FCB-Blog

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13. März 2020, 17:04

Bundesliga pausiert wegen Coronavirus!

Bundesliga pausiert wegen Coranvirus!
Wie die DFL heute bekannt gab wird der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga ab sofort eingestellt.
Also auch der an diesem Wochenende als "Geisterspieltag" geplante Bundesligaspieltag fällt aus, somit auch das Auswärtsspiel des FC Bayern beim 1.FC Union Berlin, das für den morgigen Samstag geplant war.
Die Bundesligapause soll erstmal bis einschließlich den 2.April 2020 gelten, bis nach der kommenden Länderspielpause.
Damit fällt neben dem 26.Spieltag auch der eigentlich für das nächste Wochenende angesetzte 27.Spieltag aus und somit auch das Heimspiel des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt.
Wie es nach dem 2.April 2020 weiter geht ist völlig offen. Am kommenden Montag soll es eine Versammlung bei der DFL geben.
Zuvor hatte bereits die UEFA die für kommende Woche angesetzten Europapokalspiele abgesagt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt nach geholt werden. Wann, ist aber noch offen. Somit fällt auch das für kommenden Mittwoch angesetzte Rückspiel des FC Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea aus.
Das beste wäre, wenn die Fußball-EM 2020 abgesagt und auf nächstes Jahr verlegt werden würde. Dann würde man Zeit gewinnen und könnte gegebenenfalls noch bis Ende Juni die nationalen Meisterschaften und Pokalwettbewerbe, sowie die internationalen Pokalwettbewerbe zu Ende spielen.
Vor allem die Meisterschaft sollte regulär zu Ende gebracht werden, damit es keinen Wirrwar um mögliche Auf-und Abstiege und Europacup-Teilnahmen in der kommenden Saison gibt. Es darf im Sinne der sportlichen Fairness keine Wettbewerbsverzerrung geben.
Auf jeden Fall ist diese Unterbrechung der Bundesliga ein historischer Vorgang. Erstmals seit dem 2.Weltkrieg wird der Spielbetrieb in Deutschland ausgesetzt, bzw. pausiert.

Redakteur

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09. März 2020, 14:16

Arbeitssieg im Derby

Der FC Bayern kam im Bayerischen Derby gegen den FC Augsburg zu einem 2:0-Sieg und konnte seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga behaupten.
Der FC Bayern tat sich aber lange gegen sehr defensive Augsburger schwer und es war ein hartes Stück Arbeit bis der Sieg eingefahren war.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Niklas Süle, Ivan Perisic, Robert Lewandowski und Kingsley Coman verletzt.
Joshua Zirkzee bekam mal wieder eine Chance und spielte in der Sturmspitze.
Anlässlich des 120jährigen Vereinsjubiläums lief der FC Bayern in Jubiläumstrikots auf, mit denen an den Gewinn der ersten Deutschen Meisterschaft 1932 erinnert werden sollte.
Die erste Halbzeit ist schnell erklärt. Der FC Bayern hatte zwar enorm viel Ballbesitz, war klar überlegen, tat sich aber sehr schwer zu Torabschlüssen zu kommen gegen einen Gegner aus Augsburg, der zugegeben gut verteidigte.
Die erste und einzige gute Torgelegenheit vergab der FC Bayern kurz vor der Pause durch Thomas Müller. Da von den Augsburgern offensiv nichts nennenswertes kam ging es folgerichtig torlos in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel kam der FC Bayern dann aber mit etwas mehr Schwung und es dauerte nicht lange und der FC Bayern ging in Führung. Thomas Müller erzielte das erlösende 1:0. Beflügelt von dem Tor kam der FC Bayern dann in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten. Aber Joshua Zirkzee, Philippe Coutinho und Serge Gnabry konnten die sich ihnen bietenden Gelegenheiten nicht nutzen und verpassten somit die Entscheidung.
Der FC Augsburg blieb im Spiel und hätte fast aus dem Nichts einen Punkt mitgenommen, aber Niederlechner bekam den Ball an Manuel Neuer im Bayern-Tor nicht vorbei.
Kurz vor Schluß gab es dann noch einen Schreckmoment für den FC Bayern. Der Augsburger Niederlechner traf dann doch noch ins Bayern-Tor, aber der Treffer wurde zu Recht wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben.
Kurz vor Schluß machte der FC Bayern dann alles klar. Der eingewechselte Leon Goretzka besorgte das 2:0 für den FC Bayern. Dabei blieb es dann.
Nachdem sich der FC Bayern in der ersten Halbzeit gegen extrem defensive Augsburger noch sehr schwer tat, konnte sich der FC Bayern nach der Pause deutlich steigern, sich einige Tormöglichkeiten herausspielen und gewann am Ende absolut verdient mit 2:0 das Spiel.
Dennoch hatte der FC Bayern hinten raus bei den beiden Aktionen von Niederlechner etwas Glück. Insgesamt wirkte der FC Bayern nach den zuletzt anstrengenden Wochen schon etwas müde und im Offensivbereich fehlen aktuell ein paar wichtige Spieler.
Negativ fielen beim Sieg gegen den FC Augsburg leider wieder einige "Fans" auf, die gefühlt mehr beleidigende Gesänge gegen den DFB anstimmten, anstatt durchgehend den FC Bayern zu unterstützen, und dämliche, unangebrachte Plakate hochhielten.
Durch den Sieg gegen den FC Augsburg konnte der FC Bayern seine Tabellenführung leicht ausbauen. Vier Punkte beträgt aktuell der Vorsprung des FC Bayern vor dem neuen Tabellenzweiten Borussia Dortmund.
Jetzt kann der FC Bayern erstmal etwas Durchschnaufen, denn diese Woche ist keine englische Woche für den FC Bayern. Erst am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern weiter. Der FC Bayern muß dann in der Bundesliga auswärts beim 1.FC Union Berlin antreten. Das wird eine ganz schwere Angelegenheit. Die Berliner spielen als Aufsteiger eine ganz starke Saison, stehen aktuell im gesicherten Mittelfeld und gerade in Berlin ist es sehr schwer, z.B. Borussia Dortmund verlor auswärts bei Union Berlin in dieser Saison.
Der FC Bayern muß jetzt neue Kraft sammeln und dann hoch konzentriert in Berlin antreten.
Der Halbfinalgegner für den FC Bayern im DFB-Pokal steht mittlerweile fest. Es geht gegen Eintracht Frankfurt daheim in der Allianz Arena. Mit den Frankfurtern hat der FC Bayern noch eine Rechnung im DFB-Pokal offen. Mit 1:3 verlor der FC Bayern 2018 unglücklich das Pokalfinale gegen die Frankfurter. Auch das wird sehr schwer für den FC Bayern. Die Frankfurter können an einem guten Tag jeder Mannschaft gefährlich werden und gerade in den Pokalwettbewerben wuchsen die Frankfurter in den letzten Jahren oft über sich hinaus.
Das Halbfinale des DFB-Pokal findet allerdings erst in der zweiten Aprilhälfte 2020 statt.

