FCB-Blog

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25. April 2019, 09:57

Finaaaaaaaaaale!

Der FC Bayern steht im DFB-Pokalfinale und das schon zum insgesamt 23.mal. Aber was war das für ein Pokalfight im Bremer Weserstadion? Die Bremer warfen alles rein und verlangten dem FC Bayern alles, aber am Ende setzte sich der FC Bayern verdient mit 3:2 gegen Werder Bremen durch. Der FC Bayern zeigte über weite Strecken eine starke Partie und führte sicher mit 2:0. Dann kamen aber die Bremer plötzlich zum Ausgleich, als der FC Bayern zwei Minuten pennte. Ein berechtigter Strafstoß sicherte dann aber dem FC Bayern den verdienten Einzug ins Pokalfinale.
Beim FC Bayern fehlten die verletzten Arjen Robben und Manuel Neuer. Außerdem fiel kurzfristig noch Franck Ribery angeschlagen aus und Niklas Süle fehlte gesperrt.
Dafür waren wieder Mats Hummels, spielte neben Jerome Boateng in der Innenverteidigung, und James Rodriguez, der aber zunächst auf der Bank saß, wieder dabei. James wurde aber noch im Verlauf der zweiten Hälfte eingewechselt.
Für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor, der seine Sache gut machte. Bei den Bremern saß Ex-Bayern-Spieler Claudio Pizarro zunächst auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie.
Es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine temporeiche Partie, in der beide Mannschaften die Offensive suchten und auch zu Torchancen kamen, wobei der FC Bayern die besseren Möglichkeiten hatte. Den ersten Versuch hatten die Bremer durch Kruse. Dann kam der FC Bayern. Thomas Müller vergab die erste gute Gelegenheit für den FCB. Erneut war es dann Müller mit der nächsten Bayern-Chance. Die Bremer waren aber auch noch da. Erst vergab Osaka und wenig später Klaassen für die Bremer. Es war mittlerweile fast ein offener Schlagabtausch. Nachdem zunächst noch Thiago vergab, ging der FC Bayern dann aber in Führung. Erst traf Müller nur den Pfosten, aber Robert Lewandowski war zur Stelle und brachte den FC Bayern in Führung. Kurz darauf traf erneut Lewandowski, aber da zählte der Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht. Kurz vor der Pause versuchte es noch mal der Bremer Kruse, aber keine große Gefahr. So ging es mit einem 1:0 für den FC Bayern in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit begann genauso schwungvoll, wie die erste Hälfte über weite Strecken verlief. Zunächst hatte Kingsley Coman eine gute Gelegenheit für den FC Bayern und auf der anderen Seite scheiterte der Bremer Möhwald. Müller, immer wieder Müller. Erst vergab er eine Möglichkeit, aber dann machte er es besser. Thomas Müller, der beste Mann auf dem Platz, erzielte das 2:0 für den FC Bayern. Die Vorentscheidung? Leider nein. Auch wenn der FC Bayern dem dritten Tor nahe kam, aber die Latte und ein vergebener Versuch von Thiago ließen die Bremer noch im Spiel.
Der FC Bayern schien dann die Partie locker nach Hause zu schaukeln, aber es schien nur so. Denn plötzlich schlugen die Bremer zu. Osaka traf. Nur noch 2:1 für den FC Bayern. Kaum zu glauben, nur wenige Sekunden später traf Werder Bremen durch Rashica sogar zum 2:2-Ausgleich. Unfassbar. Der FC Bayern hatte eigentlich alles im Griff und verspielte innerhalb von ein, zwei Minuten eine sichere Führung.
Der FC Bayern suchte nach dem doppelten Rückschlag gleich wieder den Vorwärtsgang und wurde belohnt. Nach einem Foul an Coman im Bremer Strafraum gab es zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Robert Lewandowski ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte den FC Bayern erneut in Front. 3:2 für den FC Bayern.
Die Schlußphase hatte es dann nochmal in sich. Die Bremer warfen natürlich alles nach vorne und so hatte der FC Bayern noch klare Möglichkeiten auf das vierte Tor. Aber zunächst vergab der eingewechselte James Rodriguez kläglich und kurz darauf traf Lewandowski nur den Pfosten. Kurz vor dem Ende der Nachspielzeit vergab der Bremer Gebre Selassie die letzte Möglichkeit und dann war das Spiel aus.
Es war ein packender Pokalfight zweier starker Mannschaften, den der FC Bayern aufgrund der höheren Anzahl an Torchancen und aufgrund der besseren Torchancen gegen eine starke Bremer Mannschaft am Ende verdient gewann. Der FC Bayern zeigte nicht nur spielerisch eine starke Leistung, sondern auch kämpferisch und nahm den Kampf gegen aggressive Bremer an.
Nach 37 Heimspielen im DFB-Pokal ohne Niederlage war es für Werder Bremen mal wieder eine Heimniederlage im Pokalwettbewerb.
Bis zum letzten Samstag hatte Werder Bremen im Kalenderjahr 2019 noch kein Pflichtspiel verloren gehabt. Der FC Bayern hat es aber geschafft innerhalb von wenigen Tagen zweimal gegen die Bremer zu gewinnen. Das ist eine starke Leistung.
Im Finale des DFB-Pokal trifft der FC Bayern am 25.Mai 2019 in Berlin auf RB Leipzig. Das wird natürlich auch wieder eine ganz schwere Aufgabe. Pikant ist dabei noch, dass sich RB Leipzig und der FC Bayern bereits zwei Wochen vorher, am 33.Spieltag der Fußball-Bundesliga, in Leipzig gegenüberstehen werden.
Nach diesem Pokalfight müssen sich die Spieler des FC Bayern erstmal erholen, bzw. regenerieren und dann geht es bereits am kommenden Sonntag für den FC Bayern in der Bundesliga weiter. Das Pokalfinale muß jetzt erstmal hinten angestellt werden, denn jetzt muß die volle Konzentration dem Meisterkampf in der Bundesliga gelten. Am kommenden Sonntag steht das Derby beim 1.FC Nürnberg an. Auch wenn die Nürnberger aktuell nur auf dem 17.Tabellenplatz stehen, zuletzt zeigten die Nürnberger ansteigende Form und gerade in Nürnberg tat sich der FC Bayern des öfteren schwer. In Nürnberg geht es wieder um wichtige Punkte in der Bundesliga. Es wäre schön, wenn der Sieg in Bremen dem FC Bayern weiteres Selbstvertrauen verleiht und weiter Auftrieb gibt für die letzten vier Bundesligaspiele in dieser Saison.

