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Schützenfest gegen Hertha


Der FC Bayern hat sich mit einem Schützenfest in die Länderspielpause verabschiedet. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin gewann der FC Bayern nach einer Gala-Vorstellung auch in der Höhe völlig verdient mit 5:0. Herausragender Mann auf dem Platz war einmal mehr Robert Lewandowski, der drei Tore erzielte.

Beim FC Bayern fehlten weiterhin Lucas Hernandez, Benjamin Pavard und Marc Roca verletzt. Kingsley Coman dagegen war nach Verletzungspause wieder dabei, saß zunächst aber auf der Bank. Er kam im Verlauf der zweiten Halbzeit aber noch in die Partie. Serge Gnabry stand wieder in der Startelf, dafür blieb Leroy Sane nur ein Platz auf der Bank. Aber auch Sane kam während der zweiten Hälfte noch ins Spiel. In der Defensive stand der junge Josip Stanisic wieder in der Anfangsformation.

Das Match begann mit einer Schrecksekunde, als plötzlich der Berliner Selke frei durch war, aber das Tor nicht machte. Das war es dann aber schon mit der Berliner Herrlichkeit. In der Folge übernahm der FC Bayern das Kommando und es spielte eigentlich nur der FC Bayern. Thomas Müller brachte dann den FC Bayern früh in Führung, was dem FC Bayern merklich gut tat. Denn der Ball lief richtig gut. Leon Goretzka hatte dann für die mittlerweile klar überlegenen Bayern die nächste gute Gelegenheit. Aber es war Robert Lewandowski vorbehalten den zweiten Bayern-Treffer zu erzielen. Zunächst scheiterte Lewandowski noch an der Latte, aber im zweiten Versuch bugsierte er den Ball in das Berliner Tor. Mit diesem 2:0 für den FC Bayern ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel setzte sich die Überlegenheit des FC Bayern fort und entschied schnell die Partie. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte der erneut starke Jamal Musiala das 3:0 für den FC Bayern. Das Spiel war gelaufen, der FC Bayern hatte alles Griff und legte noch nach. Robert Lewandowski, als Deutschlands Fußballer des Jahres 2021 ausgezeichnet, hatte noch nicht fertig. Zunächst erzielte er das 4:0 und in der Schlußphase schnürte er noch den Dreierpack und legte noch einen nach zum 5:0. Dabei blieb es dann bis zum Schlußpfiff in einer sehr einseitigen Partie.

Der Bayern-Sieg ist auch in dieser Höhe völlig verdient. Die Berliner hatten sogar noch Glück, dass der FC Bayern nicht noch konsequenter auf weitere Torerzielung ging.

Eine torreiche Woche ging für den FC Bayern zu Ende. Innerhalb weniger Tage erzielte der FC Bayern satte 17 Treffer. Erst die 12 Buden im DFB-Pokal beim Bremer SV und dann legte der FC Bayern noch fünf Treffer gegen die Hertha nach.

Durch den Sieg gegen Hertha BSC Berlin verbesserte sich der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den dritten Tabellenplatz und hat aktuell zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg.

Mit dem klaren Sieg läßt es sich natürlich gut in die nun anstehende Länderspielpause gehen. Weiter geht es für den FC Bayern am Samstag, den 11.Spetember 2021 mit einem echten Kracher. Dann muß der FC Bayern in der Bundesliga auswärts bei RB Leipzig, die nach dem dritten Spieltag schon enorm unter Druck stehen, antreten. Und nur drei Tage später steht für den FC Bayern bereits der nächste Kracher an. In der Champions League geht es dann zum FC Barcelona.

Auch in der 2.Hauptrunde des DFB-Pokal wartet auf den FC Bayern ein Kracher. Die Pokal-Auslosung ergab, dass der FC Bayern auswärts bei Borussia Mönchengladbach antreten muß. Ein extrem schweres Los, tat sich doch der FC Bayern in Mönchengladbach oft schwer. So auch in dieser Saison. Erst vor wenigen Wochen trennten sich Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern im Borussia-Park beim Saisoneröffnungsspiel mit 1:1. Die 2.Hauptrunde des DFB-Pokal findet am 26. und 27.Oktober 2021 statt.

Im Torrausch in die 2.Runde           

Der FC Bayern hat in einem echten Torrausch souverän die 2.Hauptrunde des DFB-Pokal erreicht. Im Bremer Weserstadion beim Oberligisten (5.Liga) Bremer SV siegte der FC Bayern klar und deutlich mit 12:0.

Zahlreiche Spieler beim FC Bayern fehlten zudem noch. Benjamin Pavard, Lucas Hernandez, Marc Roca und Kingsley Coman waren angeschlagen nicht dabei. Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Leon Goretzka wurden geschont und traten die Reise nach Bremen gar nicht mit an. Außerdem saßen Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Serge Gnabry zunächst nur auf der Bank. Während Upa und Davies ohne Einsatz blieben, wurde Gnabry zumindest noch im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Für Neuer stand Sven Ulreich im Tor. Omar Richards gab sein Pflichtspiel-Debüt für den FC Bayern. Auch Bouna Sarr und Tangy Nianzou bekamen in der Defensive eine Chance. Im Mittelfeld vertrat Corentin Tolisso Leon Goretzka. Auch Jamal Musiala und Leroy Sane konnten sich zeigen. Im Angriff ersetzte Eric Maxim Choupo-Moting den geschonten Robert Lewandowski.

Nach einer kurzen Abtastphase ging es dann eigentlich nur in eine Richtung, in Richtung des Tores vom Bremer SV. Jamal Musiala vergab die erste Möglichkeit für den FC Bayern. Kurz darauf fiel dann aber das erste Tor. Choupo-Moting mit der Führung. Musiala erhöhte dann auf 2:0 und erzwang ein Eigentor des Bremer Warm. Choupo legte nur wenig später nach. Das 4:0 für den FCB. Und dann Choupo zum dritten. Mit seinem dritten Treffer stelle er auf 5:0. Der Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst Schlag auf Schlag. Der zur zweiten Hälfte eingewechselte Malik Tillman erzielte prompt mit seinem ersten Treffer für die Bayern-Profis das 6:0. Kurz darauf stand es dann 7:0. Musiala traf erneut. Trotz drückender Überlegenheit dauerte es eine zeitlang bis zum nächsten Treffer. Dann traf aber Leroy Sane. 8:0. Zu allem Überfluss aus Bremer Sicht sah der Bremer Nobile nach einer Notbremse zu Recht die Rote Karte und so hatte der FC Bayern in der Schlußphase noch leichteres Spiel und ließ noch ein paar Treffer folgen. Choupo mit seinem vierten Treffer in dem Spiel, der eingewechselte Michael Cuisance, Bouna Sarr mit seinem ersten Pflichtspieltor für den FC Bayern und schließlich Corentin Tolisso machten es mit ihren Toren zweistellig und am Ende das halbe Dutzend voll.

Der FC Bayern zog nach einer sehr souveränen und konzentrierten Vorstellung auch in der Höhe absolut verdient mit einem 12:0-Sieg beim Bremer SV in die zweite Runde des DFB-Pokal ein. Erfreulich, dass auch ohne zahlreiche Stammspieler der souveräne Sieg gelang und sich einige Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, auch wenn der Gegner nur ein Fünftligist war.