Redakteur

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05. März 2020, 23:29

Klare Kante gegen Rassismus

Der FC Bayern hat eine starke Aktion gestartet.

ROT GEGEN RASSISMUS!

Es ist wichtig in der heutigen Zeit bei aufkommenden Rechtsextremismus, Anschlägen von Rechtsextremen, Neo Nazi-Aufmärschen und Hetze im Netz ein klares Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Gewalt und Hetze!

Der FC Bayern hat eine jüdische Vergangenheit, so war z.B. der Jude Kurt Landauer mehrmals Präsident des FC Bayern.
Im zweiten Weltkrieg hielt der FC Bayern so lange und so gut es ging stand und widersetzte sich den Nazis, was in der NS-Zeit natürlich mit Nachteilen verbunden war.

Der FC Bayern war schon immer ein sehr sozial orientierter Verein, der sich für schwächere einsetzte und hilft wo er kann. Das beste Beispiel sind der FC Bayern Hilfe e.V., der sich für unverschuldet in Not geratene Menschen einsetzt und diverse Benefizspiele, mit denen der FC Bayern in finanzielle Not geratenen vereine schon oft geholfen hatte.

Auch ist es wichtig ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Hass, Hetze und Beleidigungen, die auch oft in den Stadien zu vernehmen ist.

IMMER UND ÜBERALL wo man Rassismus und Hetze bemerkt heißt es Zivilcourage zu beweisen und sich dem entgegen zu stellen.

Mit dieser Aktion ist der FC Bayern mal wieder Vorreiter im Kampf gegen Rassismus.

Redakteur

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04. März 2020, 13:38

Kimmich schießt Bayern ins Halbfinale

Der FC Bayern steht im Halbfinale des DFB-Pokal und das bereits zum elften mal in Folge. Im Viertelfinale kam der FC Bayern zu einem hart erkämpften, aber verdienten 1:0-Sieg beim FC Schalke 04. Das entscheidende Tor für drückend überlegene Bayern erzielte Joshua Kimmich kurz vor der Halbzeit.
Der FC Bayern hatte weiter einige Personalsorgen. Neben den ohnehin schon verletzten Niklas Süle, Ivan Perisic, Robert Lewandowski und Kingsley Coman fehlten auch Lucas Hernandez (angeschlagen) und Jerome Boateng (krank).
Joshua Zirkzee, in Sinsheim noch in der Startelf, saß diesmal nur auf der Bank, kam aber kurz vor Schluß noch in die Partie. Thomas Müller spielte in der Sturmspitze. Joshua Kimmich ersetzte Jerome Boateng in der Innenverteidigung, dafür rückten Corentin Tolisso und Leon Goretzka für das Mittelfeld ins Team.
Der FC Bayern dominierte von Anfang an die Partie mit enorm viel Ballbesitz. Die Schalker konzentrierten sich fast nur auf die Defensive. Dennoch hatte Schalke 04 zunächst durch schnelle Konter die besseren Torchancen.
Schöpf und Burgstaller, der die Latte traf, hatten die ersten Gelegenheiten für die Schalker. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase für den FC Bayern vergab dann Leon Goretzka. Dann lag der Ball im Bayern-Tor. Der Treffer von Burgstaller wurde aber wegen Abseits zu Recht nicht gegeben.
Das war es dann aber erstmal mit der Schalker Herrlichkeit in der Offensive. Ansonsten dominierte der FC Bayern klar die Partie und hatte Chancen. Benjamin Pavard und Thomas Müller mit den nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern und der Schalker Todibo frabrizierte fast ein Eigentor. Kurz vor der Pause wurde aber die Überlegenheit und die Geduld des FC Bayern belohnt. Joshua Kimmich zog ab und traf zur Führung für den FC Bayern. Mit der 1:0-Führung für den FC Bayern ging es dann in die Pause.
Auch nach dem Wechsel änderte sich an der Überlegenheit des FC Bayern nichts. Die Schalker standen hinten drin, lauerten auf Konter und der FC Bayern ließ Ball und Gegner laufen.
Philippe Coutinho hätte für Beruhigung sorgen können, traf aber nur die Latte. Dann hatten die Schalker plötzlich wie aus dem Nichts ihren Moment nach einen Konter, aber der Schalker Raman brachte den Ball nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite hatte in der Folge Leon Goretzka gleich zweimal die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, konnte seine Gelegenheiten aber nicht nutzen.
Insgesamt waren aber Torraumszenen eher Mangelware. Der FC Bayern dominierte und kontrollierte die Partie ohne allzu großes Risiko zu gehen, von den Schalkern kam offensiv sehr wenig, aber sie verteidigten gut und dicht gestaffelt und machten dem FC Bayern das Leben schwer.
Am Ende blieb es dann beim verdienten 1:0-Sieg für den FC Bayern, der damit in dieser Saison weiter in drei Wettbewerben vertreten ist.
Mögliche Gegner des FC Bayern im Halbfinale sind der Regionalligist 1.FC Saarbrücken, der völlig überraschend den Erstligisten Fortuna Düsseldorf aus dem Wettbewerb warf, sowie die Sieger aus den Partien Bayer Leverkusen gegen 1.FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen, die erst heute ausgetragen werden.
Auf wen der FC Bayern im Halbfinale treffen wird entscheidet sich bei der Auslosung am kommenden Sonntag. Das Halbfinale im DFB-Pokal wird erst im April 2020 ausgetragen.
Nach drei Auswärtsspielen am Stück in drei Wettbewerben, die alle ohne Gegentor gewonnen wurden, geht es für den FC Bayern am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Dann muß der FC Bayern in der Bundesliga in der Allianz Arena gegen den FC Augsburg antreten. Ein unangenehmer Gegner, der dem FC Bayern schon des öfteren das Leben schwer machte. Das Hinspiel in Augsburg endete 2:2.
Möglicherweise ist dann aber wieder Kingsley Coman dabei. Dann hätte der FC Bayern in der Offensive wieder eine Option mehr.