Redakteur

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22. April 2019, 19:22

Ein Ei im Bremer Nest reichte

Der FC Bayern hat seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga durch einen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen verteidigt. Allerdings war es ein schwer erkämpfter Sieg. Der FC Bayern ließ mal wieder viele Torchancen ungenutzt und so machte man sich lange das Leben schwer.
Beim FC Bayern fehlte neben den Dauerverletzten Arjen Robben noch Manuel Neuer, Mats Hummels und James Rodriguez verletzt.
Erfreulich war aber, dass Corentin Tolisso nach monatelanger Verletzungspause wieder im Kader stand, allerdings kam er nicht zum Einsatz.
Für Neuer stand Sven Ulreich in Tor und für Mats Hummels spielte Jerome Boateng in der Innenverteidigung.
Das Spiel kam zunächst überhaupt nicht richtig in Fahrt, so dass Torchancen Mangelware waren. Der FC Bayern war zwar Spiel bestimmend, aber die Bremer verteidigten gut, brachten aber nach vorne auch nicht viel zu Stande. Serge Gnabry hatte dann die große Möglichkeit den FC Bayern in Führung zu bringen, brachte den Ball aber nicht im Bremer Tor unter. Viel mehr war nicht in der ersten Hälfte. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Wesentlich schwungvoller kam der FC Bayern aus der Kabine und dann gab es endlich Torchancen. Thiago, Robert Lewandowski und Gnabry hatten schnell die ersten Möglichkeiten. Dann langte der bereits verwarnte Bremer Veljkovic gegen Nilklas Süle hin. Folgerichtig gab es die Gelb/Rote Karte für den Bremer. Der FC Bayern fortan also in Überzahl. Und es gab weitere Gelegenheiten für den FC Bayern. Zunächst vergab David Alaba, dann hätte Thomas Müller eigentlich für die Bayern-Führung sorgen müssen, aber auch er vergab. Ein paar Minuten später fiel dann aber doch das Tor. Niklas Süle zog einfach mal ab und traf zum immens wichtigen 1:0 für den FC Bayern. Die Bremer fanden offensiv praktisch gar nicht statt, aber der FC Bayern verpasste die vorzeitige Entscheidung. Zweimal verfehlte Lewandowski das Ziel, wobei er einmal nur die Latte traf. Und kurz vor Schluß vergab der eingewechselte Leon Goretzka das zweite Bayern-Tor.
So mußte der FC Bayern bis zum Ende zittern. Aber es blieb dann beim 1:0-Sieg für den FC Bayern. Natürlich ist der Bayern-Sieg hoch verdient. Vor allem in der zweiten Halbzeit war der FC Bayern drückend überlegen, aber der FC Bayern ließ zu viele Torchancen liegen. Sowas hatte sich hin und wieder mal im Fußball gerächt. Sven Ulreich im Bayern-Tor verlebte ein ruhiges Spiel, weil kaum was in Richtung des Bayern-Tores kam.
Es war die erste Pflichtspielniederlage für Werder Bremen im Kalenderjahr 2019 und das erste Pflichtspiel in dieser Saison, in dem Werder Bremen kein eigenes Tor erzielen konnte.
Durch den Sieg gegen Werder Bremen bleibt der FC Bayern Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, aber nur mit einem Punkt Vorsprung auf Borussia Dortmund, die beim SC Freiburg klar mit 4:0 gewannen. Allerdings grenzte das schon fast an Wettbewerbsverzerrung. Vor ein paar Wochen, als der FC Bayern in Freiburg spielte, da kämpften und liefen die Freiburger als gäbe es kein Morgen und trotzten, wenn auch mit viel Glück, dem FC Bayern ein 1:1 ab. Aber von Borussia Dortmund, die keinesfalls überragend spielten, ließen sich die Freiburger, die den Klassenerhalt so gut wie sicher haben, abschießen.
Bevor es in den Endspurt im Kampf um die Deutsche Meisterschaft geht, muß der FC Bayern am kommenden Mittwoch erstmal noch im Halbfinale des DFB-Pokal ran. Dann geht es erneut gegen Werder Bremen, allerdings dann in Bremen. Das wird sicherlich ein anderes Spiel und ungleich schwerer.
Beim FC Bayern wird im Pokalspiel in Bremen Niklas Süle nach seinem Platzverweis im Viertelfinale gegen den 1.FC Heidenheim gesperrt fehlen. Dafür sind aber wohl Mats Hummels und James Rodriguez wieder einsatzfähig.

Redakteur

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15. April 2019, 12:49

Souveräner Sieg in Düsseldorf

Der FC Bayern konnte nach einem souveränen und überzeugenden Auftritt im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigen. Nach dem unnötigen 3:3 im Hinspiel, als der FC Bayern eine Zwei-Tore-Führung noch verspielte, hatte der FC Bayern gegen die Düsseldorfer noch was gut zu machen. Der FC Bayern trat von Beginn an konzentriert auf und gewann am Ende hochverdient mit 4:1.
Beim FC Bayern fehlten neben den länger verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben auch Rafinha und Franck Ribery (beide krank).
Der FC Bayern begann in Düsseldorf mit den Dortmund-Besiegern. Es gab ja keinen Grund zum Wechseln. Bei den Düsseldorfern stand Ex-Bayern-Spieler Michael Rensing im Tor und ein weiterer Ex-Bayern-Spieler, Takasi Usami, wurde bei den Düsseldorfern im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff weg klar die Partie und kam schnell zu ersten Gelegenheiten. Kingsley Coman traf nur den Pfosten, kurz danach vergab Thiago. Und dann war der Ball auch schon im Netz. Coman brachte den FC Bayern früh in Führung. Nur wenig später vergab Robert Lewandowski die nächste Torchance für den FC Bayern.
Dann mal die Düsseldorfer, aber Kownacki vergab. Es sollte die einzige nennenswerte Gelegenheit der Düsseldorfer in der gesamten Partie bleiben.
Kurz vor der Pause sorgte der FC Bayern in Person von Coman, dem besten Mann auf dem Platz, schon fast für die Vorentscheidung. Der Franzose traf zum 2:0 für den FC Bayern. Mit einer hochverdienten 2:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit.
Auch nach der Pause ein unverändertes Bild. Der FC Bayern lies Ball und Gegner laufen. Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel vergab Thiago für den FC Bayern. Dann aber ein kleiner Schock. Manuel Neuer verletzte sich unglücklich und mußte ausgewechselt werden. Für ihn kam Sven Ulreich ins Spiel. Der FC Bayern zeigte sich aber unbeeindruckt und machte das Spiel zu. Nur wenige Minuten nach der Auswechselung von Neuer traf Serge Gnabry zum 3:0 für den FC Bayern.
Das Spiel war durch. Der FC Bayern kontrollierte weiter klar das Spiel, von den Düsseldorfern kam offensiv fast nichts. Erst kurz vor Schluß wurde es noch mal turbulent. Mats Hummels sprang im eigenen Sttrafraum der Ball aus kürzester Entfernung an den Arm. Der Schiedsrichter lies zunächst weiterspielen, aber plötzlich schaute er sich die Szene noch mal an und entschied auf Handstrafstoß für Fortuna Düsseldorf. Ein schlechter Witz. Wo soll man in der Bewegung mit Armen und Händen noch bleiben? Und dann aus kurzer Entfernung. Ein Kriterium für ein strafbares Handspiel ist die Absicht. Und Absicht war es in der Szene definitiv nicht. Lukebakio, der schon im Hinspiel drei Tore gegen den FC Bayern erzielte, verwandelte den Strafstoß. Ärgerlich zwar, aber bei dem Spielstand kurz vor Schluß konnte man diese krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters noch verkraften. Zumal der FC Bayern das letzte Wort hatte. Der eingewechselte Leon Goretzka traf dann noch für den FC Bayern und besorgte somit den 4:1-Endstand für den FC Bayern.
Am Ende gewann der FC Bayern mit 4:1 bei Fortuna Düsseldorf. Der FC Bayern kontrollierte und dominierte von Anfang bis Ende die Partie und geriet nie in Gefahr. Es war eine souveräne und konzentrierte Vorstellung und ein hochverdienter Sieg des FC Bayern.
Durch den Sieg in Düsseldorf hat sich der FC Bayern zumindest bereits für die Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison qualifiziert. Einen Platz unter den ersten Vier der Tabelle hat der FC Bayern bereits rechnerisch sicher.
Es wird immer spannenden im Meisterkampf. Fünf Spieltage stehen noch aus und der FC Bayern führt die Bundesliga-Tabelle an mit weiterhin nur einem Punkt Vorsprung auf Borussia Dortmund.
Für den FC Bayern geht es mit zwei sehr schweren Spielen weiter. Mit einem Bremer-Doppelpack. Es geht jetzt zweimal gegen Werder Bremen. Am kommenden Samstag in München in der Bundesliga und vier Tage später im Halbfinale des DFB-Pokal in Bremen. Das werden zwei extrem wichtige und schwere Spiele. Beide möglicherweise richtungsweisend im Saisonendspurt. In der Bundesliga kämpfen die Bremer noch um einen Platz im internationalen Geschäft, selbst die Qualifikation für die Champions League ist für die Bremer noch möglich. Die Bremer haben im Kalenderjahr 2019 noch kein Pflichtspiel verloren. Da muß der FC Bayern absolut an die Leistungsgrenze gehen.
Nicht mithelfen in den Spielen gegen Werder Bremen kann wohl leider Manuel Neuer. Neuer zog sich im Spiel in Düsseldorf einen Muskelfaserriss zu und fällt wohl ca. 14 Tage aus. Auch Mats Hummels verletzte sich in Düsseldorf kurz vor Schluß leicht. Bei Hummels ist es aber wohl nur eine Zerrung. Hummels könnte dann eventuell am kommenden Samstag gegen Werder Bremen wieder zur Verfügung stehen.

