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18. März 2019, 18:56

Trotzreaktion gegen Mainz

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden aus der Champions League gab der FC Bayern die richtige Antwort und gewann sein Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05 klar und deutlich mit 6:0.
Das war die erhoffte Trotzreaktion, denn es besteht kein Grund die Zügel jetzt schleifen zu lassen. Es sind immerhin noch zwei große Titel in dieser Saison zu gewinnen und darauf sollte man jetzt alle Kraft und Energie legen um dieses Ziel zu erreichen.
Gegen Mainz 05 fehlten beim FC Bayern weiterhin die dauerverletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben. Zudem fielen noch Javier Martinez (angeschlagen) und Serge Gnabry (krank) aus.
Franck Ribery saß zunächst auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt, Kingsley Coman stand in der Startelf. Auch in der Anfangsformation standen Joshua Kimmich und Thomas Müller, die beide im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Liverpool noch gesperrt fehlten und schmerzlich vermisst wurden.
Jerome Boateng spielte in der Innenverteidigung für Mats Hummels.
Der FC Bayern war gegen die Mainzer von Beginn an das dominierende Team und ging bereits nach wenigen Minuten in Führung. Robert Lewandowski erzielte schnell das 1:0. Kurz darauf hatte Lewandowski bereits die nächste gute Gelegenheit für den FC Bayern. Dann traf Kingsley Coman nur den Pfosten. Der FC Bayern hätte bereits in der Anfangsphase für klare Verhältnisse sorgen können.
Öztunali hatte dann zur Abwechselung mal eine Gelegenheit für die Mainzer. Es sollte die einzige nennenswerte Offensivaktion der Mainzer im kompletten Spiel bleiben.
Die Tore fielen auf der anderen Seite. Zunächst traf James Rodriguez zum 2:0 für den FC Bayern und noch vor der Pause legte Coman nach und markierte das 3:0, gleichzeitig der Halbzeitstand. Das Spiel war praktisch bereits nach den ersten 45 Minuten entschieden.
Auch nach dem Wechsel machte der FC Bayern weiter Druck auf das Mainzer Tor. Niklas Süle vergab zunächst die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern in der zweiten Halbzeit.
Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Erst zog James Rodriguez ab und erzielte das 4:0 und nur wenig später war es erneut James Rodriguez der nachlegte, zum 5:0 traf und einen Dreierpack schnürte. Der FC Bayern hatte alles im Griff und spielte mit der klaren Führung im Rücken die Zeit locker runter. Einen hatte der FC Bayern aber noch. Nachdem zunächst Lewandowski scheiterte, erzielte der eingewechselte Alphonso Davies noch das 6:0 für den FC Bayern. Es war das erste Tor für Davies im Trikot des FC Bayern.
Beim 6:0 beließ es der FC Bayern dann und spielte die restliche Zeit mühelos runter. Am Ende gewann der FC Bayern nach einer sehr starken Leistung auch in der Höhe völlig verdient mit 6:0.
Dieser klare Sieg ist natürlich Balsam auf die Wunden nach der Enttäuschung in der Champions League gegen den FC Liverpool. Niederlagen gehören zum Fußball und zum Sport im allgemeinen dazu. Große Mannschaften zeichnet es aus nach einer bitteren Niederlage sofort wieder aufzustehen und nach vorne zu schauen. Immerhin hat der FC Bayern in dieser Saison noch die Chance auf zwei Titel und darauf muß jetzt der Fokus liegen. Nicht mehr zurück schauen, sondern nur nach vorne blicken.
Durch den Sieg gegen Mainz 05 konnte der FC Bayern seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigen vor den punktgleichen Dortmundern. Der FC Bayern hat aber aktuell die um sieben Tore bessere Tordifferenz. Das sah vor einigen Wochen noch ganz anders aus.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause, da können sich die Spieler des FC Bayern erstmal erholen und frische Kräfte tanken für die entscheidende Saisonphase. Das gilt aber natürlich nicht für die Spieler, die zu ihren Nationalmannschaften müssen.
Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern am Samstag, den 30.März 2019, in der Bundesliga mit einem schweren Auswärtsspiel weiter. Dann muß der FC Bayern beim zuletzt stark spielenden SC Freiburg antreten. In Freiburg ist es für gewöhnlich extrem schwer zu spielen, da muß der FC Bayern, wie in den letzten Bundesliga-Spielen, wieder eine Topleistung abliefern.