Redakteur

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02. März 2020, 13:54

"Fan"-Skandal überschattet Bayern-Gala

Es hätte ein Fußballfest werden können. 75 Minuten lang zeigte der FC Bayern beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim eine Fußball-Gala, vielleicht die beste Saisonleistung, bis einige Chaoten, bzw. Kriminelle, im Bayern-Fanblock das Spiel an den Rand eines Abbruchs brachten.
Nachdem das Spiel schon kurz unterbrochen wurde aufgrund von beleidigenden Plakat gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp wurde ein paar Minuten später erneut ein derartig diffamierendes Plakat hoch gehalten. Daraufhin unterbrach der Schiedsrichter erneut die Partie und schickte die Teams vom Platz.
Nach der neuerlichen Unterbrechung kam es zu Einmaligem in der Bundesliga-Geschichte. Aus Solidarität zu Dietmar Hopp und aus Protest gegen das Verhalten einiger "Fans" spielten sich die Teams für den Rest der offiziellen Spielzeit nur noch den Ball gegenseitig zu, bis der Schiedsrichter die Partie offiziell beendete.
Das war ein starkes Zeichen gegen Hass und gebührt allerhöchsten Respekt für beide Mannschaften.
Der FC Bayern muß jetzt endlich hart durch greifen gegen diese Kriminellen. Es ist schon schlimm genug, dass die Chaoten oft das verbotene Pyro einsetzen (kam in Sinsheim auch vor), aber einen Mann wie Dietmar Hopp, der denen nie etwas getan hatte, derart zu verunglimpfen hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
Diese Idioten schaden dem Fußball und dem FC Bayern. Die Chaoten hatten nicht nur den FC Bayern diskreditiert, sondern hätten fast für einen Spielabbruch gesorgt und damit dem Verein massiv geschadet. Der FC Bayern führte mit 6:0, bei einem Abbruch wäre die Partie aber möglicherweise für Hoffenheim gewertet worden und dem FC Bayern hätten dann drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft gefehlt.
Diesen Knalltüten kann man nur zurufen:"Seids deppert?"
Alle Beteiligten, ob direkt oder indirekt, an dieser unsäglichen Plakataktion haben künftig in einem Fußballstadion nichts mehr verloren. Diesen Leuten darf man keine Eintrittskarte mehr geben, Dauerkarten gehören entzogen und bei eventueller Vereinsmitgliedschaft müssen diese Leute aus dem Verein ausgeschlossen werden. Und das darf nicht nur die paar Leute treffen, die die Plakate hoch hielten, sondern auch alle, die drum herum standen. Leute, die dabei standen, aber die anderen nicht hinderten die Plakate hoch zu halten, sind genauso schuldig, weil die es zumindest billigend in Kauf genommen hatten.
Man muß sich fragen, für wen sich solche Leute halten? Gerade in die Allianz Arena kommen die für ein paar Euro auf ihren Stehplatz in die Südkurve und glauben dass die irgendwas zu bestimmen oder zu sagen hätten. Gerade aufgrund reicherer Leute, die die Logen mieten oder aufgrund von Sponsoren, die viel Geld zahlen, haben die überhaupt die Chance billig in die Arena zu kommen.
Ein Stadion ist kein Ort für irgendwelche Botschaften oder Plakataktionen. Die Leute sollen den FC Bayern unterstützen, sich freuen bei Siegen und ärgern bei Niederlagen, aber ansonsten hat man die Klappe zu halten. Diese Chaoten sind nichts weiter als Selbstdarsteller, die wohl auch noch glauben Vereinspolitik machen zu können.
Diese Krawallbrüder setzen sich angeblich gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Homophobie usw ein, kritisieren das Trainingslager des FC Bayern in Katar und halten das Andenken an Kurt Landauer hoch, diffamieren aber auf der anderen Seite einen unbescholtenen Bürger. Diese Chaoten sind nichts weiter als Heuchler und verhalten sich mit ihren Hassbotschaften nicht besser als Rassisten.
Kurt Landauer hätte diesen Leuten, die dem Fußball und dem FC Bayern schaden, sicherlich in den Hintern getreten und aus dem Verein entfernt.
Eine Gruppierung wie z.B. die sogenannte "Schickeria" darf künftig nicht mehr mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht werden.
Diese ganze unsägliche Aktion hängt wohl auch zusammen mit dem Fehlverhalten einiger BVB-"Fans". Praktisch eine Solidaritätserklärung. Aber ein echter Bayern-Fan ist nicht solidarisch mit Fans anderer Vereine, außer es gibt vielleicht eine explizite Fanfreundscaft. Dass ist aber mit den BVB-Fans nicht gegeben. Was geht Bayern-Fans die Probleme von BVB-Fans an? Genau, rein gar nichts.
Diese sogenannten Ultras halten sich ja für die "wahren Fans", aber genau das sind die nicht. Ein wahrer Fan würde nie etwas tun, dass dem eigenen Verein schadet. Ein wahrer Fan würde kein Pyro abbrennen, obwohl er genau weiß, dass es verboten ist und Strafen nach sich zieht. Ein wahrer Fan würde keinen Spielabbruch riskieren, der dem Verein Punkte kosten könnte.
Ein wahrer Fan würde keine beleidigenden Plakate hoch halten um andere zu diskreditieren.
Diese Chaoten, die für den Skandal in Sinsheim sorgten, haben die Werte, für die der FC Bayern steht, mit Füßen getreten und dafür müssen sie die Konsequenzen tragen.
Der FC Bayern darf sich nicht von ein paar Halbstarken auf der Nase herum tanzen lassen. Der Fußball braucht keine Ultras. Es wurde auch vor den Ultras Fußball gespielt und die Stimmung in den Stadien war nicht schlechter. Früher waren die Hooligans das Übel, heute sind die Ultras das Übel.
Die Reaktionen und Aussagen von Seiten des FC Bayern zu den Vorkommnissen in Sinsheim waren absolut richtig. Als diese unsäglichen Plakate hoch gehalten wurden, gingen Verantwortliche wie Trainer Hansi Flick und auch Spieler in die Kurve, leider ohne großen Erfolg. Auch Kalle Rummenigge kam auf den Rasen.
Das beste wäre wohl, wenn künftig bei ähnlichen Vorfällen Polizei und Ordner in den Block gehen, derartige Plakate entfernen, die Täter aus dem Block bringen und die Personalien aufnehmen und gleich an Ort und Stelle Anzeigen aufgenommen werden.
Als Bayern-Fan-und Mitglied kann man sich nur schämen über das was einige sogenannte Bayern-"Fans" in Sinsheim veranstaltet hatten.
Es war eine Schande für den FC Bayern!

Um diesen kriminellen Chaoten aber nicht komplett den Raum zu überlassen, blicken wir noch kurz auf das Sportliche zurück. Denn das war 75 Minuten lang Fußball vom Feinsten und hatte einige positive Geschichten parat. Z.B. das Startelfdebüt in der Profimannschaft des FC Bayern von Joshua Zirkzee, das er mit einem Tor krönte oder die, endlich mal, starke Leistung von Philippe Coutinho, der gleich zweimal traf.
Neben den schon länger verletzten Niklas Süle und Ivan Perisic mußte der FC Bayern verletzungebedingt auch auch Kingsley Coman und Robert Lewandowski verzichten.
Javier Martinez saß nach längerer Verletzungspause auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Coman wurde durch Coutinho ersetzt und für Lewandowski spielte Zirkzee in der Spitze. Am System wurde also nicht rum geschraubt trotz der herben Ausfälle.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff weg die Partie nach Belieben und legte einen Blitzstart hin.
Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Joshua Zirkzee stellten mit ihren Toren früh die Zeichen auf Sieg.
Nachdem Zirkzee eine weitere Gelegenheit liegen ließ, erhöhte Coutinho schließlich auf 4:0 für den FC Bayern. Alphonso Davies vergab danach noch eine weitere Torchance auf den nächsten Bayern-Treffer. Es blieb dann aber bis zur Pause beim 4:0 für den FC Bayern.
Auch nach dem Wechsel setzte sich die Überlegenheit des FC Bayern fort. Kurz nach der Pause fiel bereits das nächste Tor für den FC Bayern. Coutinho traf zum 5:0. Nachdem Coutinho und Gnabry weitere Gelegenheiten liegen ließen, war es schließlich der eingewechselte Leon Goretzka, der zum 6:0 für den FC Bayern traf.
Nach der ersten Spielunterbrechung hatte Goretzka noch zwei weitere Möglichkeiten für den FC Bayern, ehe die Partie ein zweites mal unterbrochen wurde. Als es dann weiter ging spielten sich die beiden Teams für den Rest der Spielzeit den Ball nur noch gegenseitig zu, bis der Schiedsrichter die Partie offiziell beendete.
In der Bundesligatabelle konnte der FC Bayern seinen Vorsprung etwas ausbauen. Da sich RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Verfolgerduell Unentschieden trennten, führt der FC Bayern die Tabelle jetzt mit drei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an.
Für den FC Bayern geht es bereits morgen am Dienstag weiter. Im Viertelfinale des DFB-Pokal muß der FC Bayern dann bei Schalke 04 antreten. Bleibt zu hoffen, dass dann wieder der Fußball im Mittelpunkt steht und nicht kriminelle Chaoten.