Redakteur

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08. April 2019, 14:15

Bayern-Gala im German Clasico

Welch ein Spiel...Mit einer, vor allem in den ersten 45 Minuten, regelrechten Gala-Vorstellung besiegte der FC Bayern im Bundesliga-Kracher, dem German Clasico, Borussia Dortmund mit 5:0 und stürmte wieder an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga.
Die erste Halbzeit war Fußball des FC Bayern wie zu besten Zeiten, wie im Traum. 4:0 stand es bereits zur Pause.
Bis auf die verletzten Arjen Robben, Corentin Tolisso und Alphonso Davies waren alle Mann an Bord, auch die zuletzt angeschlagenen Manuel Neuer und David Alaba, die beide wieder in der Startelf standen.
Franck Ribery, Leon Goretzka und James Rodriguez saßen u.a. zunächst auf der Bank. Während Ribery und Goretzka im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurden, blieb James Rodriguez ohne Einsatz. In der Innenverteidigung spielten Niklas Süle und Mats Hummels, davor Javier Martinez als Abräumer im defensiven Mittelfeld.
Bei den Dortmundern saß Ex-Bayern-Spieler Mario Götze zunächst nur auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Der FC Bayern begann die Partie überlegen und suchte gleich den Vorwärtsgang, aber die erste große Möglichkeit hatte in der Anfangsphase Borussia Dortmund. Der Dortmunder Dahoud traf aber nur den Pfosten. Was zu diesem Zeitpunkt wohl kaum einer ahnte war, dass es die einzige nennenswerte Torchance der Dortmunder im gesamten Spiel bleiben sollte. Danach spielte eigentlich nur noch der FC Bayern und es dauerte nicht lange bis zum ersten Bayern-Tor. Mats Hummels erzielte die wichtige Führung. Der FC Bayern spielte sich schnell in einen Rausch. Erst vergab noch Thiago eine Möglichkeit, doch kurz darauf war der Ball wieder im Dortmunder Tor. Robert Lewandowski traf zum 2:0. Es war das 200. Bundesligator von Lewandowski. Der FC Bayern gab sich damit aber längst nicht zufrieden und wollte ein Zeichen setzen. Der FC Bayern hatte weitere gute Gelegenheiten, aber Lewandowski, zweimal Thomas Müller und Mats Hummels brachten den Ball nicht im Tor unter. Kurz vor der Pause war es dann aber soweit. Javier Martinez zog ab und der Ball landete ein weiteres Mal im Dortmunder Tor. 3:0. Es war aber immer noch nicht Pause. Kurz nach dem dritten Bayern-Tor klingelte es erneut im Dortmunder Kasten. Serge Gnabry legte noch einen nach. 4:0. Unfassbar. Nach einer 45-Minütigen Galavorstellung des FC Bayern ging es mit einem satten 4:0 in die Pause. Ein Spielstand, der auch in der Höhe absolut verdient war.
Das Spiel war nach der ersten Halbzeit entschieden und so verlief die zweite Hälfte weitestgehend ohne große Höhepunkte. Ein Aufbäumen der Dortmunder blieb aus, der FC Bayern kontrollierte die Partie und hatte alles Griff, schaltete aber 2-3 Gänge runter und schaukelte den Vorsprung souverän über die Zeit. Kurz vor Schluß gab es dann aber doch noch mal Jubel in der Allianz Arena. Robert Lewandowski legte noch einen nach und erzielte den 5:0-Endstand für den FC Bayern.
Abgesehen von der frühen Dortmunder Torchance kontrollierte und dominierte der FC Bayern die kompletten 90 Minuten nach Belieben und gewann die Partie auch Dank der Gala in der ersten Halbzeit auch in der Höhe völlig verdient mit 5:0. Bei noch besserer Chancenverwertung hätte der FC Bayern auch durchaus acht oder neun Tore erzielen können.
Es ist schwer einen einzelnen Bayern-Spieler hervorzuheben. Es war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Jeder einzelne Bayern-Spieler, der zum Einsatz kam, hatte seinen Anteil an diesem Triumph.
Durch diesen klaren Sieg gegen Borussia Dortmund übernahm der FC Bayern wieder die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga und liegt jetzt einen Punkt vor Borussia Dortmund und tat zudem etwas für das Torverhältnis.
Dennoch bleibt der Kampf um die Deutsche Meisterschaft weiterhin völlig offen. Ein Punkt ist nicht viel, zumal die Dortmunder das (wohl deutlich) leichtere Restprogramm an den letzten sechs Spieltagen haben. Alleine deshalb war der Bayern-Sieg immens wichtig.
Am kommenden Sonntag geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter. Dann muß der FC Bayern auswärts bei Fortuna Düsseldorf antreten. Das könnte schon ein Stolperstein werden. Die Düsseldorfer spielen eine starke Saison und ärgerten den FC Bayern beim 3:3 bereits im Hinspiel, als der FC Bayern eine zwei Tore-Führung leichtfertig verspielte.
Der FC Bayern darf sich auf keinen Fall auf der Glanzleistung gegen Borussia Dortmund ausruhen, sondern muß mit derselben Entschlossenheit und Einstellung in die nächsten Spiele gehen, auch gegen vermeintlich kleinere Gegner. Einen Ausrutscher darf sich der FC Bayern nicht erlauben, dann könnte nämlich der erste Platz schnell wieder weg sein. Und ob die Dortmunder das sich dann nochmal nehmen lassen würden, ist fraglich.
Der FC Bayern muß den Schwung und das Selbstvertrauen vom Dortmund-Spiel zwingend mit in die letzten Saisonspiele nehmen, ansonsten hätte der tolle Sieg gegen Borussia Dortmund am Ende nicht viel gebracht.
Der Gegner des FC Bayern im Halbfinale des DFB-Pokal steht mittlerweile fest. Der FC Bayern muß auswärts bei Werder Bremen antreten. Auch eine ganz schwere Aufgabe. Die Bremer, gegen die der FC Bayern übrigens ein paar Tage vor dem Pokalspiel auch noch in der Bundesliga in München antreten muß, sind im Kalenderjahr 2019 noch ungeschlagen.
In Bundesliga und Pokal warten noch schwere Spiele auf den FC Bayern in dieser Saison. Um die Ziele in dieser Saison zu erreichen wird der FC Bayern wohl noch öfters so eine Leistung brauchen und abrufen müssen wie in den ersten 45 Minuten im German Clasico gegen Borussia Dortmund. Vieles ist auch eine Frage der Einstellung.