Redakteur

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14. März 2019, 11:03

Peinliches Aus in der CL

Der FC Bayern ist nach einer, vor allem in der zweiten Halbzeit, peinlichen und blamablen Vorstellung und einer 1:3-Heimpleite gegen den FC Liverpool im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.
Es war ein mutloser Auftritt des FC Bayern, der nach den zuletzt starken Leistungen in der Bundesliga kaum wieder zu erkennen war.
Der FC Bayern schied gegen eine Liverpooler Mannschaft aus, die selbst bei weitem keine starke Leistung zeigte und auswärts zuletzt in der Champions League keine Bäume ausriss. Aber für den FC Bayern reichte es leider. Der FC Bayern hätte den FC Liverpool schlagen können, vielleicht sogar müssen, aber wer so einen peinlichen Auftritt hinlegt, muß sich nicht wundern, wenn man ausscheidet.
Niko Kovac hat damit seine erste große Reifeprüfung als Trainer des FC Bayern nicht bestanden. Kovac sprach nach dem Spiel davon, dass einem die Grenzen aufgezeigt wurden. Wo ist das mia san mia-Gefühl? Wenn eine bestenfalls durchschnittliche Liverpooler Mannschaft dem FC Bayern die Grenzen aufzeigt, dann ist das mehr als bedenklich, einfach nur peinlich.
Auf der Ersatzbank hat der FC Bayern kaum Spieler sitzen, die bei Rückstand nochmal eine Wende herbei führen können. Stichwort "zweiter Topstürmer". Ein Robert Lewandowski hat in einem großen internationalen Spiel mal wieder auf der ganzen Linie versagt. Während ein Ronaldo für Juventus Turin im Achtelfinal-Rückspiel gegen Atletico Madrid mal eben drei Tore in einem Spiel erzielt, hatte Lewandowski nicht mal drei Torchancen. Das ist einfach nur erbärmlich.
Natürlich war der FC Bayern ersatzgeschwächt. Neben den verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben fehlten auch die gesperrten Joshua Kimmich und Thomas Müller. Aber der Anspruch des FC Bayern muß es sein trotzdem mit den anderen Spielern den FC Liverpool im eigenen Haus zu besiegen.
Immerhin wurden David Alaba und Kingsley Coman rechtzeitig fit und standen im Kader. Alaba stand in der Startelf und Coman saß zunächst auf der Bank und wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Franck Ribery spielte von Beginn an und für Kimmich spielte Rafinha. Rafinha bot allerdings eine ganz schwache Leistung und konnte Kimmich nicht im Ansatz ersetzen.
Jerome Boateng saß 90 Minuten auf der Bank, für ihn spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung. Unverständlich, denn gerade in so einem Spiel hätte man die internationale Erfahrung von Boateng gebraucht.
Der FC Bayern kam sogar ganz gut ins Spiel und hatte durch Thiago die erste Gelegenheit. Aber insgesamt entwickelte sich eine Partie, die von Taktik geprägt war, ohne große Torchancen.
Mit zunehmender Spieldauer kam Liverpool besser ins Spiel und hatte durch Firmino die erste Möglichkeit und kurz danach war es dann das erste mal passiert. Manuel Neuer irrte überflüssig im Bayern-Strafraum umher und Mane schoss den Ball ins Bayern-Tor. 0:1. Ein Schock. Das Tor geht klar auf die Kappe von Neuer. Da hätte Neuer im Tor bleiben müssen.
Kurz vor der Pause dann noch mal Hoffnung für den FC Bayern. Nach gutem Einsatz von Serge Gnabry bugsierte Matip den Ball ins eigene Liverpooler Tor. Der Ausgleich. Gnabry war der einzige Lichtblick beim FC Bayern in der gesamten Partie.
Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeit. Dem FC Bayern fehlte noch ein Tor zum Weiterkommen. Wer jetzt aber dachte, dass der FC Bayern in der zweiten Halbzeit einen Sturmlauf vollführt, wurde bitter enttäuscht. Genau das Gegenteil war der Fall.
Ängstlich und mutlos bestritt der FC Bayern die zweite Halbzeit und wurde dafür bitter bestraft.
Nach dem Wechsel hatte Salah die erste Gelegenheit für den FC Liverpool. Einige Minuten später hätte Lewandowski für die Bayern-Führung sorgen können, kam aber etwas spät.
Doch dann passierte es. Van Dijk traf zur erneuten Führung für den FC Liverpool. Damit brauchte der FC Bayern wieder zwei Tore. Es war sowas wie die Vorentscheidung und vom FC Bayern kam kaum noch was. Salah vergab eine weitere Gelegenheit für den FC Liverpool, aber kurz darauf war es dann vorbei. Erneut traf Mane. 1:3. Aus. Ende. Finito.
Vom FC Bayern kam offensiv in der zweiten Halbzeit kaum was, das ist einfach viel zu wenig, wenn man in das Viertelfinale der Champions League einziehen will.
Der FC Liverpool spielte keinesfalls überragend und war auf jeden Fall schlagbar. Aber wenn man mutlos agiert und ängstlich ist wie das Kaninchen vor der Schlange, dann hat man es gegen jeden Gegner, gerade international, schwer.
Am Ende lag das Ausscheiden an der schwachen Vorstellung des FC Bayern, definitiv nicht am Gegner FC Liverpool, der auch kein tolles Spiel ablieferte. Das Ausscheiden hat einzig und alleine der FC Bayern sich selber zuzuschreiben und gerade das macht es so bitter.
So früh schied der FC Bayern zuletzt vor acht Jahren aus der Champions League aus, als der FC Bayern 2011 im Achtelfinal-Rückspiel auch mit einer Heimniederlage an Inter Mailand scheiterte.
Besonders bitter ist, dass das 1:3 gegen den FC Liverpool im achten Spiel die erste Niederlage in der Champions League in dieser Saison war und man damit gleich ausschied.
Generell hat sich die Bundesliga im Achtelfinale der Champions League bis auf die Knochen blamiert. Alle drei Achtelfinalisten aus der Bundesliga schieden allesamt gegen englische Teams aus. Sechs Spiele, fünf Pleiten. Borussia Dortmund schied sang-und klanglos gegen Tottenham Hotspur aus, Schalke 04 ließ sich von Manchester City abschießen und demütigen und dann schied auch noch der FC Bayern nach einem schwachen Rückspiel gegen den FC Liverpool aus. Im Viertelfinale der Champions League ist in dieser Saison somit kein deutscher Verein mehr vertreten. Mehr als peinlich für die Bundesliga und den deutschen Fußball.
Der FC Bayern muß jetzt eine Trotzreaktion zeigen. Am kommenden Sonntag im Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05, auch wieder eine unangenehme Aufgabe, wird man sehen, ob die aktuelle Bayern-Mannschaft Charakter hat.

Redakteur

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11. März 2019, 14:05

6:0 ! Spitzenreiter...

Erstmals seit dem fünften Spieltag ist der FC Bayern wieder ganz oben in der Bundesliga-Tabelle. Dank eines klaren 6:0-Sieges gegen den VfL Wolfsburg konnte der FC Bayern den bisherigen Tabellenführer Borussia Dortmund dank des besseren Torverhältnisses in der Tabelle überholen.
Gegen den VfL Wolfsburg mußte der FC Bayern weiterhin auf die verletzten Spieler Arjen Robben, Coentin Tolisso und Kingsley Coman verzichten. Zudem fehlte David Alaba angeschlagen.
Für Alaba verteidigte Rafinha. Franck Ribery und Leon Goretzka standen wieder im Kader des FC Bayern, saßen beide aber zunächst auf der Bank. Es wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Die drei von Bundestrainer Löw abservierten Spieler Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller standen alle in der Startelf und machten alle ein gutes Spiel. Das zeigt die Charakterstärke der Jungs, die trotz der Enttäuschung und die unverfrorene Art und Weise der Entscheidung des Bundestrainers stark aufspielten.
Der FC Bayern übernahm von Beginn an das Kommando in dem Spiel, das fast das gesamte Dauer über nur in eine Richtung lief, in Richtung des Tores des VfL Wolfsburg. Die Wolfsburger, aktuell immerhin die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga in dieser Saison, kamen kaum gefährlich vor das Bayern-Tor.
Robert Lewandowski, Serge Gnabry und Thomas Müller hatten früh die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Danach kamen die Wolfsburger etwas besser ins Spiel und hatten durch Gerhardt ihre erste Möglichkeit. Es sollte die einzige ernsthafte Gelegenheit der Wolfsburger im gesamten Spiel bleiben.
Doch dann drehte der FC Bayern auf. Serge Gnabry erzielte die wichtige Führung. Nur wenig später fiel bereis der zweite Treffer für den FC Bayern. Robert Lewandowski traf zum 2:0. Noch vor der Pause hätte beinahe Mats Hummels bereits für die Entscheidung sorgen können, aber er vergab. So ging es mit einer 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Nur wenige Minuten nach dem Wechsel machte der FC Bayern bereits alles klar. James Rodriguez traf zum 3:0. In der Folge spielte sich der FC bayern fast in einen Rausch und hatte weitere Gelegenheiten. Aber Thiago, Robert Lewandowski, Thomas Müller und der eingewechselte Leon Goretzka vergaben. Doch dann klingelte es wieder im Wolfsburger Tor. Thomas Müller markierte den längst überfälligen vierten Treffer für den FC Bayern. Doch damit war der Torhunger des FC Bayern noch nicht gestillt. Auch Joshua Kimmich und noch mal Robert Lewandowski trafen und schraubten das Ergebnis am Ende auf 6:0 für den FC Bayern. Der eingewechselte Franck Ribery sorgte auf dem Flügel für viel Wirbel und bereitete die letzten drei Bayern-Tore in dem Spiel mustergültig vor.
Am Ende gewann der FC Bayern nach einer starken Vorstellung diese einseitige Partie auch in der Höhe völlig verdient mit 6:0.
Der FC Bayern dominierte die komplette Partie, ließ hinten kaum was zu und zeigte sich vorne treffsicher, obwohl der Sieg bei noch besserer Chancenverwertung sogar noch höher hätte ausfallen können.
Durch den klaren Sieg gegen den VfL Wolfsburg übernahm der FC Bayern dank des besseren Torverhältnisses erstmals seit dem fünften Spieltag der laufenden Saison die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern liegt punktgleich mit Borussia Dortmund, die ihr Spiel gegen den VfB Stuttgart gewannen, vorne, hat aber im Vergleich zu den Dortmundern eine um zwei Tore bessere Tordifferenz. Eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Es stehen noch neun schwere Spiele in der Bundesliga in dieser Saison an, da kann noch viel passieren. Dennoch wäre es schön, wenn der FC Bayern diesen Platz jetzt bis zum Ende der Saison verteidigen könnte.
Jetzt heißt es aber erstmal volle Konzentration auf die Champions League. Am kommenden Mittwoch steigt in München in der Allianz Arena das sehr schwere Rückspiel im Achtelfinale gegen den FC Liverpool. Das 0:0 aus dem Hinspiel ist ein gutes, aber auch ein gefährliches Ergebnis. Macht Liverpool nur ein Tor in München, wozu die jederzeit in der Lage sind, braucht der FC Bayern aufgrund der Auswärtstorregel schon zwei Treffer und das gegen die starke Defensive der Liverpooler. Im Rückspiel in München ist alles offen, es kann in jede Richtung laufen. Böse Erinnerungen hat man noch an 2011, auch im Achtelfinale der Champions League. Damals hatte der FC Bayern eine noch bessere Ausgangslage, gewann im Hinspiel bei Inter Mailand mit 1:0, verlor dann aber in der Allianz Arena trotz 2:1-Führung noch mit 2:3 und schied aus.
Der FC Bayern muß gegen den FC Liverpool sicherlich etwas mehr nach vorne machen als im Hinspiel, darf aber die Defensive nicht vernachlässigen, ansonsten droht man ausgekontert zu werden und dann wird es noch schwerer.
Neben den länger verletzten Spielern Tolisso und Robben werden im Rückspiel gegen den FC Liverpool auf jeden Fall die gesperrten Joshua Kimmich und Thomas Müller fehlen. Zwei weitere bittere Ausfälle.
David Alaba, der zuletzt angeschlagen fehlte, könnte womöglich wieder einsatzbereit sein und auch bei Kingsley Coman gibt es noch Hoffnung auf einen Einsatz am kommenden Mittwoch. Sollte Coman aber ausfallen, dann könnte Ribery ihn ersetzen. Ribery zeigte nach seiner Einwechselung im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine starke Leistung und bereitete drei Treffer vor.
So oder so wird es auf jeden Fall ein schwierige Aufgabe gegen den FC Liverpool, die Tagesform könnte am Ende ausschlaggebend sein.