Redakteur

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27. Februar 2020, 14:57

Happy Birthday, FC Bayern!

Der FC Bayern hat heute Geburtstag und wird 120 Jahre jung.
Alles begann am 27.Februar 1900 als elf Männer auszogen und im Cafe Gisela einen neuen Verein, den FC Bayern München, gründeten. Angeführt wurden die "Rebellen" , die sich vom Männer-Turn-Verein abspalteten, von Franz John, der erster Präsident des FC Bayern wurde.
Anfangs ging es es nur um den Fußball, später im Laufe der Jahre kamen auch andere Sportarten hinzu.
Die Gründerväter konnten an jenem 27.Februar 1900 wohl kaum erahnen, dass der FC Bayern mal zum erfolgreichsten Fußballverein Deutschlands werden würde und zu einem der erfolgreichsten und wirtschaftlich stärksten Vereine auf der Welt.
Bis zum ersten ganz großen Titel mußte man aber über 32 Jahre warten. 1932 wurde der FC Bayern unter Präsident Kurt Landauer zum ersten mal Deutscher Meister nach einem 2:0-Sieg im Finale gegen Eintracht Frankfurt.
Die Nazi-Zeit war gerade auch für den FC Bayern eine schwere Zeit. Aufgrund der Machtergreifung der Nazis trat Kurt Landauer als Präsident des FC Bayern zurück. Landauer wurde sogar kurzfristig im KZ Dachau interniert. Nach seiner Entlassung flüchtete in die Schweiz, kam aber nach dem 2.Weltkrieg nach München zurück und wurde zum insgesamt vierten mal Präsident des FC Bayern. Landauer ist die erste große Ikone des FC Bayern, ohne ihn es den FC Bayern in der heutigen Form wohl nie gegeben hätte.
Sportlich lief es über die Jahre nicht berauschend beim FC Bayern. Bis zum nächsten großen Titel mußte man bis 1957 warten, ehe erstmals der DFB-Pokal gewonnen wurde.
1963 wurde die Bundesliga gegründet, aber ohne den FC Bayern. Der FC Bayern stieg zwei Jahre später, 1965, in die Bundesliga auf und das war gleichzeitig der Startschuß einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
Es dauerte nicht lange, da hagelte es förmlich Titel. 1966 gewann der FC Bayern den DFB-Pokal, den man 1967 verteidigen konnte. Zudem gewann der FC Bayern 1967 erstmals einen Europapokal, den Europapokal der Pokalsieger. 1969 wurde der FC Bayern zum zweiten mal und zum ersten mal in der Bundesliga Deutscher Meister. Zudem gewann man außerdem erneut den DFB-Pokal und damit zum ersten mal das nationale Double.
Aufgrund der Olympischen Sommerspiele 1972 bekam die Stadt München das moderne Olympiastadion, in das der FC Bayern zum Ende der Saison 1971/72 vom Grünwalder Stadion hinzog. Gleich das erste Punktspiel im Olympiastadion gewann der FC Bayern gegen Schalke 04 mit 5:1 und machte dadurch den Gewinn der Meisterschaft 1972 perfekt.
Das Olympiastadion erwies sich als wahrer Glücksfall für den Verein, alleine schon aufgrund der hohen Kapazität wurden deutlich mehr Einnahmen generiert.
Die Meisterschaft 1972 war der Auftakt zu den golden 70er-Jahren, die der FC Bayern national und auch international prägen sollte. Von 1972-1974 wurde der FC Bayern dreimal in Folge Deutscher Meister und schaffte damit erstmals den Titel-Hattrick und das gleiche gelang auch international. Von 1974-1976 gewann der FC Bayern dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der heutigen Champions League. Vor allem der Triumph 1974 im Wiederholungsspiel gegen Atletico Madrid, als der FC Bayern zum ersten mal den Europapokal der Landesmeister gewann, bleibt unvergessen. Der FC Bayern siegte nach je zwei Toren von Gerd Müller und Uli Hoeneß mit 4:0.
Zudem gewann der FC Bayern 1976 erstmals als Krönung den Weltpokal. Spieler wie Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Franz Roth und Hans-Georg Schwarzenbeck drückten der Ära der 70er ihren Stempel auf. Gerd Müller der Bomber der Nation, ist bis heute mit sagenhaften 365 erzielten Toren der Rekordtorschütze der Bundesliga-Geschichte.
Auch dank diverser Bayern-Spieler wurde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1972 Europameister und 1974 in München Weltmeister.
1979 wurde ein junger Mann Manager des FC Bayern, der den Verein über Jahrzehnte prägen sollte und den FC Bayern sportlich, aber vor allem auch wirtschaft, zu einem der besten Vereine der Welt formen sollte. Uli Hoeneß. Später wurde Hoeneß noch zweimal Präsident beim FC Bayern. Als Spieler, Manager und Präsident war Hoeneß insgesamt in fast 50 Jahren, bis zu seinem Abschied als Präsident des FC Bayern im November 2019, maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des FC Bayern beteiligt.
Als Hoeneß den FC Bayern als Manager übernahm hatte der Verein einige Millionen DM Schulden, heutzutage hat der FC Bayern einen Umsatz von ca. 750 Millionen Euro, dazu ein fettes Festgeldkonto.
Auch die achtziger Jahre begannen erfolgreich mit zwei Meisterschaften. 1987 unter Trainer Udo Lattek nach dem zweiten Meisterschaftshattrick und der insgesamt zehnten gewonnenen Meisterschaft wurde der FC Bayern neuer Rekordmeister und löste den bisherigen Rekordmeister 1.FC Nürnberg ab.