Der Bayern-Sieg beim Bremer SV war sogar historisch. Es war der zweithöchste Pflichtspielsieg des FC Bayern seit dem Bundesliga-Aufstieg 1965. Nur 1997 gab es einen höheren Sieg, ein 16:1 im DFB-Pokal bei der DJK Waldberg.

Für den FC Bayern geht es, bevor die erste Länderspielpause dieser Saison ansteht, am kommenden Samstag in der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin weiter. Aber Vorsicht. Die letzten Heimspiele gegen die Berliner waren enge Geschichten. In der letzten Saison gewann der FC Bayern sein Heimspiel gegen die Hertha erst durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit mit 4:3. Im Heimspiel eine Saison davor trennte man sich in München mit 2:2. Und auch die beiden Bundesliga-Heimspiele davor waren mit 1:0 und 0:0 enge Kisten. Also in vier Heimspielen zwei Remis und zwei knappe Siege. Auch diesmal ist ein enges Spiel zu erwarten.

Vorher geht der Blick aber nach Istanbul. Dort wird am heutigen Donnerstag die Gruppenphase der neuen Champions League-Saison 2021/22 ausgelost. Auf wen trifft der FC Bayern? Eine Hammer-Gruppe droht.

            


16. Mai 2022, 13:08

Unentschieden zum Saisonabschluß

Der FC Bayern hat sich mit einem 2:2-Unentschieden beim VfL Wolfsburg aus der Saison 2021/22 verabschiedet. Allerdings hätte der FC Bayern sein letzten Saisonspiel gewinnen müssen. Man führte bereits mit 2:0 und war die klar bessere Mannschaft, dennoch reichte es nicht für die drei Punkte.

Zum Saisonabschluß fehlten beim FC Bayern Kingsley Coman (gesperrt), Marc Roca und Corentin Tolisso (beide krank), Bouna Sarr und Marcel Sabitzer (beide verletzt). Auch Niklas Süle war nicht dabei.

Benjamin Pavard blieb diesmal nur die Bank, dafür bekam Josip Stanisic eine Chance, die er zu nutzen wußte. Auch Leroy Sane blieb zunächst draußen, für ihn begann Jamal Musiala.

Der FC Bayern begann druckvoll und dominant und hatte durch Leon Goretzka und Robert Lewandowski die ersten Möglichkeiten. Doch plötzlich zum ersten Mal die Wolfsburger und es wurde gleich gefährlich. Lacroix traf nur den Pfosten des Bayern-Tores. Ansonsten spielte aber fast nur der FC Bayern, der sich dann auch belohnte und in Führung ging. Josip Stanisic brachte den FC Bayern in Front. Es war das erste Bundesligator von Stanisic. Kurz darauf traf Jamal Musiala. Der Treffer wurde aber wegen einer aktiven Abseitsstellung von Alphonso Davies nicht gegeben. Nunja. Weiter 1:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern weiter überlegen, der VfL Wolfsburg mit seltenen Nadelstichen. Doch dann fiel das zweite Tor für den FC Bayern. Robert Lewandowski traf zum 2:0, es war sein 35.Saisontor in der Bundesliga. Kurz vor der Pause kam der VfL Wolfaburg fast wie aus dem Nichts zum überraschenden Anschlußtreffer durch Wind. So ging es mit einer 2:1-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel der FC Bayern weiter Feld überlegen, aber Torgelegenheiten waren Mangelware. Plötzlich lag der Ball aber ein zweites Mal im Bayern-Tor. Kruse konnte für die Wolfsburger tatsächlich ausgleichen. Auch dieser Gegentreffer hatte sich nicht angedeutet. Der FC Bayern suchte aber gleich den Vorwärtsgang und hatte durch Lewandowski und Serge Gnabry Möglichkeiten. Der FC Bayern rannte an, die Wolfsburger lauerten auf Konter. So gab es kaum noch Torgelegenheiten in der zweiten Halbzeit. Der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting hatte noch eine Gelegenheit für den FC Bayern. Kurz vor Schluss hätte der ebenfalls eingewechselte Leroy Sane den Siegtreffer für den FC Bayern erzielen müssen, brachte die Kugel aber nicht im Tor unter. In der Nachspielzeit noch mal die Wolfsburger gefährlich, aber Bialek verzog. So blieb es am Ende beim 2:2. Über das gesamte Spiel gesehen war der FC Bayern die klar bessere Mannschaft mit mehr Möglichkeiten und Abschlüssen. Der FC Bayern hätte das Spiel ohne weiteres gewinnen müssen, aber die Wolfsburger holten aus ihrer Sicht einen glücklichen Punkt. Entscheidend war das Ergebnis aber nicht mehr. Für beide Teams ging es um nichts mehr in dieser Saison. Dafür, dass es für beide Teams um nichts mehr ging, war es aber eine ganz ordentliche Partie.

Der FC Bayern ist also zum zehnten Mal in Folge Deutscher Meister (Rekord in den europäischen Top-5-Ligen) und schließt die Bundesligasaison mit 77 Punkten und einem starken Torverhältnis von 97:37 Toren ab. In der Abschlußtabelle liegt der FC Bayern mit acht Punkten Vorsprung klar vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Zudem wurde der FC Bayern bestes Heimteam und bestes Auswärtsteam. Dass der FC Bayern hochverdient Deutscher Meister wurde daran gibt es keinen Zweifel. Zudem wurde Robert Lewandowski mit starken 35 Toren erneut Bundesliga-Torschützenkönig.

Am Sonntag wurde dann endlich wieder auf dem Marienplatz mit den Fans gefeiert und die Mannschaft präsentierte sich auf dem Rathausbalkon. In den letzten beiden Jahren war es leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen.

Jetzt geht es erstmal in den wohlverdienten Urlaub. Im Juni stehen allerdings noch einige Länderspiele auf dem Programm. Im Juli beginnt dann die Vorbereitung auf die neue Saison, die allerdings etwas anders verlaufen wird als üblich, weil im November/Dezember die Fußball-WM in Katar an steht. Es steht also bereits die nächste anstrengende Saison vor der Tür.

Redakteur

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09. Mai 2022, 12:02

Erst Remis, dann die Schale

Da ist (wieder) das Ding! Sie war aber eigentlich gar nicht richtig weg und das seit Jahren. Nach dem letzten Heimspiel der Bundesligasaison gegen den VfB Stuttgart bekam der FC Bayern den verdienten Lohn für den Gewinn der Meisterschaft, der bereits zwei Spieltage zuvor klar gemacht wurde. Dem FC Bayern wurde die Meisterschale in Person von Kapitän Manuel Neuer überreicht. Zum zehnten Mal in Folge und zum insgesamt 32. Mal in der Vereinsgeschichte ist der FC Bayern Deutscher Fußballmeister.

Zuvor rollte aber noch der Ball in der Allianz Arena. Zum Südschlager war der VfB Stuttgart zu Gast, der noch gegen den Abstieg kämpft. Nach der 1:3-Blamage am Wochenende zuvor in Mainz erhoffte man sich eine Reaktion des FC Bayern. Die Reaktion fiel leider nur bedingt aus. In einem turbulenten Spiel trennten sich der FC Bayern und der VfB Stuttgart mit 2:2.