Redakteur

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06. März 2019, 16:16

Drei Bayern-Spieler von Löw abserviert

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Bundestrainer Joachim Löw teilte den Bayern-Spielern Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller mit, dass er in Zukunft ohne sie plant.
Das Jahr 2019 solle ein Neubeginn für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden. Schön und gut, aber warum trifft es diese drei gestandenen Spieler, die sich im besten Fußballeralter befinden?
Die Entscheidung von Löw ist nicht nur falsch, sondern schlichtweg unwürdig den Spielern gegenüber.
Hummels, Boateng und Müller waren über Jahre Gesichter des DFB-Teams. Sie waren Leistungsträger und hatten großen Anteil am Gewinn des WM-Titels 2014.
Man könnte das Gefühl bekommen, dass die drei als Sündenböcke her halten müssen für das desolate Jahr 2018 der DFB-Elf mit dem WM-Debakel in Russland und dem Abstieg in der Nations League.
Sicherlich spielen Hummels, Boateng und Müller bisher nicht ihre stärkste Saison, sie spielen aber immer noch auf einem hohem Niveau.
Gerade Hummels und Boateng sind in der Defensive eine Bank. Beim DFB gibt es keine besseren. Niklas Süle könnte in deren Fußstapfen treten, aber ansonsten ist weit und breit kein deutscher Spieler in Sicht, der auch nur annähernd das Niveau eines Hummels oder eines Boatengs aktuell erreicht.
Im Offensivbereich konnte man sich immer auf Thomas Müller verlassen, er war immer für ein Tor gut oder eine überraschende Aktion.
Warum wurden gerade diese drei abserviert? Warum nicht ein Toni Kroos, der diese Saison für seine Verhältnisse eine schwache Saison spielt und auch zu den WM-Versagern gehört?
Warum nicht ein Marco Reus, der für den DFB noch nicht gerade viel geleistet hatte und auch beim WM-Debakel dabei war?
Der Hauptverantwortliche für das Katastrophenjahr 2018 der DFB-Elf war Joachim Löw. Wenn es einen Neubeginn des DFB-Teams geben soll, dann hätte Löw nach dem WM-Debakel oder spätestens nach dem Abstieg in der Nations League zurück treten müssen oder ansonsten entlassen werden müssen.
Ein echter Neubeginn ist nur mit einem neuen Führungspersonal möglich, aber nicht dadurch, dass verdiente Spieler, auf die man sich immer verlassen konnte, einfach abserviert werden und man noch nicht mal Spieler hat, die diese auch nur annähernd gleichwertig ersetzen können.
Hinzu kommt, dass man den Zeitpunkt der Bekanntgabe scharf kritisieren muß.
Kurz vor der entscheidenden Saisonphase und den wichtigen Spielen des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga und gegen den FC Liverpool in der Champions League kommt der Löw mit dieser Bekanntgabe daher. Das ist ein unmögliches Verhalten des Bundestrainers.
Wenn er die drei Spieler schon abservieren will, dann hätte er es bestimmt auch schon vor ein paar Wochen, z.B. in der Winterpause, machen können. Es ist schwer vorstellbar, dass Löw erst in den letzten paar Tagen zu dem Entschluss kam die Spieler auszusortieren.
Auf jeden Fall haben Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller, denen der DFB viel zu verdanken hat, einen anderen, einen besseren, Abgang aus der DFB-Elf verdient.
Durch diese unsinnige Personalentscheidung muß Löw jetzt liefern. Sollten die Ergebnisse und die Leistung in den nächsten Länderspielen nicht stimmen, dann darf der DFB nicht länger an Löw festhalten.
Es ist charakterlos drei verdiente Spieler einfach so abzuservieren. Löw sollte sich stattdessen lieber selbst hinterfragen und die Konsequenz aus dem desaströsen Jahr 2018 der DFB-Elf ziehen und seinen Rücktritt erklären. Nur so ist ein echter Neubeginn der DFB-Elf möglich.
Auf jeden Fall gebührt Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller großen Dank für ihre Leistungen und Verdienste in der Nationalmannschaft.
Das ganze hat auch etwas Gutes. Jetzt können sich die drei voll und ganz auf den Verein konzentrieren.
Kopf hoch, Jungs...