Nachdem der FC Bayern 1989 und 1990 noch Deutscher Meister wurde, begann eine kleine Durststrecke. Bis 1999 wurde der FC Bayern lediglich zweimal Deutscher Meister, in der Horrorsaison 1991/92 geriet der Verein sogar kurzzeitig in Abstiegsnöte. Immerhin konnte der FC Bayern 1996 den UEFA-Pokal gewinnen und konnte damit alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe mindestens einmal gewinnen.
Erst als 1998 Trainer Otmar Hitzfeld zum FC Bayern kam, begann eine neue Ära. Von 1999-2001 wurde der FC Bayern dreimal in Folge Deutscher Meister, der dritte Meister-Hattrick und 2001 gewann man erstmals die Champions League und holte nach 25 Jahren endlich wieder den Henkelpott. Zudem wurde der FC Bayern 2001 zum zweiten mal Weltpokalsieger.
2005 zog der FC Bayern dann wieder um. Vom altehrwürdigen Olympiastadion zog der FC Bayern in ein reines Fußballstadion, in die zur Fußball-WM 2006 neu errichtete Allianz Arena. Anfänglich noch mit den Blauen aus Giesing zusammen, mittlerweile gehört die Allianz Arena längst vollständig dem FC Bayern und ist bereits abbezahlt. Besser gehts nicht. Die Allianz Arena gehört zweifelsfrei zu den schönsten und modernsten Fußballstadien der Welt.
Etwas bis dahin Einmaliges schaffte der FC Bayern in der Saison 2005/06 unter Trainer Felix Magath. Erstmals konnte ein Verein das nationale Double aus dem Vorjahr verteidigen.
2007 kam ein Flügelflitzer zum FC Bayern mit dem Namen Franck Ribery. Zwei Jahre später folgte der nächste. Arjen Robben. Diese beiden zusammen hießen schnell Robbery und prägten die nächste Bayern-Ära bis zu deren Abschied vom FC Bayern im Jahre 2019. Es war eine Ära, die ihres gleichen sucht. Es gab Titel ohne Ende. Von 2013 bis 2019 wurde der FC Bayern sieben mal in Folge Deutscher Meister. Der Höhepunkt war sicherlich 2013, als der FC Bayern unter Trainer Jupp Heynckes das Triple als erste und bis jetzt einzige deutsche Mannschaft gewann. Der FC Bayern wurde mit 91 Punkten Deutscher Meister (bis heute Rekord), gewann die Champions League im Finale gegen Borussia Dortmund und als Krönung noch den DFB-Pokal. Auf Heynckes folgte Trainer Pep Guardiola, der die Dominanz im Spiel des FC Bayern noch verfeinerte. In seinem ersten Jahr als Bayern-Trainer gewann der FC Bayern erstmals den UEFA-Supercup und obendrauf noch die Klub-WM, den Nachfolger des Weltpokal. Damit wurde 2013 das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte, in dem der FC Bayern fünf große Titel gewann. Außerdem gewann der FC Bayern 2014 im ersten Pep-Jahr gleich das Double.
Bis 2019 wurde der FC Bayern sieben mal in Folge Deutscher Meister, das sind zwei Titel-Hattricks plus eine Meisterschaft. Und das in einer der stärksten Fußballligen der Welt, der Bundesliga. Unfassbar. Jupp Heynckes, Pep Guradiola, Carlo Ancelotti, nochmal Jupp Heynckes und Niko Kovac zeichneten als Trainer für diese sieben Meisterschaften verantwortlich.
Nach bitteren Rückschlägen kam der FC Bayern oft stärker und mit Macht zurück.
1999 nach der so bitteren und unglücklichen 1:2-Niederlage im Finale der Champions League gegen Manchester United holte sich der FC Bayern zwei Jahre später endlich den Titel.
Oder nach den Finalniederlagen in der Champions League 2010 gegen Inter Mailand (hätte man gewonnen, dann hätte man schon 2010 unter Trainer Louis van Gaal das Triple gewonnen) und erst recht 2012, als man das Finale dahoam gegen den FC Chelsea unverdient und unglücklich im Elfmeterschießen verlor (2012 wurde der FC Bayern in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League dreimal Zweiter) kam der FC Bayern stärker zurück, gewann nur ein Jahr später die Champions League und sogar das begehrte Triple.
Als die Gründerväter am 27.Februar 1900 den FC Bayern gründeten, konnten sie wohl nicht ahnen, dass der FC Bayern 120 Jahre später der erfolgreichste deutsche Fußballverein und einer der erfolgreichsten Vereine der Welt sein würde, sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich.
Bis jetzt wurde der FC Bayern 29 mal Deutscher Meister, 19 mal DFB-Pokalsieger, 7 mal Deutscher Supercupsieger, 6 mal Ligapokalsieger, 5 mal Europapokalsieger der Landesmeister/Champions League-Sieger, 1 mal Europapokalsieger der Pokalsieger, 1 mal UEFA-Pokalsieger, 1 mal UEFA-Supercupsieger, 2 mal Weltpokalsieger und 1 mal FIFA-Klubweltmeister.
Aber auch andere Abteilungen konnten schon große Erfolge bejubeln. Die Fußballfrauen des FC Bayern wurden bisher 3 mal Deutscher Meister, zuletzt 2016 und 1 mal DFB-Pokalsieger.
Und die Basketballer des FC Bayern wurden bislang 5 mal Deutscher Meister, zuletzt 2019 und 2 mal Deutscher Pokalsieger. 2018 holten die Basketballer des FC Bayern das nationale Double.
120 Jahre Tradition
120 Jahre Leidenschaft
120 Jahre Erfolg
DAS ist der FC Bayern München!