Redakteur

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04. April 2019, 09:38

5:4 ! Bayern nach verrücktem Spiel im Halbfinale

Was war denn das? Nach einem irren Fußballspiel im Viertelfinale des DFB-Pokal gegen Zweitligist 1.FC Heidenheim steht der FC Bayern nach großem Kampf im Halbfinale.
Frühe Führung, dann Platzverweis gegen Niklas Süle, Rückstand zur Pause. Dann drehte der FC Bayern wieder das Spiel, um kurz darauf die Führung wieder zu verspielen und dann retten Sven Ulreich und Robert Lewandowski den Sieg. Unfassbar.
Aber der Reihe nach.
Beim FC Bayern fehlten Corentin Tolisso, Alphonso Davies, Arjen Robben, Manuel Neuer und David Alaba verletzt. Robert Lewandowski und Kingsley Coman saßen beide u.a. zunächst nur auf der Bank, wurden aber beide zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für Alaba spielte Rafinha und für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor. Auch Franck Ribery stand in der Anfangsformation.
Zunächst nahm die Partie den erwarteten Verlauf. Leon Goretzka brachte den FC Bayern früh in Führung. Wer sich dann aber auf einen geruhsamen Fußballabend einstellte, wurde eines besseren belehrt. Nur wenige Minuten nach dem 1:0 foulte Niklas Süle den Heidenheimer Andrich. Es gab zunächst die Gelbe Karte, doch dann auf Hinweis des Videoassistenten gab es glatt Rot gegen Süle wegen Notbremse. Eine glatte Fehlentscheidung, denn es hätte noch ein Bayern-Spieler eingreifen können. Unfassbar. Trotz Videoassistent eine glasklare Fehlentscheidung. Warum schaltete sich der Videoassistent überhaupt ein? Die Gelbe Karte war in Ordnung. So mußte aber der FC Bayern etwa 75 Minuten in Unterzahl spielen und das Spiel nahm einen wohl kaum für möglich gehaltenen Verlauf. Schon der folgende Freistoß für Heidenheim war gefährlich, aber der Heidenheimer Schnatterer traf nur die Latte.
Der FC Bayern wirkte geschockt. Dovedan hatte dann die nächste Gelegenheit für Heidenheim. Beim FC Bayern mußte dann Franck Ribery vom Feld, für ihn kam Jerome Boateng ins Spiel. Und dann nahm der Irrsinn seinen Lauf. Glatzel traf zum Ausgleich. Doch damit nicht genug. Die Heidenheimer legten nach. Schnatterer brachte ein paar Minuten vor der Pause die Heidenheimer sogar in Führung. 1:2 zur Pause und ein Mann weniger. Aus einem anfänglich gemütlichen Abend wurde Stress pur und der FC Bayern mußte alles rein werfen.
Zur zweiten Halbzeit ging der FC Bayern dann All-in. Kingsley Coman und Robert Lewandowski kamen in die Partie. Und das zeigte Wirkung. Der FC Bayern drehte nun auf.
Nur wenige Minuten nach der Pause erzielte Thomas Müller das wichtige 2:2. Jetzt war der FC Bayern dran. Nur ein paar Minuten nach dem Ausgleich ging der FC Bayern sogar in Führung. Robert Lewandowski traf zum 3:2. Der FC Bayern wollte nun alles klar machen und erhöhte. Serge Gnabry erzielte das 4:2 für den FC Bayern und das alles in Unterzahl. Aber das war es leider immer noch nicht. Der FC Bayern hatte in der Phase alles im Griff, aber ließ die Heidenheimer auf unerklärliche Weise wieder ins Spiel zurück kommen. In der Schlußphase überschlugen sich dann komplett die Ereignisse. Plötzlich traf Glatzel aus dem Nichts für Heidenheim. Nur noch 4:3. Nur wenige Minuten später wurde es endgültig verrückt. Mats Hummels foulte den Heidenheimer Multhaup im Bayern-Strafraum und es gab Strafstoß für den 1.FC Heidenheim. Erneut war es Glatzel, der sich die Chance nicht nehmen ließ und sein drittes Tor in dem Spiel erzielte. 4:4. Unglaublich.
Das Spiel war längst ein offener Schlagabtausch, es hätte in beide Richtungen enden können. Gnabry hatte dann die große Chance auf die erneute Führung, traf aber nur die Latte. Auf der Gegenseite hatte dann plötzlich Heidenheim Matchball, aber der Heidenheimer Thomalla scheiterte an einer Monsterparade von Sven Ulreich. Kurz danach wieder der FC Bayern. Nach einem Handspiel des Heidenheimer Busch im Heidenheimer Strafraum gab es dann Strafstoß für den FC Bayern. Robert Lewandowski verwandelte zum 5:4 für den FC Bayern. Das wars dann. Serge Gnabry hätte kurz vor Schluß noch einen drauf legen können, traf aber erneut nur die Latte.
Am Ende gewann der FC Bayern ein unfassbares Spiel mit 5:4 gegen den 1.FC Heidenheim und steht zum zehnten Mal in Folge im Halbfinale des DFB-Pokal.
Ohne die unberechtigte Rote Karte gegen Niklas Süle wäre es wahrscheinlich eine klare Angelegenheit geworden, so wurde es, durch das unnötige Eingreifen des Schiedsrichters in das Spiel, ein verrücktes Fußballmatch.
Der FC Bayern zeigte auf jeden Fall Moral. Vier Tore in Unterzahl zu erzielen ist sehr stark und man steckte die Rückschläge in Form von Gegentoren gut weg.
Offensiv war es eine starke Leistung, aber über die Defensive muß gesprochen werden. Auch in Unterzahl darf man gegen einen Zweitligisten, gegen ein Team wie den 1.FC Heidenheim, keine vier Gegentreffer kassieren. Nicht in Heidenheim und schon gar nicht im eigenen Stadion.
Es kam einen so vor, als ob man ohne Abwehr gespielt hätte. Zu einem Fußballspiel gehört nicht nur die Offensive, sondern auch die Defensive. Aber die defensive Absicherung schien völlig zu fehlen. Nach einer 4:2-Führung darf man den Gegner, egal wer es ist, nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Auch darüber muß gesprochen werden. Dennoch war der Bayern-Sieg alles in allem natürlich verdient.
Im Hinblick auf das Topspiel in der Bundesliga am kommenden Samstag in der Allianz Arena gegen Borussia Dortmund muß sich am Defensivverhalten des FC Bayern einiges zum besseren ändern, ansonsten könnte der FC Bayern die Bude voll kriegen. Aber vielleicht ist dann David Alaba wieder dabei, der der Defensive des FC Bayern wieder mehr Stabilität verleihen könnte.
Dennoch kann und muß man auch das positive aus dem Spiel ziehen, dass man in Unterzahl einen Rückstand drehte und immerhin fünf Tore erzielte.
Neben dem FC Bayern haben auch der Hamburger SV, RB Leipzig und Werder Bremen das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Auf wen der FC Bayern im DFB-Pokal-Halbfinale treffen wird, entscheidet die Auslosung, die am kommenden Sonntag statt findet.
Die Halbfinals im DFB-Pokal werden am 23.4.2019 und 24.4.2019 ausgetragen.