Beim FC Bayern fehlten neben dem verletzten Sarr auch Leroy Sane (krank) und Jamal Musiala (noch nicht spielfit). In der Innenverteidigung bekam überraschend Tanguy Nianzou den Vorzug vor Lucas Hernandez. Vor dem Anpfiff wurde Niklas Süle verabschiedet, der nach dieser Saison zu Borussia Dortmund wechselt. Süle saß zunächst nur auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie und gab damit sein Abschiedsspiel in der Allianz Arena.

Thomas Müller, der in Mainz in der Vorwoche noch fehlte, hatte im Zusammenspiel mit Serge Gnabry die erste Offensivaktion des FC Bayern. Doch dann geriet der FC Bayern überraschend in Rückstand. Tomas brachte die Stuttgarter in Front. Der FC Bayern versuchte sofort zu antworten und hatte gute Möglichkeiten. Zunächst traf Thomas Müller nur die Latte und kurz darauf vergab Leon Goretzka. Der FC Bayern mit klar mehr Spielanteilen, aber die Stuttgarter versuchten vereinzelt Nadelstiche zu setzen. Müller und Gnabry dann mit den nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern. Kurz danach war es aber passiert. Serge Gnabry traf zum hochverdienten Ausgleich. Der FC Bayern wollte dann mehr und wurde kurz vor der Pause belohnt. Thomas Müller brachte den FC Bayern in Führung. Mit einer 2:1-Führung für den FC Bayern ging es dann in die Pause.

Nach dem Wechsel zwar die Stuttgarter mit den ersten Offensivaktionen, aber die erste große Torchance nach der Pause hatte der FC Bayern, aber Thomas Müller setzte die Kugel nur an den Pfosten. Diese vergebene Möglichkeit rächte sich kurz danach, denn da traf der Stuttgarter Kalajdzic zum Ausgleich. 2:2. Der Ausgleich schien den Stuttgartern Auftrieb zu geben, denn kurz nach dem Ausgleich hatte Kalajdzic die nächste Stuttgarter Gelegenheit. Der FC Bayern zwar weiter klar Spiel bestimmend, aber die Stuttgarter mit Nadelstichen und gefährlicher als noch in der ersten Halbzeit. Förster hatte eine gute Gelegenheit für die Schwaben. Der FC Bayern traf dann erneut nur Aluminium. Robert Lewandowski traf nur die Latte. Auf der anderen Seite hatten die Stuttgarter erneut durch Förster ihrerseits noch eine Gelegenheit. Mehr war dann nicht mehr. Nur, Kingsley Coman sah in der Nachspielzeit aufgrund einer Tätlichkeit noch die rote Karte. So endete das letzte Heimspiel des FC Bayern in dieser Saison gegen den VfB Stuttgart mit 2:2. Das Unentschieden tut sicher nicht weh, aber im letzten Heimspiel, gerade gegen einen Abstiegskandidaten, sollte man schon einen (klaren) Sieg erwarten dürfen. Aber der FC Bayern ließ zu viele gute Gelegenheiten liegen, machte, gerade in der Defensive, zu viele Fehler, die der VfB Stuttgart ausnutze. Nianzou machte beim FC Bayern eine mehr als unglückliche Figur in dem Spiel und konnte sich sicher nicht empfehlen. In der Defensivabteilung muß der FC Bayern auf jeden Fall was tun für die nächste Saison. Dennoch, auch das steht bereits fest, steht der FC Bayern mit 41 Punkten auch auf Platz eins in der Heimtabelle.

Zehn Mal in Folge Deutscher Meister. Was für eine Serie, was für eine Ära. Am kommenden Samstag spielt der FC Bayern dann zum Abschluß dieser Saison am 34.Spieltag auswärts beim VfL Wolfsburg, für die es ebenfalls um nichts mehr geht. Ein schöner und erfolgreicher Abschluß dieser Saison für den FC Bayern wäre wünschenswert.

Redakteur

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02. Mai 2022, 14:28

Desolat in Mainz

Eine Woche nach dem vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft präsentierte sich der FC Bayern im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 in einer desolaten Verfassung. 1:3 verlor der FC Bayern die Begegnung. Dabei geht es nicht um die Niederlage bei den heimstarken Mainzern, sondern um das Wie. Der FC Bayern ließ die Mainzer spielen, zeigte kaum Gegenwehr, desolat in der Verteidigung, kurzum, es fehlte an der Einstellung. Als Spieler des FC Bayern hat man in JEDEM Spiel das Bayern-Wappen auf der Brust mit Stolz zu tragen und hat in JEDEM Spiel vollen Einsatz zu zeigen. Egal ob Bundesliga, Champions League oder Pokal, egal, ob es noch um etwas geht oder nicht, selbst in Testspielen. Es ist eine Ehre das Trikot des FC Bayern tragen zu DÜRFEN.

Beim FC Bayern fehlten Bouna Sarr und Kingsley Coman (verletzt), sowie Thomas Müller (krank) und Dayot Upamecano. Manuel Neuer bekam eine Pause, für ihn stand Sven Ulreich im Tor. Niklas Süle verteidigte neben Lucas Hernandez in der Innenverteidigung. Zudem begannen offensiv hinter Robert Lewandowski Marcel Sabitzer und Eric Maxim Choupo-Moting. Für Jamal Musiala und Leroy Sane blieb zunächst nur die Bank, beide wurden aber zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt.

In der Anfangsphase fand der FC Bayern überhaupt nicht statt. Die Mainzer wirbelten drauf los und der FC Bayern schaute zu. Burkardt und Hack trafen für die Mainzer früh das Aluminium und dann war es passiert. Burkradt brachte die Mainzer in Front. Auch in der Folge keine Reaktion des FC Bayern. Im Gegenteil. Niakhate konnte für die Mainzer sogar noch den zweiten Treffer nach legen. Erst nach dem zweiten Gegentreffer die erste echte Torgelegenheit für den FC Bayern, aber Choupo-Moting traf nur den Pfosten. Mit einer der wenigen gelungenen Offensivaktionen konnte der FC Bayern in Person von Robert Lewandowski dann zwar verkürzen, aber richtig ins Spiel fand der FC Bayern dennoch nicht. Kurz vor der Pause vergab Martins noch eine Gelegenheit für die Mainzer. Und so ging es mit einem 1:2 aus Sicht des FC Bayern in die Halbzeit.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der FC Bayern dann seine beste Phase in der Partie, machte endlich mal Druck und schnupperte am Ausgleich. Doch diese Phase wurde jäh unterbrochen, als Martins den dritten Treffer für die Mainzer erzielte. Danach war es beim FC Bayern wieder wie abgerissen. Kein Aufbäumen, keine Gegenwehr. Burkardt mit der nächsten Möglichkeit für Mainz und schließlich traf der Mainzer Onisiwo noch die Latte. Am Ende blieb es dann bei der 1:3-Niederlage. Es hätte sogar noch bitterer werden können.