Redakteur

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04. März 2019, 18:44

Gala in Mönchengladbach

Der FC Bayern ist wieder dran an Tabellenführer Borussia Dortmund. Obwohl der FC Bayern stark ersatzgeschwächt zum Bundesliga-Auswärtsspiel beim Tabellendritten Borussia Mönchengladbach antreten mußte, kam der FC Bayern zu einem klaren 5:1-Sieg. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg nach einer starken Leistung sogar durchaus höher ausfallen können.
Neben den Langzeitverletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben fehlten auch Kingsley Coman, David Alaba, Leon Goretzka (alle verletzt) und Franck Ribery (krank).
Mats Hummels saß u.a. nur auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz.
Niklas Süle und Jerome Boateng spielten in der Innenverteidigung. Für Alaba rückte Rafinha ins Team. Offensiv begann der FC Bayern mit Thomas Müller und James Rodriguez.
Der FC Bayern legte sofort druckvoll los und hatte bereits nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit durch Robert Lewandowski. Aber kurz darauf war es dann schon passiert. Javier Martinez, der Mann der letzten Spiele, brachte den FC Bayern früh mit 1:0 in Front.
Und der FC Bayern legte nach. Nur wenige Minuten später erhöhte Thomas Müller bereits auf 2:0 für den FC Bayern. Ein Blitzstart.
In der Folge wurden die Gladbacher zwar etwas mutiger und kamen hier und da auch mal in die Nähe des Bayern-Tores, aber die besseren Gelegenheiten hatte der FC Bayern, der das dritte Tor machen konnte, vielleicht sogar mußte. Zweimal Lewandowski und Serge Gnabry vergaben aber einen möglichen weiteren Treffer für den FC Bayern.
Und so kam es, wie es so oft im Fußball kommt. Die einen nutzen die Chancen nicht und die anderen machen das Tor. Stindl traf völlig überraschend, fast aus dem Nichts, für Mönchengladbach. Nur noch 1:2. Mit der Führung für den FC Bayern ging es dann in die Halbzeit.
Wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit legte der FC Bayern auch nach dem Wechsel einen Blitzstart hin. Erst vergab noch James Rodriguez eine gute Möglichkeit, aber kurz darauf erzielte Robert Lewandowski das 3:1 für den FC Bayern. Der alte zwei Tore-Abstand war wieder hergestellt.
Die Glagbacher versuchten zu antworten. Wendt und Zakaria vergaben aber die wenigen Möglichkeiten, die die Gladbacher hatten. Schließlich machte dann der FC Bayern den Sack endgültig zu. Serge Gnabry traf zum 4:1. Kurz vor Schluß gab es dann noch nach Foul an Joshua Kimmich Strafstoß für den FC Bayern. Den Strafstoß verwandelte Lewandowski zum 5:1-Endstand für den FC Bayern.
Der FC Bayern gewann nach einer starken Vorstellung, sowohl offensiv als auch defensiv, auch in der Höhe hochverdient mit 5:1 bei Borussia Mönchengladbach. Der Sieg hätte auch noch deutlicher ausfallen können. Es war eine starke geschlossene Mannschaftsleistung des FC Bayern.
Damit glückte zudem eindrucksvoll die Revanche für die Blamage aus dem Hinspiel, als der FC Bayern in der Allianz Arena mit 0:3 verlor.
Ein paar Minuten vor Ende der Partie wurde beim FC Bayern Woo-Yeong Jeong eingewechselt, der normalerweise in der zweiten Mannschaft des FC Bayern spielt, und damit seinen ersten Bundesligaeinsatz bekam.
Durch den Sieg in Mönchengladbach bleibt der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle zwar auf dem zweiten Platz, ist jetzt aktuell aber punktgleich mit Spitzenreiter Borussia Dortmund, weil die Dortmunder überraschend beim FC Augsburg verloren. Aktuell sind die Dortmunder noch zwei Tore in der Tordifferenz besser als der FC Bayern.
Die Meisterschaft ist also wieder spannend. Da aber damit zu rechnen ist, dass die Dortmunder sich wieder fangen werden und wieder mehrheitlich Spiele gewinnen werden, darf der FC Bayern nicht nach lassen und muß weiter seine Hausaufgaben machen. Denn auf dem ersten Platz steht der FC Bayern noch nicht, da stehen immer noch die Dortmunder.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter. Dann steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm. Daheim in der Allianz Arena muß der FC Bayern dann gegen den aufstrebenden VfL Wolfsburg antreten. Die Wolfsburger spielen eine starke Saison und kämpften um einen Platz im Europapokal, vielleicht sogar um einen Platz in der Champions League. Da muß der FC Bayern wieder eine Topleistung bringen. Am besten wäre es, wenn der FC Bayern am kommenden Samstag da weiter macht, wo er in Mönchengladbach aufgehört hatte.
Gefühlt scheint sich der FC Bayern im Moment auswärts sogar etwas leichter zu tun, als zu Hause in der Allianz Arena.
Ein paar Tage nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg steht das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool an. An Liverpool sollte der FC Bayern aber erst nach dem Wolfsburg-Spiel denken. Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg ist mindestens genauso wichtig wie das Spiel gegen den FC Liverpool.
Der FC Bayern hatte in den letzten Wochen und Monaten neun Punkte auf Borussia Dortmund aufgeholt, das sollte man nicht aufs Spiel setzen.