Redakteur

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01. April 2019, 13:12

Bayern scheitert an Chancenverwertung

Der FC Bayern mußte die Tabellenführung wieder an Borussia Dortmund abgeben. Ein 1:1 beim SC Freiburg war zu wenig, um die Tabellenführung zu verteidigen.
Dabei war das Unentschieden in Freiburg mehr als unnötig. Nach schwachen Start kam der FC Bayern immer besser ins Spiel und erspielte sich, vor allem in der zweiten Halbzeit, viele gute Möglichkeiten, aber mehr als ein Tor wollte nicht gelingen. Und so vergab der FC Bayern leichtfertig einen möglichen Sieg.
Neben den Langzeitverletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben fielen kurzfristig auch noch Manuel Neuer, David Alaba und Alphonso Davies angeschlagen aus.
Für Neuer stand Sven Ulreich im Tor, Rafinha vertrat Alaba. Serge Gnabry saß, genauso wie Franck Ribery, zunächst nur auf der Bank. Beide wurden aber noch im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Unverständlich war, warum nicht zumindest einer von beiden in der Startelf stand. So begann mit Kingsley Coman nur ein Flügelflitzer.
Das Spiel begann aus Sicht des FC Bayern schlecht. Nach nur wenigen Minuten ging der SC Freiburg durch Höler in Führung. Die Bayern-Defensive sah dabei nicht gut aus und wackelte in der ersten Halbzeit ein ums andere mal. Der FC Bayern versuchte direkt zu antworten und hatte durch Leon Goretzka die erste gute Gelegenheit. Es entwickelte sich in der ersten Hälfte fast schon ein offener Schlagabtausch. Frantz mit der nächsten Chance für Freiburg und auf der anderen Seite brachte Robert Lewandowski den Ball (noch) nicht im Tor unter. Und dann hatte der FC Bayern Glück. Frantz hätte eigentlich das 2:0 für den SC Freiburg machen können, wenn nicht müssen, aber Mats Hummels rettete auf der Linie.
Ein paar Minuten später fiel aber der Ausgleich. Robert Lewandowski erzielte mit einem herrlichen Treffer das 1:1 und zwar zum richtigen Moment. Die Freiburger waren aber wenig beeindruckt und machten dem FC Bayern weiter das Leben schwer. Erst vergab Hummels für den FC Bayern, auf der anderen Seite dann Günter für Freiburg. Goretzka dann mit der nächsten Gelegenheit für den FC Bayern, aber weil auch die Freiburger Haberer und Höler Möglichkeiten ungenutzt ließen ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit. Es war eine erste Halbzeit, in der es rauf und runter ging, Chancen auf beiden Seiten.
Das änderte sich aber nach dem Wechsel. Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielte fast nur noch der FC Bayern nach vorne. Joshua Kimmich und Robert Lewandowski vergaben die ersten Torchancen des FC Bayern nach der Pause. Der FC Bayern wurde immer überlegender und hatte eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Das zweite Bayern-Tor schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Jerome Boateng, James Rodriguez, Kingsley Coman, der eingewechselte Serge Gnabry und auch Robert Lewandowski vergaben mehr oder wenige gute Gelegenheiten. Von den Freiburgern kam, abgesehen von vereinzelten Angriffs-bzw. Konterversuchen offensiv so gut wie gar nichts mehr.
Der FC Bayern wollte den Sieg, hatte aber Pech. Es war wie verhext. Kurz vor Schluß vergaben noch der eingewechselte Franck Ribery und dann vor allem Lewandowski eine gute Gelegenheit ausließ und schließlich traf dann als Krönung Leon Goretzka noch den Pfosten. Kurz darauf war dann Schluß. Der FC Bayern hätte den Sieg auf jeden Fall verdient gehabt. Der FC Bayern war insgesamt die klar bessere Mannschaft und hatte eine Fülle von guten Torgelegenheiten, vor allem in der zweiten Halbzeit. Dennoch mußte sich der FC Bayern mit dem 1:1 zufrieden geben. Unglaublich.
Weil Borussia Dortmund sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gewann, sind die Dortmunder wieder Tabellenführer und liegen in der Bundesliga-Tabelle zwei Punkte vor dem FC Bayern.
Überhaupt scheint sich das Pendel wieder in Richtung Borussia Dortmund zu bewegen. Während die Dortmunder erneut einen Sieg erst kurz vor Schluß sicher stellten, traf der FC Bayern kurz vor Schluß nur den Pfosten.
Es wurde in der Vergangenheit oft über den angeblichen "Bayern-Dusel" philosophiert, den es aber gar nicht gibt. Jetzt im Moment kann man aber definitiv vom BVB-Dusel sprechen.
Ausgerechnet vor dem direkten Duell zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund mußte der FC Bayern die Tabellenführung wieder an die Dortmunder abgeben. Das ist schon recht bitter.
Vor dem Weg weisenden Spiel im Meisterkampf gegen Borussia Dortmund hat der FC Bayern aber bereits am kommenden Mittwoch ein wichtiges Spiel. Dann muß der FC Bayern daheim in der Allianz Arena gegen den Zweitligisten 1.FC Heidenheim im Viertelfinale des DFB-Pokal antreten. Die Heidenheimer darf man nicht unterschätzen, die spielen bislang eine starke Saison in der 2.Bundesliga, liegen da aktuell auf dem sechsten Platz und haben sogar noch Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg.
Man darf noch nicht an Borussia Dortmund, sondern man muß voll konzentriert in die Partie gegen den 1.FC Heidenheim gehen, ansonsten könnte man Probleme bekommen.