Natürlich steht der FC Bayern bereits als Deutscher Meister fest, aber so wie in Mainz darf sich der FC Bayern nicht präsentieren. Sicher hatten die Mainzer ein ordentliches Spiel gemacht, aber gegen eine Bayern-Mannschaft, die, bis auf die ersten knapp 15 Minuten in der zweiten Halbzeit, sich kaum wehrte und es den Mainzern mehr als leicht machte. Bei einer anderen Einstellung der Bayern-Spieler zu dieser Partie wäre es sicher anders ausgegangen. Man kann von Glück reden, dass es auch für die Mainzer um nichts mehr geht in dieser Saison, ansonsten wäre das Geschrei wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung sicher laut gewesen.

In den letzten beiden Spielen in dieser Saison muß sich der FC Bayern auf jeden Fall anders präsentieren und das ist auch die Aufgabe des Trainers, den Spielen die richtige Einstellung zu den Spielen, auch wenn es für einen selbst um nichts mehr geht, zu vermitteln.

Am kommenden Sonntag steht für den FC Bayern das letzte Heimspiel in dieser Saison an. Es geht in der Allianz Arena gegen den VfB Stuttgart, die gegen den Abstieg kämpfen. Da muß der FC Bayern, auch um keine Diskussionen wegen Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen, sich komplett anders präsentieren. Im Anschluß an das Spiel gegen die Schwaben bekommt der FC Bayern die Meisterschale überreicht. Das sollte doch eigentlich Motivation genug sein um sich nochmal voll rein zu hängen und sich wie ein Deutscher Meister im eigenen Stadion zu präsentieren. Aber Vorsicht. 2018 hatte der FC Bayern auch das letzte Heimspiel der Saison gegen den VfB Stuttgart, bekam ebenfalls nach dem Spiel die Meisterschale, aber man blamierte sich bis auf die Knochen und verlor mit 1:4.

Redakteur

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25. April 2022, 13:49

Nach Clasico-Sieg - MIA SAN MEISTER

Geschafft. Der FC Bayern ist Deutscher Fußballmeister 2022. Durch einen 3:1-Heimsieg im German Clasico gegen Borussia Dortmund machte der FC Bayern den erneuten Gewinn der Meisterschaft vorzeitig bereits am 31.Spieltag perfekt. Es ist der Gewinn der 32. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte und die zehnte gewonnene Meisterschaft in Folge. Das ist Rekord. Das gab es in den großen Top 5-Ligen in Europa noch nie.

Im vorletzten Heimspiel der Saison konnte Julian Nagelsmann fast aus dem Vollen schöpfen. Es fehlten lediglich Corentin Tolisso und Bouna Sarr (beide verletzt), sowie Omar Richards (krank). Kingsley Coman, der etwas angeschlagen war, wurde rechtzeitig fit und stand in der Startelf. In der Offensive bekam Serge Gnabry den Vorzug gegenüber Leroy Sane. In der Innenverteidigung spielten Dayot Upamecano und Lucas Hernandez. Für Niklas Süle blieb im Spiel gegen seinen zukünftigen Verein nur ein Platz auf der Bank, er kam aber kurz vor Schluß noch in die Partie.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, aber ohne nennenswerte Offensivaktionen auf beiden Seiten, legte dann der FC Bayern los. Serge Gnabry brachte den FC Bayern in Front und erzielte die wichtige Führung. In der Folge übernahm der FC Bayern dann das Kommando in der Partie. Es fiel dann der vermeintliche zweite Bayern-Treffer, erneut war es Gnabry, der aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Aber der FC Bayern blieb dran und machte schließlich doch das 2:0. Diesmal traf der Weltfußballer Robert Lewandowski und stellte die Weichen auf Meisterfeier. Kurz vor der Halbzeit vergab Lewandowski noch eine weitere Gelegenheit für den FC Bayern. Bis auf einen Abschluß von Haaland hatten die Dortmunder in der ersten Hälfte offensiv nichts erwähnenswertes zu bieten und so ging es mit einer verdienten 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, Bereits nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang gab es plötzlich Strafstoß für Borussia Dortmund nach einem Foul von Joshua Kimmich an Reus im Bayern-Strafraum. Ex-Bayern-Spieler Emre Can verwandelte den Strafstoß und so stand es plötzlich wie aus dem Nichts nur noch 2:1 für den FC Bayern. Das Tor schien die Dortmunder zu beflügeln, die nun besser im Spiel waren. Nur kurz nach dem Anschlußtreffer hatte Reus eine weitere Gelegenheit für die Dortmunder. Auf der anderen Seite vergab Lewandowski für den FC Bayern. Es ging hin und her. Es wurde dann knifflig im Bayern-Strafraum. Benjamin Pavard traf den Dortmunder Bellingham. Da hätte sich der FC Bayern nicht beschweren können, wenn es erneut Strafstoß für Borussia Dortmund gegeben hätte. Glück gehabt. Aber der anderen Seite hatte einmal mehr Robert Lewandowski eine Möglichkeit für den FC Bayern. Es blieb aber beim 2:1. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. In der Schlußphase wurde es dann nochmal aufregend. Erst vergab Haaland für die Dortmunder noch zwei Gelegenheiten, aber das Tor fiel dann doch auf der anderen Seite. Der eingewechselte Jamal Musiala erzielte das 3:1 für den FC Bayern. Damit war das Spiel entschieden und der Dortmunder Widerstand gebrochen. Die restlichen Minuten spielte der FC Bayern runter und als der Schiedsrichter abpfiff war nur noch Jubel, inklusive Weißbierduschen, in der Allianz Arena. Der FC Bayern ist Deutscher Meister 2022!

Insgesamt war der 3:1-Sieg des FC Bayern gegen Borussia Dortmund, vor allem aufgrund der ersten Halbzeit, verdient. In der zweiten Hälfte konnten die Dortmunder das Spiel weitestgehend ausgeglichen gestalten und schnupperten sogar am Ausgleich, aber der FC Bayern zeigte sich in dieser Begegnung effizienter.

Es ist durchaus etwas Besonderes ausgerechnet im Spiel der beiden besten deutschen Mannschaften in der heimischen Allianz Arena gegen den ärgsten Verfolger mit einem Sieg den Gewinn der Meisterschaft perfekt zu machen.

Diese Meisterschaft ist kein Trostpflaster für das Champions League-Aus im Viertelfinale gegen den FC Villarreal, sondern die Meisterschaft ist, wie jedes Jahr, der wichtigste und ehrlichste Titel, den man nur gewinnt, wenn man eine ganze Saison die besten und konstantesten Leistungen in der Bundesliga brachte. DFB-Pokal und erst recht Champions League sind Zugaben. Wenn man Deutscher Meister wird, dann war es immer, unabhängig vom Abschneiden in den Pokalwettbewerben, eine sehr gute Saison. Diese Meisterschaft und Saison darf man sich von Medien und sogenannten Experten in keinem Fall schlecht reden lassen. Der FC Bayern hat mit dem Gewinn der zehnten Meisterschaft in Folge wieder mal Geschichte geschrieben. Was für eine Serie. Das kann man nicht hoch genug bewerten und würdigen.

In der Bundesligatabelle liegt der FC Bayern jetzt 12 Punkte vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund und kann bei nur noch drei Spieltagen vom ersten Platz nicht mehr verdrängt werden.