Happy Birthday, FC Bayern!

Redakteur

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27. Februar 2020, 13:01

Was nun, Herr Flick?

Jetzt ist es passiert. Jetzt ist genau das eingetreten, das nicht hätte eintreten dürfen. Robert Lewandowski hat sich schwerer verletzt und wird dem FC Bayern voraussichtlich ca. vier Wochen fehlen.
Lewandowski zog sich beim Champions League-Spiel beim FC Chelsea einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk zu. Lewy, der mit zwei Torvorlagen und einem Treffer neben Serge Gnabry der überragende Mann bei der Gala beim FC Chelsea auf dem Platz war, wird dem FC Bayern damit wohl nicht nur in den nächsten Bundesligaspielen, sondern auch im Viertelfinale des DFB-Pokal beim FC Schalke und im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Chelsea fehlen.
Robert Lewandowski erzielte in dieser Saison alleine in der Bundesliga bisher 25 Treffer und in der Champions League netzte er elf mal ein. Dieser Mann ist nicht zu ersetzen. Ein herber Ausfall, der dem FC Bayern gerade in der Meisterschaft wichtige Punkte kosten kann.
Zu ersetzen ist Lewandowski nicht, aber man muß versuchen diesen schweren Ausfall so gut es geht zu kompensieren. Dabei hat Trainer Hansi Flick ein paar Optionen.
1.) Dem Nachwuchs eine Chance geben. Das System gar nicht groß umstellen, sondern statt Lewy dann z.B. Joshua Zirkzee, Otschi Wriedt oder Fiete Arp von den Bayern Amateuren in die Sturmspitze stellen. Zirkzee machte in dieser Saison schon auf sich aufmerksam, als er kurz vor Schluß in den Bundesligaspielen beim SC Freiburg und gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt wurde und jeweils kurz danach ein wichtiges Tor erzielte. Wriedt ist der Goalgetter der Bayern Amateure und führt aktuell die Torschützenliste der 3.Liga mit 17 erzielten Treffern an.
2.) Serge Gnabry oder Thomas Müller spielen in der Sturmspitze (vielleicht auch als falsche Neun), über den Flügeln dann Philippe Coutinho oder Kingsley Coman (Coman ist zur Zeit angeschlagen und wird wohl auch ein oder zwei Spiele fehlen) auf der einen Seite und Gnabry oder Müller auf der anderen Seite. Thiago könnte dann etwas offensiver hinter den Spitzen spielen und Leon Goretzka und/oder Joshua Kimmich spielen dann den defensiven Mittelfeld-Part.
3.) David Alaba rückt aus der Innenverteidigung wieder auf die Außenverteidigerposition, Lucas Hernandez rückt neben Jerome Boateng in die Innenverteidigung und Alphonso Davies rückt vom defensiven Flügel auf den offensiven Flügel (zumindest solange auch Coman fehlt). Den anderen offensiven Flügel besetzt Serge Gnabry. Philippe Coutinho spielt hinter den Spitzen und vorne als Stoßstürmer Thomas Müller.
Dass wären drei Möglichkeiten, aber vielleicht zaubert Hansi Flick ja noch eine ganz andere Variante aus dem Hut.
Coutinho wird aber jetzt sicherlich mehr Spielzeit bekommen. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Auftritte von Coutinho beim FC Bayern bisher deutlich unter dem was man von ihm erwartet hatte. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vielleicht kommt ja noch die erhoffte "Explosion" und Coutinho wird doch noch zum Unterschiedsspieler und zeigt endlich konstant gute Leistungen beim FC Bayern. Jetzt braucht der FC Bayern einen starken Coutinho dringender denn je.
Aber wie man es dreht und wendet und wie man auch den Ausfall von Lewandowski kompensieren will, er wird dem FC Bayern fehlen mit seiner Präsenz, seinem Einsatz und vor allem seinen Toren. Dass wird man wahrscheinlich schon am kommenden Samstag im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim sehen.
Zu ersetzen, schon gar nicht gleichwertig, ist Lewandowski nicht. Man kann nur versuchen die Zeit, in der er fehlt, den Ausfall so gut wie möglich aufzufangen. Die Mannschaft muß jetzt noch enger zusammen rücken und auch für Lewy spielen und kämpfen und versuchen Lewys Job auf dem Platz auf mehrere Schultern zu verteilen. Nur so kann man halbwegs den Ausfall von Lewandowski kompensieren.
Gute Besserung, Lewy und komm möglichst schnell zurück. Der FC Bayern braucht Dich.
Ein längerer Ausfall von Lewandowski bedroht die Ziele des FC Bayern in dieser Saison.

Redakteur

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26. Februar 2020, 14:35

Tür zum Viertelfinale weit offen

Der FC Bayern steht schon mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League. Im Achtelfinal-Hinspiel gewann der FC Bayern etwas überraschend deutlich nach einer starken Vorstellung völlig verdient mit 3:0 auswärts beim FC Chelsea.
Der FC Bayern erspielte sich zahlreiche Torchancen, die dann in der zweiten Halbzeit genutzt wurden. Der FC Chelsea, der überwiegend defensiv eingestellt war, setzte aber bei Kontern ein paar gefährliche Nadelstiche.
Einziger Wermutstropfen beim FC Bayern ist, dass sich Kingsley Coman, wohl nur leicht, verletzt hatte und zumindest ein paar Tage pausieren muß.
Beim FC Bayern fehlten weiter Niklas Süle, Javier Martinez und Ivan Perisic verletzt. Dafür standen Thomas Müller und Kingsley Coman, sowie die zuletzt gesperrten Jerome Boateng und Benjamin Pavard wieder in der Startelf. Für Philippe Coutinho blieb nur ein Platz auf der Bank, er wurde aber im Verlauf der zweiten Hälfte noch eingewechselt.
Der FC Bayern trat vom Anpfiff weg sehr dominant auf. Thomas Müller hatte gleich früh den ersten Versuch. Auf der anderen Seite eine erste Torannäherung von Mount für den FC Chelsea. Kingsley Coman und Robert Lewandowski vergaben die nächsten Möglichkeiten für den FC Bayern.
Der FC Chelsea, überwiegend in die Defensive gedrückt, konnte aber gelegentlich den ein oder anderen Nadelstich setzen. Giroud und Barkley probierten es. Die besseren Gelegenheiten hatte aber der FC Bayern. Zweimal Robert Lewandowski und zweimal Thomas Müller hatten gute Gelegenheiten für den FC Bayern aufs Führungstor. Aber es fehlte noch das Glück im Abschluß, vor allem, als Müller nur die Latte traf.
Kurz vor der Pause plötzlich die dicke Gelegenheit für den FC Chelsea, aber Alonso bekam den Ball nicht an Manuel Neuer vorbei. So ging es nach einer starken ersten Hälfte des FC Bayern mit einem 0:0 in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz des FC Bayern fort, aber die erste Torannäherung hatte der FC Chelsea. Mount und Barkley mit einer Gelegenheit für die Blues.
Doch dann kam die große Stunde von Serge Gnabry. Endlich münzte der FC Bayern seine Überlegenheit in Tore um. "London-Experte" Serge Gnabry schnürte innerhalb weniger Minuten den Doppelpack. Er traf zweimal und brachte den FC Bayern in Front und auf die Siegerstraße.
Der FC Bayern war aber noch nicht zu frieden. Gleich noch eine Gelegenheit von Gnabry, diesmal traf er aber nicht. Die nächste Chance für den FC Bayern hatte der eingewechselte Philippe Coutinho. Aber dann machte der FC Bayern endgültig alles klar. Robert Lewandowski erzielte auch noch sein Tor zum 3:0 für den FC Bayern.
Die Engländer versuchten zwar hier und da gefährlich vors Bayern-Tor zu kommen. Der ein oder andere Ball flog auch vor das Gehäuse von Manuel Neuer, aber letztendlich fanden die Bälle keinen Abnehmer.
In der Schlußphase sah dann noch Alonso vom FC Chelsea wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte und ist damit im Rückspiel gesperrt.
David Alaba und kurz vor Schluß der eingewechselte Leon Goretzka hatten noch eine Gelegenheit für den FC Bayern, aber es fiel kein Tor mehr.
Am Ende gewann der FC Bayern hochverdient und souverän nach einer ganz starken Vorstellung mit 3:0 beim FC Chelsea.
Es ist schwer einzelne Spieler hervor zu heben, denn es war eine insgesamt geschlossen starke Mannschaftsleistung des FC Bayern. Aber neben den Torschützen Serge Gnabry und Robert Lewandowski überragte ein Alphonso Davies, der ein ganz starkes Spiel machte. Hinten aufmerksam und nach vorne machte er Druck.
Das 3:0 beim FC Chelsea war die höchste Heimniederlage der Blues im Europapokal und erstmals konnte eine deutsche Mannschaft auswärts beim FC Chelsea gewinnen.
Die Tür zum Viertelfinale in der Champions League ist jetzt weit offen, der FC Bayern braucht im Rückspiel in München in der Allianz Arena am 18.März 2020 nur noch durch gehen. Allerdings sollte auch das Rückspiel seriös angegangen werden und man sollte nichts dem Zufall überlassen. Zudem wäre es schön, wenn man die Siegesserie in der Champions League fortsetzen könnte. Alle bisherigen sieben Spiele in der Champions League in dieser Saison konnte der FC Bayern gewinnen.
Erstmal geht es aber für den FC Bayern am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter mit dem schweren Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. In Sinsheim tat sich der FC Bayern schon des öfteren schwer, zudem hat man natürlich das intensive Spiel beim FC Chelsea in den Knochen. Auch ein Blick in die Vorrunde dieser Saison sollte Warnung genug sein. Nach dem 7:2-Sieg bei Tottenham spielte der FC Bayern daheim gegen die TSG Hoffenheim und verlor mit 1:2 das Spiel und zudem die Tabellenführung. Bleibt zu hoffen, dass das diesmal nicht passiert und der FC Bayern gelernt hat und dass man den Schwung des starken Auftritts beim FC Chelsea mit in die Bundesliga rüber retten kann.
Morgen, am 27.Februar, wird aber erstmal der Verein gefeiert. Der FC Bayern wird 120 Jahre alt. Mit dem grandiosen Sieg beim FC Chelsea hatte sich der FC Bayern aber schon ein schönes Geburtstagsgeschenk selbst gemacht.