Redakteur

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18. März 2019, 18:56

Trotzreaktion gegen Mainz

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden aus der Champions League gab der FC Bayern die richtige Antwort und gewann sein Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05 klar und deutlich mit 6:0.
Das war die erhoffte Trotzreaktion, denn es besteht kein Grund die Zügel jetzt schleifen zu lassen. Es sind immerhin noch zwei große Titel in dieser Saison zu gewinnen und darauf sollte man jetzt alle Kraft und Energie legen um dieses Ziel zu erreichen.
Gegen Mainz 05 fehlten beim FC Bayern weiterhin die dauerverletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben. Zudem fielen noch Javier Martinez (angeschlagen) und Serge Gnabry (krank) aus.
Franck Ribery saß zunächst auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt, Kingsley Coman stand in der Startelf. Auch in der Anfangsformation standen Joshua Kimmich und Thomas Müller, die beide im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Liverpool noch gesperrt fehlten und schmerzlich vermisst wurden.
Jerome Boateng spielte in der Innenverteidigung für Mats Hummels.
Der FC Bayern war gegen die Mainzer von Beginn an das dominierende Team und ging bereits nach wenigen Minuten in Führung. Robert Lewandowski erzielte schnell das 1:0. Kurz darauf hatte Lewandowski bereits die nächste gute Gelegenheit für den FC Bayern. Dann traf Kingsley Coman nur den Pfosten. Der FC Bayern hätte bereits in der Anfangsphase für klare Verhältnisse sorgen können.
Öztunali hatte dann zur Abwechselung mal eine Gelegenheit für die Mainzer. Es sollte die einzige nennenswerte Offensivaktion der Mainzer im kompletten Spiel bleiben.
Die Tore fielen auf der anderen Seite. Zunächst traf James Rodriguez zum 2:0 für den FC Bayern und noch vor der Pause legte Coman nach und markierte das 3:0, gleichzeitig der Halbzeitstand. Das Spiel war praktisch bereits nach den ersten 45 Minuten entschieden.
Auch nach dem Wechsel machte der FC Bayern weiter Druck auf das Mainzer Tor. Niklas Süle vergab zunächst die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern in der zweiten Halbzeit.
Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Erst zog James Rodriguez ab und erzielte das 4:0 und nur wenig später war es erneut James Rodriguez der nachlegte, zum 5:0 traf und einen Dreierpack schnürte. Der FC Bayern hatte alles im Griff und spielte mit der klaren Führung im Rücken die Zeit locker runter. Einen hatte der FC Bayern aber noch. Nachdem zunächst Lewandowski scheiterte, erzielte der eingewechselte Alphonso Davies noch das 6:0 für den FC Bayern. Es war das erste Tor für Davies im Trikot des FC Bayern.
Beim 6:0 beließ es der FC Bayern dann und spielte die restliche Zeit mühelos runter. Am Ende gewann der FC Bayern nach einer sehr starken Leistung auch in der Höhe völlig verdient mit 6:0.
Dieser klare Sieg ist natürlich Balsam auf die Wunden nach der Enttäuschung in der Champions League gegen den FC Liverpool. Niederlagen gehören zum Fußball und zum Sport im allgemeinen dazu. Große Mannschaften zeichnet es aus nach einer bitteren Niederlage sofort wieder aufzustehen und nach vorne zu schauen. Immerhin hat der FC Bayern in dieser Saison noch die Chance auf zwei Titel und darauf muß jetzt der Fokus liegen. Nicht mehr zurück schauen, sondern nur nach vorne blicken.
Durch den Sieg gegen Mainz 05 konnte der FC Bayern seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigen vor den punktgleichen Dortmundern. Der FC Bayern hat aber aktuell die um sieben Tore bessere Tordifferenz. Das sah vor einigen Wochen noch ganz anders aus.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause, da können sich die Spieler des FC Bayern erstmal erholen und frische Kräfte tanken für die entscheidende Saisonphase. Das gilt aber natürlich nicht für die Spieler, die zu ihren Nationalmannschaften müssen.
Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern am Samstag, den 30.März 2019, in der Bundesliga mit einem schweren Auswärtsspiel weiter. Dann muß der FC Bayern beim zuletzt stark spielenden SC Freiburg antreten. In Freiburg ist es für gewöhnlich extrem schwer zu spielen, da muß der FC Bayern, wie in den letzten Bundesliga-Spielen, wieder eine Topleistung abliefern.