Für den FC Bayern stehen in dieser Saison noch drei Bundesligaspiele auf dem Programm. Natürlich muß die Saison seriös zu Ende gespielt werden. Auch wenn man bereits als Meister fest steht, gibt es noch ein Ziel. Der Torrekord. 101 erzielte Treffer in einer Saison ist Rekord, aufgestellt vom FC Bayern in der Saison 1971/72. Aktuell steht der FC Bayern bei 92 erzielten Treffern. Es ist noch möglich diesen Rekord zu brechen, auch wenn es schwer wird. Weiter geht es für den FC Bayern am kommenden Samstag in der Bundesliga mit einem Auswärtsspiel beim heimstarken FSV Mainz 05.

Redakteur

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18. April 2022, 18:25

Reaktion in Bielefeld

Der FC Bayern hat nach dem bitteren und unglücklichen Ausscheiden aus der Champions League unter der Woche im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld die erhoffte Reaktion gezeigt. Nach einer weitestgehend starken Vorstellung gewann der FC Bayern souverän mit 3:0 und kann theoretisch am kommenden Samstag zum zehnten Mal in Folge Deutscher Meister werden.

Auf der Bielefelder Alm fehlten dem FC Bayern Niklas Süle (noch nicht fit), Corentin Tolisso (verletzt), sowie Lucas Hernandez und Kingsley Coman (beide angeschlagen). Tanguy Nianzou bekam mal wieder eine Chance in der Innenverteidigung, Marcel Sabitzer im Mittelfeld und auch Alphonso Davies stand in der Startelf. Für Leroy Sane blieb zunächst nur ein Platz auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie.

Der FC Bayern war von Beginn an klar überlegen und hatte durch Robert Lewandowski früh die erste gute Gelegenheit. Kurz darauf war es aber dann schon passiert. Einen Ball von Alphonso Davies lenkte der Bielefelder Laursen ins eigene Tor. Es wurde zwar zunächst auf Abseits entscheiden, aber nach Eingriff des VAR zählte der Treffer. Die frühe Führung für den FC Bayern. Dann mal die Bielefelder durch Okugawa mit einem Abschluß. Auf der anderen Seite hatte dann Leon Goretzka die Möglichkeit für den FC Bayern zu erhöhen, vergab aber. Nachdem Marcel Sabitzer zwei Gelegenheiten für den FC Bayern liegen ließ lag plötzlich, wie aus dem Nichts, der Ball im Bayern-Tor. Okugawa traf für Bielefeld, aber der Treffer zählte wegen einer vorherigen Abseitsstellung nicht. Wäre aber auch nicht verdient gewesen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatten zunächst die Bielefelder durch Prietl die Möglichkeit zum Ausgleich, aber der Treffer fiel auf der anderen Seite. Serge Gnabry erzielte das wichtige 2:0 für den FC Bayern. Mit einer verdienten Führung für den FC Bayern ging es dann in die Pause.

Die zweite Hälfte war dann nicht mehr so ereignisreich. Pieper für die Bielefelder und der eingewechselte Jamal Musiala für den FC Bayern mit Abschlüssen. Gnabry und Musiala dann mit den nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern, der weiter alles im Griff hatte. Musiala und Alphonso Davies hatten dann weitere Möglichkeiten für den FC Bayern, aber der Sack wollte noch nicht zu. Das besorgte dann aber Jamal Musiala, der nach seiner Einwechselung eine starke Partie machte, und zum 3:0 für den FC Bayern traf. Damit war die Partie endgültig entschieden. Dabei blieb es dann. Der FC Bayern fuhr einen nie wirklich gefährdeten und souveränen 3:0-Sieg bei Arminia Bielefeld ein. Der Sieg ist absolut verdient. Der FC Bayern war über die gesamte Spielzeit die klar Ton angebende Mannschaft. Die Bielefelder setzten zwar ein paar Nadelstiche, waren ansonsten aber offensiv ziemlich harmlos.

Durch den Sieg in Bielefeld führt der FC Bayern die Bundesligatabelle weiter mit neun Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an. Aufgrund der klar besseren Tordifferenz gegenüber den Dortmundern würde wohl schon ein Sieg aus den letzten vier Bundesligaspielen zum erneuten Gewinn der Meisterschaft reichen.

Am kommenden Samstag kommt es in der Allianz Arena schon Showdown, der Neuauflage des German Clasico gegen Borussia Dortmund. Ein Unentschieden würde dem FC Bayern wohl bereits reichen zum Meistertitel, aber mit einem Sieg könnte der FC Bayern bereits rechnerisch die Meisterschaft klar machen. Aber das wird eine sehr schwere Aufgabe. Die Dortmunder sind momentan sehr gut drauf, eine der besten Rückrundenmannschaften, holten genauso viele Punkte in der Rückrunde wie der FC Bayern, und schossen sich zuletzt schon mal warm. Da wird der FC Bayern nochmal eine Schippe drauf legen müssen. Es wäre natürlich wunderschön und würde sicher ein bißchen entschädigen für die Enttäuschung in der Champions League gegen den FC Villarreal, wenn der FC Bayern im eigenen Stadion und dann noch gegen den großen Rivalen Borussia Dortmund die Meisterschaft klar machen würde. Aber das wird kein leichter Gang.

Redakteur

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13. April 2022, 14:34

Raus im Viertelfinale

Der FC Bayern ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Im Rückspiel gegen den FC Villarreal reichte es trotz einer hoch überlegen geführten Partie am Ende dennoch nur zu einem 1:1-Unentschieden. Ein Gegentor kurz vor Schluß beendete den Weg des FC Bayern in der Champions League in dieser Saison. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel war das zu wenig.

Beim FC Bayern fehlten Niklas Süle (krank), Corentin Tolisso und Bouna Sarr (beide verletzt). Ansonsten waren alle Mann an Bord. Auch Eric Maxim Choupo-Moting war wieder im Kader und kam kurz vor Schluß noch ins Spiel.

Wieder mit dabei war auch Lucas Hernandez, der in der Startelf stand und in der Innenverteidigung neben Dayot Upamecano spielte. Joshua Kimmich und Leon Goretzka bildeten das zentrale Mittelfeld. Jamal Musiala bekam in der Offensive den Vorzug vor Serge Gnabry. Alphonso Davies saß nur auf der Bank und kam erst kurz vor Schluß in die Partie.

Der FC Bayern war von Beginn an drückend überlegen und dominierte die Partie und hatte Abschlüsse, wenn auch die ganz dicken Gelegenheiten noch nicht dabei waren. Die bis dato beste Gelegenheit für den FC Bayern vergab dann Jamal Musiala. Trotz klarer Überlegenheit des FC Bayern waren Großchancen Mangelware, aber auch vom FC Villarreal kam offensiv fast nichts nennenswertes, kurz vor dem Emde der ersten Halbzeit hatten die Spanier durch Moreno eine Halbchance. Mehr war nicht in der ersten Hälfte. 0:0.