Redakteur

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24. Februar 2020, 15:08

Moral bewiesen

Der FC Bayern hatte recht viel Mühe um das Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Paderborn zu gewinnen. Am Ende sprang dann aber dennoch ein verdienter 3:2-Sieg für den FC Bayern heraus. Dass die Paderborner nicht zu unterschätzen sind bewiesen sie bereits bei ihren Auswärtsspielen in Dortmund und auf Schalke, in denen sie jeweils ein überraschendes Unentschieden erreichten.
Auch ein Grund warum sich der FC Bayern gegen den SC Paderborn schwer tat war die Tatsache, dass, gerade in der Defensive, aufgrund von Personalproblemen umgestellt wurde.
Verletzt fehlten beim FC Bayern weiterhin Niklas Süle, Javier Martinez und Ivan Perisic, zudem fehlte Leon Goretzka angeschlagen. Außerdem mußte der FC Bayern auf Jerome Boateng und Benjamin Pavard verzichten, die beide eine Gelbsperre absaßen.
So spielte der FC Bayern hinten mit Joshua Kimmich, David Alaba und Lucas Hernandez mit einer Dreierkette. Alvaro Odriozola rückte ins Team und gab damit sein Startelf-Debüt beim FC Bayern. Auch Philippe Coutinho spielte von Beginn an, zeigte aber einmal mehr eine schwache Leistung. Kingsley Coman und Thomas Müller saßen zunächst auf der Bank, wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde. Nach nur wenigen Minuten traf der Paderborner Mamba, aber der Treffer wurde wegen einer vorherigen Abseitsstellung zu Recht nicht gegeben.
Kurz darauf die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern, aber Robert Lewandowski vergab.
Der FC Bayern dominierte klar die Partie, mußte aber immer auf der Hut sein wegen schnellen Gegenstößen der Paderborner, gerade aufgrund der neu formierten Bayern-Abwehr, die natürlich nicht eingespielt war und wo es naturgemäß in der Abstimmung nicht alles glatt laufen konnte.
Schließlich war es Serge Gnabry, der den FC Bayern dann mit 1:0 in Führung brachte. Kurz danach vergab Lewandowski die Möglichkeit zu erhöhen.
Da auch Coutinho die Gelegenheit auf das zweite Bayern-Tor vergab, blieben die Paderborner im Spiel und konnten kurz vor der Pause völlig überraschend ausgleichen. Manuel Neuer eilte bei einem Paderborner Angriff aus dem Tor, kam aber nicht an den Ball und Srbeny traf für den SC Paderborn zum Ausgleich. Das Gegentor muß sich Neuer ankreiden, aber auch der beste Torhüter der Welt darf mal einen Fehler machen.
Fast hätte der FC Bayern praktisch im Gegenzug noch zurück geschlagen, aber eine Flanke in den Paderborner Strafraum ging nach einem Klärungsversuch des Paderborner Strohdieck nur an die Latte des Paderborner Tores.
Somit ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel hatten dann die Paderborner durch Mamba die erste Gelegenheit. Aber der FC Bayern war in der Folge am Drücker, doch Lewandowski vergab gleich zweimal.
Gnabry für den FC Bayern und Michel für den SC Paderborn hatten die nächsten Chancen. Die nächste Gelegenheit für den FC Bayern vergab dann der eingewechselte Kingsley Coman. Doch dann klingelte es endlich im Paderborner Tor. Robert Lewandowski brachte den FC Bayern mit 2:1 in Führung. Doch der SC Paderborn gab sich noch nicht geschlagen. Erst vergab Michel noch, aber nur wenig später traf er dann doch zum erneut überraschenden Ausgleich. 2:2. Unglaublich. In der Schlußphase bewies der FC Bayern dann aber große Moral und probierte nochmal alles um doch noch die drei Punkte in München zu behalten. Kurz vor Schluß wurde der FC Bayern dann belohnt und Lewandowski erzielte das 3:2 für den FC Bayern. Das Siegtor.
Es war ein hart erkämpfter, aber unterm Strich ein absolut verdienter Sieg für den FC Bayern. Der SC Paderborn machte es allerdings dem FC Bayern maximal schwer.
Am Ende holte aber der FC Bayern diese wichtigen drei Punkte, mit denen er die Tabellenführung in der Bundesliga verteidigte. Die Spitzengruppe in der Bundesliga-Tabelle ist weiter eng zusammen. Der FC Bayern führt die Tabelle weiterhin mit einem Punkt Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an.
In den nächsten Tagen stehen für den FC Bayern drei schwere Auswärtsspiele in allen Wettbewerben auf dem Programm. Am kommenden Samstag in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim, nächste Woche im Viertelfinale des DFB-Pokal bei Schalke 04 und bereits morgen am Dienstag steht das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League beim FC Chelsea auf dem Programm.
Das wird schon eine heiße Kiste. Fast acht Jahre nach dem Drama dahoam gibt es mit den Blues ein Wiedersehen in der Champions League.
Zweimal traf der FC Bayern bisher in der Champions League auf den FC Chelsea und beide male hatten die Londoner das bessere Ende für sich. 2005 kamen die Engländer im Viertelfinale weiter und 2012 siegten sie im Endspiel im Elfmeterschießen. Einzig 2013 hatte der FC Bayern das bessere Ende für sich, als man im Finale um den UEFA Super-Cup sich nach Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea durch setzen konnte.
Der FC Chelsea liegt in der englischen Premier League derzeit auf Rang vier und damit auf Champions League-Kurs. Am Wochenende gewann Chelsea in der Liga gegen Tottenham mit 2:1.
Im Hinspiel in London geht es darum sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in München zu verschaffen. Das heißt also, wenn es irgendwie geht, nicht verlieren und im Idealfall mit mindestens einem eigenen erzielten Treffer.
Gegen Chelsea sollte die Abwehr des FC Bayern dann aber besser stehn, als zuletzt gegen Paderborn und man sollte dem Gegner weniger Torchancen gestatten, als in den letzten Spielen. In der Champions League werden Nachlässigkeiten in der Regel noch schneller bestraft als in der Bundesliga und man bekommt meist auch weniger Torchancen. Im Vergleich zum Spiel gegen den SC Paderborn wird dann aber wohl der ein oder andere, der gegen Paderborn gar nicht spielte oder nicht in der Startelf stand wohl wieder von Beginn an auflaufen.