Redakteur

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25. Februar 2019, 17:22

Martinez rettet Bayern-Sieg

Das war ein hartes Stück Arbeit. Der FC Bayern gewann sein Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin mühevoll, aber verdient mit 1:0.
Das entscheidende Tor gegen einen sehr defensiven Gegner erzielte Javier Martinez in der zweiten Halbzeit.
Trotz einiger Wechsel war dem FC Bayern der Kraftakt vom Champions League-Spiel in Liverpool einige Tage zuvor deutlich anzumerken. Die Frische und Spritzigkeit war nicht so da, wie sonst üblich.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin die länger verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben. Zudem fiel Mats Hummels (krank) aus. Dafür war Jerome Boateng wieder fit und spielte neben Niklas Süle in der Innenverteidigung. Auch Leon Goretzka war wieder fit und stand gleich in der Startelf. Ebenso in der Anfangsformation stand Franck Ribery, dafür saßen Kingsley Coman und Thiago zunächst auf der Bank. Beide wurden aber im Verlauf der Partie noch eingewechselt, Thiago bereits zur zweiten Halbzeit und Coman im Verlauf der zweiten Halbzeit. Thomas Müller, der zunächst auch auf der Bank saß, wurde auch im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Es entwickelte sich eine Partie, wie man es fast erwarten konnte. Die defensivstarken Berliner standen hinten massiv drin und verteidigten, während dem FC Bayern, der scheinbar noch schwere Beine vom Liverpool-Spiel hatte, anrannte. Viel fiel dem FC Bayern offensiv nicht ein und die Berliner versuchten sehr gelegentlich Nadelstiche nach vorne zu setzen.
Die beste Gelegenheit für den FC Bayern in der ersten Hälfte hatte noch Joshua Kimmich mit einem Versuch. Ansonsten war es ein Spiel ohne große Höhepunkte. Von den Berlinern war offensiv kaum etwas zu sehen. Der Berliner Kalou versuchte es dann mal, aber es konnte geklärt werden. Viel mehr war nicht in den ersten 45 Minuten und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel wurde der FC Bayern zunächst etwas schwungvoller, aber Torchancen blieben weiter Mangelware. Die beste Gelegenheit hatten dann aber wie aus dem Nichts die Berliner, aber Kimmich konnte den Abschluß vom Berliner Selke gerade noch klären.
Doch dann die Erlösung. Javier Martinez wuchtete den Ball ins Berliner Tor. Das wichtige 1:0. Kurz darauf aber ein Schock für den FC Bayern. Kingsley Coman, erst wenige Minuten vorher für Ribery eingewechselt, mußte verletzt ausgewechselt werden. Für Coman kam Thomas Müller in die Partie.
In der Folge versuchte der FC Bayern die Führung über die Zeit zu bringen, in dem man sich mehr auf die Defensive konzentrierte. Die Berliner waren offensiv allerdings ziemlich harmlos und konnten den Sieg des FC Bayern nicht mehr ernsthaft gefährden. Zudem sah der Berliner Rekik nach einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen Robert Lewandowski noch die Rote Karte. David Alaba und Thomas Müller vergaben in der Folge noch den zweiten Bayern-Treffer und Duda probierte es noch für die Berliner mit einem Versuch, aber keine große Gefahr für das Bayern-Tor.
So blieb es am Ende beim schwer erkämpften, aber verdienten 1:0-Sieg für den FC Bayern. Die Berliner, die in dieser Saison gegen die Topteams meist gut aussahen, erwiesen sich als die erwartet harte Nuss für den FC Bayern. Nach vier Bundesligaspielen ohne Sieg konnte der FC Bayern endlich mal wieder eine Bundesligapartie gegen Hertha BSC Berlin gewinnen.
Bitter ist allerdings die neuerliche Verletzung von Kingsley Coman, der einen Muskelfaserriss erlitt und damit erstmal ausfällt. Wie lange Coman ausfallen wird, steht noch nicht fest. Es steht aber zu befürchten, dass sogar ein Einsatz Comans im Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool gefährdet ist. Da gegen Liverpool zudem schon Kimmich und Müller gesperrt fehlen, wäre das natürlich ein weiterer ganz bitterer Rückschlag.
Durch den Sieg gegen Hertha BSC Berlin bleibt der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle weiterhin als Tabellenzweiter drei Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag mit einem ganz schweren Auswärtsspiel weiter. Dann muß der FC Bayern bei Borussia Mönchengladbach antreten. Gegen die Gladbacher tat sich der FC Bayern zuletzt und insgesamt oft sehr schwer, gerade in Mönchengladbach. Schon das Hinspiel in München verlor der FC Bayern mit 0:3, die bisher einzige Heimniederlage in dieser Saison. Da muß der FC Bayern eine Topleistung bringen, ansonsten wird der Rückstand auf Borussia Dortmund wohl wieder größer.

Redakteur

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20. Februar 2019, 18:20

0:0 in Liverpool - alles offen fürs Rückspiel

Der FC Bayern hat sich noch alle Möglichkeiten für das Erreichen des Viertelfinales in der Champions League offen gehalten.
An der Anfield Road beim FC Liverpool erreichte der FC Bayern nach großem Kampf ein verdientes 0:0-Unentschieden. Erstaunlich dabei war, dass die zuletzt oft etwas wackelig wirkende Bayern-Abwehr gegen den Monstersturm des FC Liverpool um Salah stand hielt, kaum Großchancen des Gegners zuließ und hinten die Null halten konnte.
Neben den weiterhin verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben mußte der FC Bayern in Liverpool auch auf Leon Goretzka (verletzt), Jerome Boateng (krank) und Thomas Müller (gesperrt) verzichten.
Dafür wurde Kingsley Coman rechtzeitig wieder fit und stand in der Startformation. Javier Martinez spielte auch von Beginn an und überzeugte als Abräumer vor der Abwehr wie in seinen besten Tagen. Franck Ribery saß zunächst nur auf der Bank, wurde aber noch in der Schlußphase eingewechselt.
Beim FC Liverpool saß Ex-Bayern-Spieler Xherdan Shaqiri nur auf der Bank und kam nicht zum Einsatz.
Die Partie gestaltete sich recht ausgeglichen und gestaltete sich im Duell zweier europäischer Spitzenmannschaften auf Augenhöhe. Der FC Liverpool hatte zwar ein kleines Chancenplus, aber der FC Bayern setzte immer mal wieder den einen oder anderen Nadelstich nach vorne.
Die erste Gelegenheit hatte der FC Liverpool durch Salah.
Dann kam der FC Bayern gefährlich vor den Liverpooler Kasten. Erst fabrizierte der Liverpooler Matip fast ein Eigentor und kurz darauf hatte Kingsley Coman eine gute Gelegenheit für den FC Bayern.
Der FC Bayern war gut im Spiel, allerdings hatten die Liverpooler bis zur Pause noch zwei gute Möglichkeiten, als sie den Druck etwas erhöhten. Erst vergab Mane und einige Minuten später Matip. So ging es torlos in die Halbzeit.
Nach der Pause ein ähnliches Bild wie vor dem Wechsel. Der FC Bayern war leicht feldüberlegen und setzte gelegentliche Nadelstiche, Liverpool fiel wenig ein und kam kaum zu Torabschlüssen, geschweige denn Chancen.
Serge Gnabry dann mal mit einem Versuch für den FC Bayern. Das Spielgeschehen in der umkämpften Partie fand in erster Linie zwischen den Strafräumen statt. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. James Rodriguez dann noch mal mit einem Versuch für den FC Bayern. Kurz vor Schluß hatte dann aber plötzlich Mane wie aus dem Nichts noch eine gute Möglichkeit für den FC Liverpool, brachte den Ball aber nicht im Bayern-Tor unter.
So blieb es am Ende beim gerechten 0:0-Unentschieden. Allerdings gab es noch einen Wermutstropfen für den FC Bayern. Denn Joshua Kimmich sah beim Spiel in Liverpool seine dritte gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und ist damit für das Rückspiel gesperrt. Das ist ein bitterer Ausfall, da muß Trainer Niko Kovac sich was einfallen lassen, wie er den Kimmich-Ausfall kompensieren kann. Neben Kimmich wird auch Thomas Müller, wie schon im Hinspiel in Liverpool, gesperrt fehlen.
Was fängt man jetzt mit dem 0:0 in Liverpool an? Sicherlich keine schlechte Ausgangslage. Hätte man vorher gesagt, dass das Spiel torlos endet, dann hätte man es sicher gerne genommen. Aber aufgrund der Auswärtstorregel birgt das Ergebnis für das Rückspiel Gefahren. Schießt der FC Liverpool ein Tor, wozu die jeder Zeit in der Lage sind, dann braucht der FC Bayern schon zwei Tore. Und beim Rückspiel wird wohl wieder Liverpools Abwehrchef van Dijk, der im Hinspiel gesperrt war, mit dabei sein, was die Aufgabe für den FC Bayern sicher nicht leichter macht.
Es ist auf jeden Fall in diesem Vergleich noch alles offen, die Chancen stehen bei 50:50.
Was etwas Mut machen sollte für das Rückspiel ist, dass der FC Bayern in dieser Saison in der Champions League noch ungeschlagen ist und dass der FC Liverpool in dieser Saison in der Champions League alle drei Auswärtsspiele in der Gruppenphase verloren hatte. Aber Gruppenphase ist natürlich nicht KO-Runde. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Das Rückspiel zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool findet am Mittwoch, den 13.März 2019, in München in der Allianz Arena statt.
Jetzt muß man die Champions League aber zunächst mal vergessen und sich voll und ganz auf den Meisterschaftskampf in der Bundesliga konzentrieren.
Durch ein überraschendes Unentschieden von Borussia Dortmund beim Tabellenletzten 1.FC Nürnberg liegt der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle nur noch drei Punkte hinter Borussia Dortmund.
Am kommenden Samstag steht für den FC Bayern ein enorm wichtiges Heimspiel in der Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin auf dem Programm. und das wird sicher keine leichte Aufgabe. Die letzten vier Bundesligaspiele gegen Hertha BSC Berlin konnte der FC Bayern nicht gewinnen. Zwar gewann der FC Bayern erst kürzlich im DFB-Pokal in Berlin, brauchte dazu aber die Verlängerung. Obwohl der FC Bayern im Pokalspiel in Berlin hoch überlegen war kamen die Berliner zu zwei Treffern. das sollte zu denken geben. Wozu die Berliner, auch auswärts, in der Lage sind, zeigten sie kürzlich, als sie in Mönchengladbach klar gewannen.
Die Spieler des FC Bayern sollten jetzt gut regenerieren und neue Kräfte sammeln um dann gegen Hertha BSC Berlin wieder Gas geben. Es geht darum an Borussia Dortmund dran zu bleiben. Immerhin konnte man den Rückstand auf die Dortmunder von mal neun Punkten auf nur noch drei Punkte verkürzen.
Das Spiel in Liverpool hat sicherlich Kraft gekostet, aber dass der FC Bayern aktuell wieder an den Dortmundern dran ist in der Tabelle setzt hoffentlich neue Kräfte frei.