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14. März 2019, 11:03

Peinliches Aus in der CL

Der FC Bayern ist nach einer, vor allem in der zweiten Halbzeit, peinlichen und blamablen Vorstellung und einer 1:3-Heimpleite gegen den FC Liverpool im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.
Es war ein mutloser Auftritt des FC Bayern, der nach den zuletzt starken Leistungen in der Bundesliga kaum wieder zu erkennen war.
Der FC Bayern schied gegen eine Liverpooler Mannschaft aus, die selbst bei weitem keine starke Leistung zeigte und auswärts zuletzt in der Champions League keine Bäume ausriss. Aber für den FC Bayern reichte es leider. Der FC Bayern hätte den FC Liverpool schlagen können, vielleicht sogar müssen, aber wer so einen peinlichen Auftritt hinlegt, muß sich nicht wundern, wenn man ausscheidet.
Niko Kovac hat damit seine erste große Reifeprüfung als Trainer des FC Bayern nicht bestanden. Kovac sprach nach dem Spiel davon, dass einem die Grenzen aufgezeigt wurden. Wo ist das mia san mia-Gefühl? Wenn eine bestenfalls durchschnittliche Liverpooler Mannschaft dem FC Bayern die Grenzen aufzeigt, dann ist das mehr als bedenklich, einfach nur peinlich.
Auf der Ersatzbank hat der FC Bayern kaum Spieler sitzen, die bei Rückstand nochmal eine Wende herbei führen können. Stichwort "zweiter Topstürmer". Ein Robert Lewandowski hat in einem großen internationalen Spiel mal wieder auf der ganzen Linie versagt. Während ein Ronaldo für Juventus Turin im Achtelfinal-Rückspiel gegen Atletico Madrid mal eben drei Tore in einem Spiel erzielt, hatte Lewandowski nicht mal drei Torchancen. Das ist einfach nur erbärmlich.
Natürlich war der FC Bayern ersatzgeschwächt. Neben den verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben fehlten auch die gesperrten Joshua Kimmich und Thomas Müller. Aber der Anspruch des FC Bayern muß es sein trotzdem mit den anderen Spielern den FC Liverpool im eigenen Haus zu besiegen.
Immerhin wurden David Alaba und Kingsley Coman rechtzeitig fit und standen im Kader. Alaba stand in der Startelf und Coman saß zunächst auf der Bank und wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Franck Ribery spielte von Beginn an und für Kimmich spielte Rafinha. Rafinha bot allerdings eine ganz schwache Leistung und konnte Kimmich nicht im Ansatz ersetzen.
Jerome Boateng saß 90 Minuten auf der Bank, für ihn spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung. Unverständlich, denn gerade in so einem Spiel hätte man die internationale Erfahrung von Boateng gebraucht.
Der FC Bayern kam sogar ganz gut ins Spiel und hatte durch Thiago die erste Gelegenheit. Aber insgesamt entwickelte sich eine Partie, die von Taktik geprägt war, ohne große Torchancen.
Mit zunehmender Spieldauer kam Liverpool besser ins Spiel und hatte durch Firmino die erste Möglichkeit und kurz danach war es dann das erste mal passiert. Manuel Neuer irrte überflüssig im Bayern-Strafraum umher und Mane schoss den Ball ins Bayern-Tor. 0:1. Ein Schock. Das Tor geht klar auf die Kappe von Neuer. Da hätte Neuer im Tor bleiben müssen.
Kurz vor der Pause dann noch mal Hoffnung für den FC Bayern. Nach gutem Einsatz von Serge Gnabry bugsierte Matip den Ball ins eigene Liverpooler Tor. Der Ausgleich. Gnabry war der einzige Lichtblick beim FC Bayern in der gesamten Partie.
Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeit. Dem FC Bayern fehlte noch ein Tor zum Weiterkommen. Wer jetzt aber dachte, dass der FC Bayern in der zweiten Halbzeit einen Sturmlauf vollführt, wurde bitter enttäuscht. Genau das Gegenteil war der Fall.
Ängstlich und mutlos bestritt der FC Bayern die zweite Halbzeit und wurde dafür bitter bestraft.
Nach dem Wechsel hatte Salah die erste Gelegenheit für den FC Liverpool. Einige Minuten später hätte Lewandowski für die Bayern-Führung sorgen können, kam aber etwas spät.
Doch dann passierte es. Van Dijk traf zur erneuten Führung für den FC Liverpool. Damit brauchte der FC Bayern wieder zwei Tore. Es war sowas wie die Vorentscheidung und vom FC Bayern kam kaum noch was. Salah vergab eine weitere Gelegenheit für den FC Liverpool, aber kurz darauf war es dann vorbei. Erneut traf Mane. 1:3. Aus. Ende. Finito.
Vom FC Bayern kam offensiv in der zweiten Halbzeit kaum was, das ist einfach viel zu wenig, wenn man in das Viertelfinale der Champions League einziehen will.
Der FC Liverpool spielte keinesfalls überragend und war auf jeden Fall schlagbar. Aber wenn man mutlos agiert und ängstlich ist wie das Kaninchen vor der Schlange, dann hat man es gegen jeden Gegner, gerade international, schwer.
Am Ende lag das Ausscheiden an der schwachen Vorstellung des FC Bayern, definitiv nicht am Gegner FC Liverpool, der auch kein tolles Spiel ablieferte. Das Ausscheiden hat einzig und alleine der FC Bayern sich selber zuzuschreiben und gerade das macht es so bitter.
So früh schied der FC Bayern zuletzt vor acht Jahren aus der Champions League aus, als der FC Bayern 2011 im Achtelfinal-Rückspiel auch mit einer Heimniederlage an Inter Mailand scheiterte.
Besonders bitter ist, dass das 1:3 gegen den FC Liverpool im achten Spiel die erste Niederlage in der Champions League in dieser Saison war und man damit gleich ausschied.
Generell hat sich die Bundesliga im Achtelfinale der Champions League bis auf die Knochen blamiert. Alle drei Achtelfinalisten aus der Bundesliga schieden allesamt gegen englische Teams aus. Sechs Spiele, fünf Pleiten. Borussia Dortmund schied sang-und klanglos gegen Tottenham Hotspur aus, Schalke 04 ließ sich von Manchester City abschießen und demütigen und dann schied auch noch der FC Bayern nach einem schwachen Rückspiel gegen den FC Liverpool aus. Im Viertelfinale der Champions League ist in dieser Saison somit kein deutscher Verein mehr vertreten. Mehr als peinlich für die Bundesliga und den deutschen Fußball.
Der FC Bayern muß jetzt eine Trotzreaktion zeigen. Am kommenden Sonntag im Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05, auch wieder eine unangenehme Aufgabe, wird man sehen, ob die aktuelle Bayern-Mannschaft Charakter hat.

Redakteur

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11. März 2019, 14:05

6:0 ! Spitzenreiter...

Erstmals seit dem fünften Spieltag ist der FC Bayern wieder ganz oben in der Bundesliga-Tabelle. Dank eines klaren 6:0-Sieges gegen den VfL Wolfsburg konnte der FC Bayern den bisherigen Tabellenführer Borussia Dortmund dank des besseren Torverhältnisses in der Tabelle überholen.
Gegen den VfL Wolfsburg mußte der FC Bayern weiterhin auf die verletzten Spieler Arjen Robben, Coentin Tolisso und Kingsley Coman verzichten. Zudem fehlte David Alaba angeschlagen.
Für Alaba verteidigte Rafinha. Franck Ribery und Leon Goretzka standen wieder im Kader des FC Bayern, saßen beide aber zunächst auf der Bank. Es wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Die drei von Bundestrainer Löw abservierten Spieler Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller standen alle in der Startelf und machten alle ein gutes Spiel. Das zeigt die Charakterstärke der Jungs, die trotz der Enttäuschung und die unverfrorene Art und Weise der Entscheidung des Bundestrainers stark aufspielten.
Der FC Bayern übernahm von Beginn an das Kommando in dem Spiel, das fast das gesamte Dauer über nur in eine Richtung lief, in Richtung des Tores des VfL Wolfsburg. Die Wolfsburger, aktuell immerhin die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga in dieser Saison, kamen kaum gefährlich vor das Bayern-Tor.
Robert Lewandowski, Serge Gnabry und Thomas Müller hatten früh die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Danach kamen die Wolfsburger etwas besser ins Spiel und hatten durch Gerhardt ihre erste Möglichkeit. Es sollte die einzige ernsthafte Gelegenheit der Wolfsburger im gesamten Spiel bleiben.
Doch dann drehte der FC Bayern auf. Serge Gnabry erzielte die wichtige Führung. Nur wenig später fiel bereis der zweite Treffer für den FC Bayern. Robert Lewandowski traf zum 2:0. Noch vor der Pause hätte beinahe Mats Hummels bereits für die Entscheidung sorgen können, aber er vergab. So ging es mit einer 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Nur wenige Minuten nach dem Wechsel machte der FC Bayern bereits alles klar. James Rodriguez traf zum 3:0. In der Folge spielte sich der FC bayern fast in einen Rausch und hatte weitere Gelegenheiten. Aber Thiago, Robert Lewandowski, Thomas Müller und der eingewechselte Leon Goretzka vergaben. Doch dann klingelte es wieder im Wolfsburger Tor. Thomas Müller markierte den längst überfälligen vierten Treffer für den FC Bayern. Doch damit war der Torhunger des FC Bayern noch nicht gestillt. Auch Joshua Kimmich und noch mal Robert Lewandowski trafen und schraubten das Ergebnis am Ende auf 6:0 für den FC Bayern. Der eingewechselte Franck Ribery sorgte auf dem Flügel für viel Wirbel und bereitete die letzten drei Bayern-Tore in dem Spiel mustergültig vor.
Am Ende gewann der FC Bayern nach einer starken Vorstellung diese einseitige Partie auch in der Höhe völlig verdient mit 6:0.
Der FC Bayern dominierte die komplette Partie, ließ hinten kaum was zu und zeigte sich vorne treffsicher, obwohl der Sieg bei noch besserer Chancenverwertung sogar noch höher hätte ausfallen können.
Durch den klaren Sieg gegen den VfL Wolfsburg übernahm der FC Bayern dank des besseren Torverhältnisses erstmals seit dem fünften Spieltag der laufenden Saison die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern liegt punktgleich mit Borussia Dortmund, die ihr Spiel gegen den VfB Stuttgart gewannen, vorne, hat aber im Vergleich zu den Dortmundern eine um zwei Tore bessere Tordifferenz. Eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Es stehen noch neun schwere Spiele in der Bundesliga in dieser Saison an, da kann noch viel passieren. Dennoch wäre es schön, wenn der FC Bayern diesen Platz jetzt bis zum Ende der Saison verteidigen könnte.
Jetzt heißt es aber erstmal volle Konzentration auf die Champions League. Am kommenden Mittwoch steigt in München in der Allianz Arena das sehr schwere Rückspiel im Achtelfinale gegen den FC Liverpool. Das 0:0 aus dem Hinspiel ist ein gutes, aber auch ein gefährliches Ergebnis. Macht Liverpool nur ein Tor in München, wozu die jederzeit in der Lage sind, braucht der FC Bayern aufgrund der Auswärtstorregel schon zwei Treffer und das gegen die starke Defensive der Liverpooler. Im Rückspiel in München ist alles offen, es kann in jede Richtung laufen. Böse Erinnerungen hat man noch an 2011, auch im Achtelfinale der Champions League. Damals hatte der FC Bayern eine noch bessere Ausgangslage, gewann im Hinspiel bei Inter Mailand mit 1:0, verlor dann aber in der Allianz Arena trotz 2:1-Führung noch mit 2:3 und schied aus.
Der FC Bayern muß gegen den FC Liverpool sicherlich etwas mehr nach vorne machen als im Hinspiel, darf aber die Defensive nicht vernachlässigen, ansonsten droht man ausgekontert zu werden und dann wird es noch schwerer.
Neben den länger verletzten Spielern Tolisso und Robben werden im Rückspiel gegen den FC Liverpool auf jeden Fall die gesperrten Joshua Kimmich und Thomas Müller fehlen. Zwei weitere bittere Ausfälle.
David Alaba, der zuletzt angeschlagen fehlte, könnte womöglich wieder einsatzbereit sein und auch bei Kingsley Coman gibt es noch Hoffnung auf einen Einsatz am kommenden Mittwoch. Sollte Coman aber ausfallen, dann könnte Ribery ihn ersetzen. Ribery zeigte nach seiner Einwechselung im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine starke Leistung und bereitete drei Treffer vor.
So oder so wird es auf jeden Fall ein schwierige Aufgabe gegen den FC Liverpool, die Tagesform könnte am Ende ausschlaggebend sein.