Redakteur

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17. Februar 2020, 09:48

Klarer Sieg in Köln

Der FC Bayern konnte am 22.Bundesliga-Spieltag durch einen klaren und souveränen 4:1-Auswärtssieg beim zuletzt bärenstarken 1.FC Köln die Tabellenführung verteidigen.
Dabei zeigte der FC Bayern vor allem in der ersten Halbzeit eine Fußball-Gala und stellte einen neuen Vereinsrekord auf.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Niklas Süle, Javier Martinez und Ivan Perisic verletzt. Kingsley Coman gab dafür nach seiner längerer Verletzungspause sein Startelf-Comeback. Philippe Courinho saß 90 Minuten auf der Bank.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff Spiel und Gegner und drückte die Kölner an den eigenen Strafraum. Der FC Bayern legte los wie die Feuerwehr und war gerade in den ersten Minuten sehr effizient. Robert Lewandowski brachte den FC Bayern früh in Führung. Nur kurz darauf legte Kingsley Coman nach. 2:0 für den FC Bayern nach fünf Minuten. Doch der FC Bayern blieb dran und legte erneut nur wenige Minuten später einen drauf. Serge Gnabry traf zum 3:0 für den FC Bayern und das schon nach 12 Minuten. So früh führte der FC Bayern auswärts in der langen Bundesliga-Geschichte des Vereins bis dato noch nie. Ein neuer Vereinsrekord.
Der FC Bayern lehnte sich aber trotz der frühen Vorentscheidung der Partie nicht zurück und erspielte sich weiter eine Reihe von hochkarätigen Möglichkeiten. Lewandowski und Thiago vergaben dann aber die nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern. Es war Einbahnstraßenfußball in der ersten Halbzeit. Gnabry scheiterte an der Latte, Joshua Kimmich am Pfosten. Zudem vergaben Thiago, noch mal Gnabry, Lewandowski und Thomas Müller weitere Torchancen in Halbzeit eins um das Ergebnis weiter zu erhöhen. So blieb es nach den ersten 45 Minuten beim 3:0 für den FC Bayern. Angesichts von 18:1-Torschüssen für den FC Bayern in der ersten Hälfte waren die Kölner mit dem Ergebnis noch bestens bedient.
Die zweite Hälfte war noch jung, da war der Ball plötzlich im Bayern-Tor. Cordoba traf für die Kölner. Der Treffer wurde aber nach Eingriff des Videoschiedsrichters wegen Abseits zu Recht zurück genommen. Die Kölner waren aber nach dem Wechsel bissiger und suchten den Weg nach vorne, während der FC Bayern im Gefühl des sicheren Vorsprungs merklich ein, zwei Gänge zurück schaltete. So kamen die Kölner besser ins Spiel und konnten das Geschehen etwas ausgeglichener gestalten. Ein weiter Kölner Treffer fand erneut zu Recht wegen Abseits keine Anerkennung und Uth vergab eine Gelegenheit für die Kölner, die am Anschlußtreffer schnupperten. Aber der Treffer fiel auf der anderen Seite. Fast könnte man meinen zum richtigen Zeitpunkt. Serge Gnabry erhöhte mit seinem zweiten Treffer in dem Spiel auf 4:0 für den FC Bayern und machte damit endgültig alles klar. Die Kölner gaben aber nicht auf und kamen kurz darauf zum Ehrentreffer durch Uth. Nur noch 4:1 für den FC Bayern.
In der Schlußphase gab es dann auf beiden Seiten noch einige Möglichkeiten auf einen Treffer. Zunächst vergab Gnabry den möglichen fünften Treffer für den FC Bayern, auf der anderen Seite vergab Kainz für die Kölner. Cordoba für die Kölner und Robert Lewandowski für den FC Bayern, sowie kurz vor Schluß zweimal Modeste für den 1.FC Köln ließen die letzten Gelegenheiten in dem Spiel ungenutzt.
So gewann der FC Bayern am Ende hoch verdient und souverän mit 4:1 beim 1.FC Köln. Die erste Halbzeit des FC Bayern war ein Genuß, nach der Pause hatte auch der 1.FC Köln die ein oder andere Gelegenheit und spielte etwas mit. Das lag aber daran, weil der FC Bayern deutlich zurück schaltete im Gefühl der sicheren Führung. Unterm Strich war der Sieg aber nie gefährdet.
Bitter ist allerdings, dass Jerome Boateng und Benjamin Pavard ihre fünfte Gelbe Karte sahen und damit dem FC Bayern im nächsten Bundesligaspiel am kommenden Freitag fehlen werden. Defensiv wird es dann eng. Zur zweiten Halbzeit in Köln wurde Lucas Hernandez für Jerome Boateng eingewechselt. Somit konnte Hernandez etwas Spielpraxis sammeln, denn er ist dann sicher ein Kandidat für die Startelf.
In der Bundesliga-Tabelle bleibt der FC Bayern nach dem Sieg in Köln Tabellenführer, aber weiter nur einen Punkt vor dem Zweiten RB Leipzig. Es bleibt spannend an der Spitze, denn die ersten Fünf der Tabelle konnten alle, überwiegend deutlich, ihre Spiele gewinnen.
Für den FC Bayern geht es bereits am kommenden Freitag in der Bundesliga weiter. Dann muß der FC Bayern daheim in der Allianz Arena gegen den aktuellen Tabellenletzten SC Paderborn antreten. Die Paderborner darf der FC Bayern auf keinen Fall unterschätzen. Die Paderborner hielten in dieser Saison bisher in den meisten Spielen gut mit und verloren oft knapp und unglücklich. Immerhin konnten die Paderborner in Dortmund und erst kürzlich bei Schalke 04 auswärts überraschende Unentschieden holen und im Hinspiel in Paderborn tat sich der FC Bayern beim 3:2-Sieg phasenweise recht schwer.
Auch wenn nach dem Paderborn-Spiel dann das schwere Auswärtsspiel in der Champions League beim FC Chelsea ansteht, muß man sich erst mal voll auf den SC Paderborn konzentrieren, denn das wird schon schwer genug.
Es wäre allerdings schön, wenn der FC Bayern so eine Leistung wie in der ersten Halbzeit in Köln mal über 90 Minuten hinlegen könnte.

Redakteur

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