Redakteur

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18. Februar 2019, 14:04

Arbeitssieg in Augsburg ... jetzt nach Liverpool

Kurz vor Schluß beim Bundesliga-Auswärtsspiel des FC Bayern beim FC Augsburg passierte es. Kingsley Coman verletzte sich und konnte nicht mehr weiter spielen. Eine Schrecksekunde für den FC Bayern. Nicht schon wieder Coman, der schon länger verletzt ausfiel und dem FC Bayern schmerzlich fehlte. Glücklicherweise gab es schon bald Entwarnung. Coman ist nicht ernster verletzt und ist sogar für das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League beim FC Liverpool eine Option.
Wie wichtig Coman für den FC Bayern ist, zeigte er gerade beim Spiel in Augsburg, als er bester Mann auf dem Platz war und mit zwei Treffern zum Matchwinner des FC Bayern wurde.
Mit 3:2 gewann der FC Bayern in Augsburg und festigte damit den zweiten Platz in der Tabelle und bleibt an Tabellenführer Borussia Dortmund dran.
Allerdings war der Sieg in Augsburg schwer erkämpft, was aber keine Überraschung sein sollte. Spiele des FC Bayern beim FC Augsburg waren in der Vergangenheit öfters enge Angelegenheiten und hart umkämpf.
Verzichten mußte der FC Bayern auch in Augsburg weiterhin auf die verletzten Corentin Tolisso und Arjen Robben. Franck Ribery und Thomas Müller saßen u.a. zunächst nur auf der Bank, wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Niklas Süle spielte in der Innenverteidigung für Jerome Boateng. Auf den Flügeln agierten Serge Gnabry und Coman, dahinter James Rodriguez.
Das Spiel hatte gerade erst begonnen, da lag der FC Bayern bereits zurück. Nach einer Hereingabe in den Bayern-Strafraum nach wenigen Sekunden stocherte Leon Goretzka den Ball unglücklich ins eigene Tor. Schlimmer hätte das Spiel nicht beginnen können. Da wollte man endlich mal wieder ohne Gegentor bleiben und schon nach wenigen Sekunden war es nicht mehr möglich.
Der FC Bayern brauchte aber nicht lange um sich von dem Schock zu erholen. Gnabry mit dem ersten Versuch für den FC Bayern und einige Minuten später klingelte es dann auch zum ersten Mal im Augsburger Tor. Kingsley Coman erzielte den Ausgleich für den FC Bayern.
Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, gingen erneut die Augsburger in Führung. der Augsburger Ji zog ab und es stand 2:1 für den FCA. Unglaublich. Der FC Bayern suchte erneut nach der passenden Antwort, aber zunächst scheiterten zweimal Leon Goretzka und Robert Lewandwoksi, der nur die Latte traf, bei ihren Versuchen. Kurz vor der Pause war es dann aber soweit. Erneut traf Kingsley Coman ins Tor und erzielte den wichtigen Ausgleich zum 2:2. Damit ging es dann in die Halbzeit. Eigentlich kaum zu glauben, dass der FC Bayern trotz klarem Chancenplus nicht führte.
Das holte der FC Bayern dann ein paar Minuten nach dem Wechsel nach. David Alaba brachte den FC Bayern hoch verdient in Führung. Danach versuchten dann die Augsburger zu antworten, aber der Augsburger Ji scheiterte bei seinem Versuch. Auf der anderen Seite vergab Lewandowski. Dann wieder die Augsburger mit einer Möglichkeit durch Oxford, aber auch der FC Bayern verpasste durch Goretzka ein weiteres Tor. Dann noch einmal Kingsley Coman, der aber sein drittes Tor in dem Spiel und damit die Entscheidung verpasste, er traf nur die Latte.
Schließlich schaukelte der FC Bayern den Vorsprung über die Runden. Der Bayern-Sieg war in der Schlußphase nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Letzendlich war es ein Arbeitssieg, der aber absolut verdient war aufgrund des klaren Chancenplus und der klaren Feldüberlegenheit des FC Bayern. Defensiv wurde aber wieder gepatzt, offensiv war es eine gute Leistung. Drei Tore gemacht und noch weitere gute Gelegenheiten hatte der FC Bayern in der Partie.
In der Bundesliga-Tabelle konnte der FC Bayern den Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund zunächst bis auf zwei Punkte verkürzen. Die Dortmunder haben aber heute Abend noch die Chance mit einem Sieg beim Tabellenletzten 1.FC Nürnberg den alten Abstand von fünf Punkten wieder herzustellen.
Morgen am Dienstag kommt es dann zum ultimativen Härtetest für den FC Bayern und Trainer Niko Kovac im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League an der Anfield Road beim FC Liverpool.
Sorgen bereitet vor allem die Defensive beim FC Bayern. Während offensiv es momentan ganz gut läuft, bis auf das Spiel in Leverkusen hat der FC Bayern in jedem Pflichtspiel nach der Winterpause mindestens drei Tore geschossen, kann der FC Bayern zur Zeit nicht ohne Gegentor bleiben. In jedem Pflichtspiel nach der Winterpause kassierte der FC Bayern mindestens einen Gegentreffer und leistet sich aktuell ständig individuelle Fehler in der Verteidigung, die meist mit einem Gegentreffer bestraft werden. Das darf man sich in Liverpool nicht erlauben, ansonsten droht ein Debakel.
Man muß sich wirklich fragen wer und wie man den Weltklassesturm, wohl der zur Zeit beste Sturm der Welt, vom FC Liverpool mit Salah, Mane und Firmino aufhalten soll. Das wird eine Herkulesaufgabe. Der FC Bayern muß in Liverpool eine Weltklasseleistung bringen um eine Chance zu haben. Zudem sollte der FC Bayern ein anständiges Ergebnis in Liverpool holen, um eine realistische Chance aufs Weiterkommen zu haben.
Es konnte bisher aber noch nie eine deutsche Mannschaft in Liverpool gewinnen. Obwohl, dabei kann es gerne bleiben, denn mit einem Remis könnte man sicher auch gut leben.
In der Vorrunde in dieser Champions League-Saison gewann der FC Liverpool alle seine drei Heimspiele, u.a. gegen Paris St. Germain und den SSC Neapel. Allerdings verloren auf der anderen Seite die Liverpooler alle ihrer drei Auswärtsspiele.
Das letzte Pflichtspiel zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool liegt bereits fast 18 Jahre zurück. 2001 verlor der FC Bayern das Finale um den UEFA-Supercup gegen den FC Liverpool mit 2:3.
Der letzte Vergleich dieser beiden Vereine liegt aber noch nicht so lange zurück. 2017 beim Audi-Cup verlor der FC Bayern, damals noch unter Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, in der Allianz Arena glatt mit 0:3 und war dabei nahezu chancenlos.
Liverpool ist sicherlich das schwerste Los, das der FC Bayern bekommen konnte, aber es ist eine Aufgabe, an der die Mannschaft wachsen kann. Es ist auch eine Reifeprüfung für Trainer Niko Kovac.
Auf jeden Fall sollte der FC Bayern in Liverpool etwas defensiver agieren, als aus der Bundesliga gewohnt. Es wäre ja Wahnsinn, wenn sich der FC Bayern in Liverpool von den schnellen Stürmern der Liverpooler auskontern lassen würde. Der FC Bayern muß den Kampf annehmen, um jeden Zentimeter fighten, mit Schönspielerei wird da kaum was zu holen sein. Und von der Stimmung an der Anfield Road darf man sich nicht beeindrucken lassen.
Bleibt noch zu hoffen, dass die zuletzt etwas wackelige Abwehr des FC Bayern endlich mal wieder sicher steht und hinten in der Verteidigung des FC Bayern mal keine individuellen Fehler gemacht werden. Nach vorne hin hat der FC Bayern sicherlich die Qualität um vielleicht das wichtige Auswärtstor zu schießen, allerdings muß der FC Bayern effektiver im Verwerten der Torchancen werden. Der FC Bayern braucht aktuell zu viele Torchancen für ein Tor. Denn, viele Torchancen wird der FC Bayern in Liverpool sicher nicht bekommen. Alle Bayern-Spieler, die in Liverpool auf dem Platz stehen, brauchen einen absoluten Sahnetag. Auch auf Robert Lewandowski wird es ankommen. Seine Präsenz, seine Torgefahr und seine (positive) Ausstrahlung braucht der FC Bayern, gerade in solchen Spielen gegen Weltklassemannschaften.
Es wird enorm schwer für den FC Bayern in Liverpool, aber vielleicht ist ja der morgige Dienstag so ein Tag, an dem die Spieler des FC Bayern auf internationaler Bühne über sich hinaus wachsen und ein guter Tag um Geschichte zu schreiben.