Redakteur

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06. März 2019, 16:16

Drei Bayern-Spieler von Löw abserviert

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Bundestrainer Joachim Löw teilte den Bayern-Spielern Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller mit, dass er in Zukunft ohne sie plant.
Das Jahr 2019 solle ein Neubeginn für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden. Schön und gut, aber warum trifft es diese drei gestandenen Spieler, die sich im besten Fußballeralter befinden?
Die Entscheidung von Löw ist nicht nur falsch, sondern schlichtweg unwürdig den Spielern gegenüber.
Hummels, Boateng und Müller waren über Jahre Gesichter des DFB-Teams. Sie waren Leistungsträger und hatten großen Anteil am Gewinn des WM-Titels 2014.
Man könnte das Gefühl bekommen, dass die drei als Sündenböcke her halten müssen für das desolate Jahr 2018 der DFB-Elf mit dem WM-Debakel in Russland und dem Abstieg in der Nations League.
Sicherlich spielen Hummels, Boateng und Müller bisher nicht ihre stärkste Saison, sie spielen aber immer noch auf einem hohem Niveau.
Gerade Hummels und Boateng sind in der Defensive eine Bank. Beim DFB gibt es keine besseren. Niklas Süle könnte in deren Fußstapfen treten, aber ansonsten ist weit und breit kein deutscher Spieler in Sicht, der auch nur annähernd das Niveau eines Hummels oder eines Boatengs aktuell erreicht.
Im Offensivbereich konnte man sich immer auf Thomas Müller verlassen, er war immer für ein Tor gut oder eine überraschende Aktion.
Warum wurden gerade diese drei abserviert? Warum nicht ein Toni Kroos, der diese Saison für seine Verhältnisse eine schwache Saison spielt und auch zu den WM-Versagern gehört?
Warum nicht ein Marco Reus, der für den DFB noch nicht gerade viel geleistet hatte und auch beim WM-Debakel dabei war?
Der Hauptverantwortliche für das Katastrophenjahr 2018 der DFB-Elf war Joachim Löw. Wenn es einen Neubeginn des DFB-Teams geben soll, dann hätte Löw nach dem WM-Debakel oder spätestens nach dem Abstieg in der Nations League zurück treten müssen oder ansonsten entlassen werden müssen.
Ein echter Neubeginn ist nur mit einem neuen Führungspersonal möglich, aber nicht dadurch, dass verdiente Spieler, auf die man sich immer verlassen konnte, einfach abserviert werden und man noch nicht mal Spieler hat, die diese auch nur annähernd gleichwertig ersetzen können.
Hinzu kommt, dass man den Zeitpunkt der Bekanntgabe scharf kritisieren muß.
Kurz vor der entscheidenden Saisonphase und den wichtigen Spielen des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga und gegen den FC Liverpool in der Champions League kommt der Löw mit dieser Bekanntgabe daher. Das ist ein unmögliches Verhalten des Bundestrainers.
Wenn er die drei Spieler schon abservieren will, dann hätte er es bestimmt auch schon vor ein paar Wochen, z.B. in der Winterpause, machen können. Es ist schwer vorstellbar, dass Löw erst in den letzten paar Tagen zu dem Entschluss kam die Spieler auszusortieren.
Auf jeden Fall haben Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller, denen der DFB viel zu verdanken hat, einen anderen, einen besseren, Abgang aus der DFB-Elf verdient.
Durch diese unsinnige Personalentscheidung muß Löw jetzt liefern. Sollten die Ergebnisse und die Leistung in den nächsten Länderspielen nicht stimmen, dann darf der DFB nicht länger an Löw festhalten.
Es ist charakterlos drei verdiente Spieler einfach so abzuservieren. Löw sollte sich stattdessen lieber selbst hinterfragen und die Konsequenz aus dem desaströsen Jahr 2018 der DFB-Elf ziehen und seinen Rücktritt erklären. Nur so ist ein echter Neubeginn der DFB-Elf möglich.
Auf jeden Fall gebührt Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller großen Dank für ihre Leistungen und Verdienste in der Nationalmannschaft.
Das ganze hat auch etwas Gutes. Jetzt können sich die drei voll und ganz auf den Verein konzentrieren.
Kopf hoch, Jungs...

Redakteur

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