Der FC Bayern begann schwungvoll den zweiten Abschnitt. Dayot Upamecano vergab eine gute Gelegenheit für den FC Bayern. Der FCB drückte weiter auf die Führung. Und dann war es soweit. Robert Lewandowski (wer sonst?) brachte den FC Bayern hochverdient mit 1:0 in Front. Eine kleine Erlösung. Am Spiel änderte sich nichts. Der FC Bayern blieb auch in der Folge klar Herr im Haus. Der FC Villarreal beschränkte sich auf die Defensive. Kingsley Coman und Thomas Müller gleich mit den nächsten Möglichkeiten für den FC Bayern. Dann hätte Müller das 2:0 machen müssen, aber vergab eine weitere Möglichkeit. Und auch Coman lässt erneut den zweiten Bayern-Treffer liegen. Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Kurz vor Schluß einer der wenigen Angriffsversuche der Spanier und den schloss Chukwueze für Villarreal erfolgreich ab. Unglaublich. Unfassbar. 1:1. Als man sich zumindest auf eine Verlängerung einrichten konnte, schlugen die Spanier wie aus dem Nichts zu. Der FC Bayern konnte nicht mehr antworten. Es blieb beim 1:1 und der FC Bayern ist ausgeschieden.

Der FC Bayern dominierte die komplette Spielzeit die Partie, versäumte es aber das zweite und dritte Tor zu machen und das wurde bitter bestraft. Natürlich ist der FC Bayern sehr unglücklich ausgeschieden und Villarreal mehr als unverdient eine Runde weiter gekommen. Wer nur verteidigt, nichts für das Spiel tut, wie Villarreal, hat es nicht verdient eine Runde weiter zu kommen. Dennoch muß der FC Bayern sich an die eigene Nase fassen, denn Torgelegenheiten waren genug da um den Deckel drauf zu machen und das Spiel klar zu entscheiden. Es lief mal wieder sehr bitter für den FC Bayern.

Allerdings geht dieses Ausscheiden auf die Kappe von Julian Nagelsmann. Kurz vor dem Gegentor wechselte er den starken Lucas Hernandez aus und brachte Alphonso Davies. Kurz vor Schluß bei einem engen Spielstand veränderte Nagelsmann die sensibelste Abteilung, die Abwehr. Das geht gar nicht und brachte kurze Unordnung. Die Folge war das entscheidende Gegentor.

Nach diesem bitteren Ausscheiden müssen Fragen gestellt werden. Die Leistungen insgesamt in der Rückrunde waren bisher ziemlich schwankend. Vor allem die Spiele in Bochum und in Villarreal waren eine Katastrophe, dazu bereits in der Hinrunde das Debakel im Pokal in Mönchengladbach. Ist Nagelsmann der richtige Trainer für den FC Bayern? Wurden die richtigen Transfers getätigt? Kümmert sich die Vereinsführung zu sehr um Nebenschauplätze, anstatt sich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren, den Sport? Das ganze soziale Engagement in Ehren, aber der FC Bayern ist ein Sportverein und da muß der Sport an erster Stelle stehen und alles andere kommt danach. Zudem die Unruhe, die von Teilen der Medien herein gebracht wird, weil einige Leistungsträger noch nicht verlängert haben und das aufkommende Gerücht über einen möglichen Weggang von Robert Lewandowski. Hätte man einige Verträge bereits verlängert, dann gäbe es diese Unruhe nicht.

Dieses bittere Ausscheiden muß erstmal verdaut werden. Viel Zeit bleibt aber nicht. Bereits am kommenden Sonntag geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter mit dem schweren Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld, die gegen den Abstieg kämpfen. Gerade nach diesem bitteren Spiel wird es schwer. Man muß wohl mit der nächsten Enttäuschung rechnen.

Redakteur

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11. April 2022, 11:51

Lewy rettet Derbysieg

Ein verwandelter Strafstoß von Robert Lewandowski in der Schlußphase sicherte dem FC Bayern einen schwer erkämpften 1:0-Heimsieg im bayerischen Derby gegen den FC Augsburg. Gegen aggressive und sehr defensive Augsburger war es über weite Strecken eine zähe Angelegenheit. Das beste waren noch die drei Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Beim FC Bayern fehlten Eric Maxim Choupo-Moting, Bouna Sarr, Corentin Tolisso und Lucas Hernandez (alle verletzt) und Niklas Süle (krank). Tanguy Nianzou und Omar Richards begannen in der Viererabwehrreihe. Alphonso Davies saß zunächst auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie. Genauso wie Kingsley Coman. Leroy Sane und Serge Gnabry begannen zunächst auf den offensiven Flügeln.

Der FC Bayern tat sich von Beginn an gegen sehr defensive Augsburger schwer. Zwar war der FC Bayern klar Ton angebend, schaffte es aber zunächst nicht zu (guten) Tormöglichkeiten zu kommen. Da die Augsburger offensiv völlig harmlos waren und auch der FC Bayern die gewohnte Offensivpower vermissen ließ ging es ohne Tore, ja ohne nennenswerte Torgelegenheiten, torlos in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit vergab dann Robert Lewandowski die große Chance zur Führung. Überhaupt zeigte der FC Bayern nach dem Wechsel ein anderes Gesicht und agierte etwas schwungvoller, aber von einer Glanzvorstellung war man trotzdem noch ein gutes Stück entfernt. Die Einwechselung von Alphonso Davies brachte spürbar Schwung. Joshua Kimmich dann mit einer guten Gelegenheit für den FC Bayern. Der eingewechselte Jamal Musiala mit einer Möglichkeit und kurz darauf gab es dann Strafstoß für den FC Bayern. Nach einem Handspiel des Augsburger Oxford im Augsburger Strafraum gab es zurecht Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Robert Lewandowski zur 1:0-Führung. Das Tor war nun endgültig der Brustlöser und der FC Bayern drängte auf die Entscheidung. Kimmich traf aber leider nur die Latte. Kurz vor Schluß vergab Lewandowski noch den möglichen zweiten Bayern-Treffer und so blieb es am Ende beim 1:0 für den FC Bayern.

Ein verdienter Sieg gegen harmlose Augsburger, die dem FC Bayern aber mit ihrer robusten und sehr defensiven Spielweise das Leben sehr schwer machten. Vom FC Bayern kam offensiv zu lange viel zu wenig. Hinten ließ der FC Bayern zwar nichts nennenswertes zu, aber offensiv tat man sich lange sehr schwer zu klaren Tormöglichkeiten zu kommen. So mußte also am Ende ein Strafstoß her um schließlich die wichtigen drei Punkte einzufahren.

Durch den Heimsieg gegen den FC Augsburg bleibt der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle weiter an der Tabellenspitze mit weiterhin neun Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

Für den FC Bayern geht es bereits am morgigen Dienstag weiter und dann zählt es. Es steht das Rückspiel im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Villarreal an. Der FC Bayern muß die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel drehen. Die Auswärtstorregel gibt es nicht mehr, dennoch muß der FC Bayern mindestens zwei Tore erzielen. Das wird keine leichte Aufgabe. Auf jeden Fall muß sich der FC Bayern im Vergleich zum Augsburg-Spiel und erst recht im Vergleich zum Hinspiel in Villarreal deutlich steigern, ansonsten könnte im Viertelfinale der Champions League Endstation sein.