Redakteur

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11. Februar 2019, 13:44

Bayern nutzt BVB-Patzer

Nachdem Borussia Dortmund eine sichere 3:0-Führung gegen die TSG Hoffenheim noch aus der Hand gab und sich am Ende mit einem 3:3 begnügen mußte, hatte der FC Bayern im Heimspiel gegen Schalke 04 die große Chance etwas Boden auf Borussia Dortmund gut zu machen.
Und der FC Bayern nutzte diese Chance. Nach einem, vor allem in der ersten Halbzeit, Offensivfeuerwerk, gewann der FC Bayern hochverdient mit 3:1 und kann jetzt doch wieder, zumindest vorerst, mit einem Auge nach oben gucken.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Manuel Neuer, Corentin Tolisso und Arjen Robben. Für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor. Jerome Boateng durfte in der Innenverteidigung ran, dafür saß Niklas Süle auf der Bank. Auch auf der Bank saßen u.a. Franck Ribery und Thomas Müller. Während Ribery im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurde, blieb Müller ohne Einsatz. Für Müller stand James Rodriguez in der Startformation.
Bei den Schalkern stand Ex-Bayern-Spieler Sebastian Rudy in der Anfangsformation.
Der FC Bayern legte fulminant, stürmisch und druckvoll los. Robert Lewandowski, James Rodriguez und Jerome Boateng hatten früh die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Und dann ging der FC Bayern schon in Führung. Robert Lewandowski hatte die Gelegenheit, wurde aber vom Schalker Bruma gestört, der den Ball dann allerdings ins eigene Tor bugsierte. Der FC Bayern versuchte nachzulegen und drängte auf das zweite Tor und wurde ausgekontert. Wie aus dem Nichts war plötzlich der Schalker Kutucu frei durch und erzielte den Ausgleich.
Aber der FC Bayern reagierte stark. Einmal kurz geschüttelt und dann zurück geschlagen. Nur kurze Zeit nach dem Ausgleich ging der FC Bayern erneut in Führung. Diesmal vollendete Lewandowski selbst. 2:1 für den FC Bayern. Bis zur Halbzeit gab es noch die ein oder andere Möglichkeit. Zunächst vergab James Rodriguez für den FC Bayern. Dann wagten sich mal die Schalker nach vorne und hatten ihrerseits durch McKennie und Konoplyanka noch Gelegenheiten. Auf Seiten des FC Bayern vergab schließlich Kingsley Coman eine Möglichkeit. So ging es mit einer 2:1-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte wieder der FC Bayern, aber der Ex-Schalker Leon Goretzka vergab. Doch plötzlich wurde es zweimal kurz hintereinander brenzlich vor dem Bayern-Tor und man mußte etwas zittern. Konoplyanka und kurz darauf Bruma, der nur den Pfosten traf, vergaben aussichtsreich für Schalke. Ein neuerlicher Ausgleich wäre aber nicht verdient gewesen und hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.
Kurz nach diesen beiden Schalker Gelegenheiten traf dann aber der FC Bayern zum wichtigen Zeitpunkt. Serge Gnabry erzielte das 3:1 für den FC Bayern und sorgte so für etwas Beruhigung.
Robert Lewandowski vergab dann noch zwei gute Möglichkeiten für den FC Bayern und verpasste es das Ergebnis noch etwas deutlicher zu gestalten. Ansonsten brachte der FC Bayern das Ergebnis ohne viel Mühe recht souverän über die Runden. Am Ende gewann der FC Bayern absolut verdient mit 3:1. Offensiv lieferte der FC Bayern über weite Strecken ein Spektakel ab, aber defensiv war und ist weiterhin nicht alles Gold was glänzt. Der Gegner wurde beim zwischenzeitlichen Ausgleich fast "eingeladen". Sowas darf, erst recht bei Führung, nicht passieren. Zudem hatten die Schalker die eine oder andere Gelegenheit, obwohl der FC Bayern nahezu das gesamte Spiel über Haus hoch überlegen war. Wenn es dumm läuft, geht man trotz klarer Überlegenheit mit einem Remis nach Hause. Das darf nicht passieren. Glücklicherweise gewann der FC Bayern das Spiel und das völlig verdient.
Durch den Sieg gegen Schalke 04 konnte der FC Bayern den Abstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund auf fünf Punkte verkürzen und verbesserte sich in der Bundesliga-Tabelle auf den zweiten Platz, da Borussia Mönchengladbach überraschend zu Hause gegen Hertha BSC Berlin verlor.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Freitag in der Bundesliga weiter mit einem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Auch da heißt es Obacht geben. Im Hinspiel in München kam der FC Bayern nicht über ein 1:1 hinaus und die Augsburger stehen immerhin im Viertelfinale des DFB-Pokal.
Apropos DFB-Pokal. Der Viertelfinalgegner des FC Bayern steht mittlerweile fest. Der FC Bayern empfängt daheim in der Allianz Arena im Viertelfinale des DFB-Pokal den Zweitligisten 1.FC Heidenheim. Da ist der FC Bayern natürlich klarer Favorit, aber die Heidenheimer darf man nicht unterschätzen. In der letzten Pokalrunde konnten die Heiderheimer überraschend Bayer Leverkusen ausschalten und in der 2.Bundesliga spielen sie bisher eine starke Saison, stehen aktuell auf dem vierten Platz und können sogar am Aufstieg in die Bundesliga schnuppern.
Das Spiel ist übrigens eine Premiere. Bisher gab es noch nie ein Pflichtspiel zwischen den Profiteams des FC Bayern und des 1.FC Heidenheim.
Das Viertelfinale im DFB-Pokal wird Anfang April 2019 ausgetragen.

Redakteur

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07. Februar 2019, 10:29

Ins Pokal-Viertelfinale gekämpft

Der FC Bayern steht im Viertelfinale des DFB-Pokal. Nach einem langen Geduldsspiel über 120 Minuten gewann der FC Bayern hochverdient das Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC Berlin mit 3:2 n.V.
Beim FC Bayern fehlten weiter verletzt Corentin Tolisso, Arjen Robben und Manuel Neuer. Für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor. Thiago und Franck Ribery waren aber wieder fit und im Kader. Thiago stand sogleich in der Startelf, während Franck Ribery zunächst auf der Bank saß, aber später noch eingewechselt wurde. Thomas Müller saß zunächst auch nur auf der Bank, für ihn begann James Rodriguez. Neben Robert Lewandowski stürmten über außen von Beginn an Kingsley Coman und Serge Gnabry.
Das Spiel begann alles andere als gut. Leon Goretzka wurde früh im Strafraum der Berliner klar gefoult, aber der Schiedsrichter gab keinen Strafstoß und setzte dem ganzen gleich noch die Krone auf, indem er Goretzka noch die Gelbe Karte zeigte wegen einer angeblichen Schwalbe. Eine bodenlose Frechheit.
Und es kam noch schlimmer. Praktisch im Gegenzug ging Hertha durch Mittelstädt in Führung. Statt Strafstoß und der Chance zur Bayern-Führung stand es plötzlich 1:0 für Hertha.
Der FC Bayern schüttelte sich kurz, übernahm dann aber das Kommando in der Partie. Der FC Bayern spielte extrem dominant und schnürte die Berliner am eigenen Strafraum ein. Die Berliner konnten sich von nun an in den folgenden knapp zwei Stunden, die das Spiel noch dauer sollte, nur selten und sporadisch befreien. Der Ballbesitzfußball des FC Bayern erinnerte stark an die Spielweise unter Pep Guardiola.
Der FC Bayern kam so auch schnell zum Ausgleich. Serge Gnabry traf zum 1:1. Gnabry war es dann auch, der noch weitere Möglichkeiten für den FC Bayern im Verlauf der ersten Halbzeit hatte, die aber nicht nutzen konnte. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit.
Auch nach dem Wechsel ein unverändertes Bild. Der FC Bayern dominierte, Hertha verteidigte. Kurz nach Wiederanpfiff war es dann erneut Gnabry, der den FC Bayern belohnte und in Führung brachte. Das Spiel lief weiter nur in eine Richtung, in die Richtung des Hertha-Tores, aber Großchancen sprangen für den FC Bayern kaum heraus. Die Durchsetzungskraft fehlte, bei aller Überlegenheit. Zeitweise sah es aus wie beim Handball.
Doch dann hatte Mats Hummels seinen Auftritt. Nach einem katastrophalen Fehler von Hummels bot sich plötzlich für den Berliner Selke die Chance und die nutzte er. 2:2. Unglaublich. Ein Tor aus dem Nichts. In der Folge lief das Spiel so weiter wie bisher. Der FC Bayern hatte den Ball und Hertha verteidigte. James Rodriguez vergab noch zwei Gelegenheiten für den FC Bayern. Und dann war Hertha plötzlich zum dritten Mal vor dem Bayern-Tor, aber Klünter vergab.
So stand es nach 90 Minuten 2:2 und es ging in die Verlängerung. Eigentlich unfassbar, dass es in die Verlängerung ging, bei der Überlegenheit des FC Bayern.
Auch in der Verlängerung ging es so weiter wie die 90 Minuten davor. Gefühlt sah es so aus, als die Berliner sich noch weiter zurück zogen und nur noch im eigenen Strafraum standen.
In der ersten Hälfte der Verlängerung belohnte sich dann der FC Bayern für seinen Aufwand. Kingsley Coman traf zum 3:2 für den FC Bayern. Jetzt sollte doch nichts mehr anbrennen. Die Berliner hatten dann auch nichts mehr entgegenzusetzen. Mats Hummels und James Rodriguez vergaben noch weitere Gelegenheiten für den FC Bayern, aber dennoch schaukelte der FC Bayern mit viel Ballbesitz das Spiel dann über die Runden.
Am Ende gewann der FC Bayern mit 3:2 n.V. bei Hertha BSC Berlin und steht im Viertelfinale des DFB-Pokal. Der Sieg des FC Bayern ist hochverdient, allerdings hätte der FC Bayern bei der klaren Überlegenheit die Partie innerhalb der 90 Minuten entscheiden müssen. Der FC Bayern machte sich das Leben selbst schwer. Aber entscheidend ist das Weiterkommen und nur das zählt. Es war insgesamt eine starke Leistung des FC Bayern, der dominant und überlegen auftrat und praktisch nach dem 0:1 die Berliner das gesamte Spiel über unter Druck setzte.
Auf wen der FC Bayern im Viertelfinale des DFB-Pokal treffen wird, das wird die Auslosung am kommenden Sonntag. zeigen. Neben dem FC Bayern stehen auch Werder Bremen, RB Leipzig, Hamburger SV, 1.FC Heidenheim, FC Augsburg, SC Paderborn und Schalke 04 in der nächsten Runde, die Anfang April 2019 ausgetragen wird.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter. Dann steht das schwere Heimspiel gegen Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin muß sich die Mannschaft erholen und die 120 Minuten von Berlin, die sicherlich Kraft gekostet haben, aus den Beinen schütteln. Aber bei einem Sieg fällt das sicherlich leichter, als bei einer Niederlage.

Redakteur

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