Redakteur

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08. April 2022, 13:02

Einspruch des SC Freiburg abgewiesen

Einzig richtige Entscheidung. Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch des SC Freiburg gegen die Spielwertung des Bundesligaspiels des SC Freiburg gegen den FC Bayern (1:4) vom vergangen Samstag abgewiesen.

Die Freiburger hatten am letzten Montag Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt, weil der FC Bayern kurz vor Schluß für wenige Sekunden mit 12 Spielern auf dem Platz stand.

Der Einspruch der Freiburger war ohnehin beschämend und unsportlich. Nach einem klar verlorenen Spiel wegen einer Belanglosigkeit, die in keiner Weise Spiel entscheidend war und noch nicht mal Einfluss auf das Spielgeschehen nahm und wodurch keine der beiden Mannschaften weder einen Vorteil, noch einen Nachteil hatten, zu versuchen noch drei Punkte am grünen Tisch sich zu erschleichen und geschenkt zu bekommen spottet jeder Beschreibung und ist extrem unsportlich.

Man stelle sich vor wenn die Freiburger die drei Punkte bekommen hätten. Das wäre klare Wettbewerbsverzerrung gewesen und auch unsportlich gegenüber einigen anderen Mannschaften gewesen, die mit den Freiburgern um einen Platz im internationalen Geschäft konkurrieren.

Zudem ist die DFB-Regel eindeutig. Für ordnungsgemäße Auswechselungen ist einzig der Schiedsrichter verantwortlich. Der Schiedsrichter hat dafür zu sorgen, dass eine Auswechselung ordnungsgemäß abläuft und nicht zu viele Spieler auf dem Platz sind. Sicherlich ist es etwas unglücklich, wenn man, wie in Freiburg, die falsche Rückennummer hochhält, aber zum einen kann das mal passieren (auch wenn es natürlich nicht passieren sollte) und zum anderen ändert das nichts an der Tatsache, dass der Schiedsrichter das Spiel vor Abschluß der Auswechselung nicht hätte frei geben dürfen. Das Spiel hätte erst wieder frei gegeben werden dürfen, nachdem der ausgewechselte Spieler den Platz verlassen hatte. Der eingewechselte Spieler darf auch erst auf den platz, nachdem der ausgewechselte Spieler vom Platz runter ist.

Zudem ist es wirklich armselig wegen dieser paar Sekunden kurz vor Schluß bei einer klaren Niederlage überhaupt Einspruch einzulegen. Wegen den paar Sekunden hatte der SC Freiburg das Spiel nicht verloren.

Die Begründung des DFB-Sportgericht:

"Die Spielfortsetzung mit zwölf Mann sei im Wesentlichen auf ein schuldhaftes Fehlverhalten der Schiedsrichter zurückzuführen. Das DFB-Sportgericht entschied nun, dass dem FC Bayern München der schuldhafte Einsatz eines nicht einsatzberechtigten Spielers nicht angelastet werden kann und die Voraussetzungen für eine Spielumwertung nach Paragraph 17 Nummer 2 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung nicht vorliegen. Zunächst gehen wir davon aus, dass alle Spieler des FC Bayern spielberechtigt waren. Ungeachtet dessen reicht der allenfalls geringfügige, hinter dem Fehlverhalten der Schiedsrichter zurücktretende Verschuldungsbeitrag der Bayern auch unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit nicht aus, um die gravierende Rechtsfolge einer Spielumwertung zu rechtfertigen."

Redakteur

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07. April 2022, 12:31

Blamage in Villarreal

Freunde, das war gar nichts. Nach einer schwachen Leistung verlor der FC Bayern das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Villarreal mit 0:1 und muß jetzt sehr um den Halbfinal-Einzug bangen. Der FC Bayern fand zu keiner Phase so richtig ins Spiel und erspielte sich kaum nennenswerte Torgelegenheiten. Mit so einer Leistung wird das nichts.

Beim FC Bayern fehlten Eric Maxim Choupo-Moting (Corona), Corentin Tolisso und Bouna Sarr (beide verletzt), ansonsten waren alle Mann an Bord. Auch Alphonso Davies war nach langer Ausfallzeit wieder dabei und stand sogar gleich in der Startelf. Leon Goretzka, der in Freiburg sein Comeback gab, saß zunächst nur auf der Bank. Für ihn begann Jamal Musiala und in der Innenverteidigung bekam Dayot Upamecano den Vorzug vor Niklas Süle. Offensiv begann Serge Gnabry anstelle von Leroy Sane.

Den ersten Abschluß hatte der FC Bayern durch Benjamin Pavard, aber kurz darauf dann der frühe Rückstand. Danjuma brachte Villarreal mit der ersten gefährlichen Aktion gleich in Führung. Torchancen auf beiden Seiten waren Mangelware, insgesamt ein schwaches Spiel. Der FC Bayern fand keine Lösungen in der Offensive. Kurz vor der Pause fast noch der zweite Treffer für Villarreal, aber das vermeintliche 2:0 wurde zurecht wegen Abseits nicht gegeben. So ging es mit einem 0:1-Rückstand aus Sicht des FC Bayern in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der FC Bayern die erste Gelegenheit durch Thomas Müller, aber kurz darauf fast das 0:2, aber Moreno traf nur den Pfosten. Schließlich ließ sich auch Manuel Neuer von der schwachen Mannschaftsleistung anstecken. Weit vor seinem Tor spielte er einen Fehlpass, Moreno hält aus der Distanz drauf und verfehlt das Bayern-Tor nur knapp. Dann mal Alphonso Davies, der einzige Lichtblick beim FC Bayern, mit einem Abschluß. Auch noch ein Versuch von Kingsley Coman folgte. Kurz vor Schluß dann nochmal Coman, aber zu ungefährlich. Das wars dann. Es blieb bei der 0:1-Niederlage des FC Bayern beim FC Villarreal. Der FC Bayern gab zwar relativ viele Torschüsse ab, aber die ganz dicken Möglichkeiten waren nicht dabei. Zudem war Robert Lewandowski ein Totalausfall. Hinten wacklig und vorne keine Durchschlagskraft. So kann man das Spiel des FC Bayern zusammen fassen. Villarreal stand hinten relativ sicher und nach vorne wirkten die mit ihren gelegentlichen Nadelstichen gefährlicher als der FC Bayern mit seinen, meist harmlosen, Torschüssen. Das wird ein harter Gang für den FC Bayern am kommenden Dienstag, den 12.April 2022, im Rückspiel in der Allianz Arena. Da muß ein ganz anderes Auftreten erfolgen. Der FC Bayern ist sicher die bessere Mannschaft und hat mehr Qualität, aber das muß man dann auch auf dem Platz zeigen. Der FC Villarreal ist sicherlich keine schlechte Mannschaft, aber gegen so ein Team darf der FC Bayern einfach nicht verlieren. Die Leistung war eine Blamage.

Die Niederlage in Villarreal war die erste Niederlage in der Champions League in dieser Saison und die erste Auswärtsniederlage in der Champions League seit etwa 4,5 Jahren (damals ein 0:3 bei Paris St. Germain im September 2017). Ein lange Serie ist in Villarreal zu Ende gegangen.

Keine gute Woche für den FC Bayern. Erst der unverschämte Einspruch des SC Freiburg gegen die Spielwertung vom letzten Samstag wegen ein paar Sekunden Überzahl des FC Bayern, obwohl hier de Verantwortung klar beim Schiedsrichtergespann liegt und nun diese schwache Vorstellung in der Champions League.

Am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern aber erstmal in der Bundesliga weiter mit einem Heimspiel gegen den FC Augsburg. Auch da ist wieder Vorsicht geboten. Die Augsburger Formkurve zeigt klar nach oben und waren zuletzt siegreich und das Hinspiel in Augsburg hatte der FC Bayern verloren. Viel schonen oder rotieren im Hinblick auf das Rückspiel gegen den FC Villarreal sollte man nicht, ansonsten droht die nächste Enttäuschung. Zudem sollten die Spieler im Rhythmus bleiben, alleine deswegen ist Rotation nicht förderlich.

Redakteur

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04. April 2022, 10:29

Big Points in Freiburg

Der FC Bayern hat drei wichtige Punkte im Kampf um die Deutsche Meisterschaft geholt. Beim starken Tabellenfünften SC Freiburg siegte der FC Bayern nach einer überzeugenden Vorstellung hochverdient mit 4:1 und konnte den Vorsprung an der Tabellenspitze aufgrund einer Niederlage von Verfolger Borussia Dortmund ausbauen. Gegen Ende des Spiels in Freiburg wurde es aber noch kurios, dass den Spielverlauf allerdings nicht beinflusste.

Der FC Bayern, der zum ersten Mal im neuen Freiburger Europapark-Stadion antrat, konnte fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Eric Maxim Choupo-Moting (Corona) und Alphonso Davies fehlten. Leon Goretzka gab nach langer Verletzungspause sein Comeback und das gleich in der Startelf. Er spielte auf seiner angestammten Position im Mittelfeld neben Joshua Kimmich. Auch Benjamin Pavard (Startelf) und Niklas Süle (zunächst Bank) waren wieder dabei. Süle kam in der Schlußphase noch in die Partie. Dafür stand Tanguy Nianzou in der Anfangsformation. In der Offensive wirbelten neben Robert Lewandowski auf den Außen Leroy Sane und Kingsley Coman. Für Serge Gnabry blieb zunächst nur die Bank, er kam aber im Verlauf der zweiten Hälfte noch in die Partie.

Der FC Bayern dominierte mit viel Ballbesitz vom Anpfiff weg die Partie und hatte auch den ein oder anderen Abschluß (Goretzka, Sane), aber die großen Tormöglichkeiten sprangen zunächst nicht dabei heraus. Die Freiburger standen hinten sicher und vielbeinig und lauerten auf Konter, waren aber offensiv ziemlich harmlos. So ging die Partie in die Pause ohne große Höhepunkte. Das sollte sich aber in der zweiten Halbzeit ändern.

Auch der Beginn nach dem Wechsel zeigte ein unverändertes Bild. Der FC Bayern hatte viel Ballbesitz und lief an, der SC Freiburg verteidigte. Gefährliche Aktionen vor den Toren waren weiter Mangelware. Bis, ja bis, Leon Goretzka kam. Ausgerechnet Leon Goretzka bei seinem Comeback brach den Bann und brachte den FC Bayern verdient in Führung. Von da an wurde es ein anderes Spiel, denn nun mußten auch die Freiburger mehr für die Offensive tun. Kingsley Coman hatte dann die Gelegenheit zu erhöhen, vergab aber. Das Tor fiel dann aber wie aus dem Nichts auf der anderen Seite. Nur wenige Sekunden nach seiner Einwechselung erzielte Ex-Bayern-Spieler Nils Petersen den überraschenden Ausgleich. Aber der FC Bayern schüttelte sich nur kurz und übernahm sofort wieder das Kommando. Und der FC Bayern ging wieder in Führung. Was Petersen kann, scheint Serge Gnabry auch zu können. Ähnlich wie Petersen trifft auch Serge Gnabry nur einige Sekunden nach seiner Einwechselung ins Tor und bringt den FC Bayern erneut in Front. Der FC Bayern hatte durch den eingewechselten Jamal Musiala und Leroy Sane die nächsten Abschlüsse. Auch die Freiburger tauchten noch mal vor dem Bayern-Tor auf und hatten einen Abschluß durch Höler. Aber dann machte der FC Bayern den Sack zu. Kingsley Coman traf zum 3:1 für den FC Bayern.

Dann wurde es kurios. Kingsley Coman sollte ausgewechselt werden. Es wurde aber die falsche Nummer hoch gehalten, die 29, mit der Coman bis zu dieser Saison noch spielte (seit dieser Saison trägt er die Nummer 11). Coman fühlte sich nicht angesprochen und ging nicht vom Feld. So spielte der FC Bayern für ein paar Sekunden, in denen allerdings nichts passierte, mit 12 Mann. Schließlich wurde der Fehler bemerkt und das Spiel unterbrochen. Das Spiel war einige Minuten unterbrochen und es wurde diskutiert.

Nach der Unterbrechung ging es dann weiter mit einer dicken Nachspielzeit. Zunächst vergab Musiala noch eine gute Gelegenheit und dann legte kurz vor dem Abpfiff der eingewechselte Marcel Sabitzer noch einen drauf und erzielte das 4:1 für den FC Bayern. Es war das erste Tor von Sabitzer im Trikot des FC Bayern. Bei dem 4:1 blieb es dann. Der FC Bayern gewann hochverdient und souverän mit 4:1 beim SC Freiburg. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit nutzte der FC Bayern nach dem Wechsel seine Gelegenheiten und hinten ließ der FC Bayern über die komplette Spielzeit kaum was zu.

Natürlich wurde noch über den Coman-Wechsel diskutiert. Was man dem FC Bayern vorwerfen muß ist, dass man schon die aktuellen Rückennummern kennen sollte. Sowas darf nicht passieren und ist blamabel und peinlich. Allerdings auf der anderen Seite ist das Schiedsrichterteam dafür verantwortlich, dass eine Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt wird, dass der eingewechselte Spieler den Platz erst betritt, wenn der ausgewechselte Spieler den Platz verlassen hat.

Ein Protest der Freiburger gegen die Spielwertung wäre allerdings lächerlich und höchst unsportlich. Diese Auswechselung war kurz vor Schluß, das Spiel war längst entschieden und zudem handelte es sich nur um wenige Sekunden, in denen eh nichts nennenswertes passierte. Was sollte denn ein möglicher Protest erwirken? Ein Wiederholungsspiel oder gar drei Punkte am grünen Tisch wegen ein paar Sekunden als dass Spiel eh entschieden und für Freiburg verloren war? Damit würde der SC Freiburg den Sport mit Füssen treten und sich als extrem schlechte Verlierer präsentieren, wenn die wegen so einer Belanglosigkeit Protest einlegen würden. Dann könnte sich der SC Freiburg vom Image des sympathischen Vereins aus dem Breisgau verabschieden. Die Freiburger sollten fair bleiben, die verdiente Niederlage akzeptieren und nicht wegen dieser paar Sekunden einen Wirbel veranstalten.

Durch den Sieg in Freiburg konnte der FC Bayern seine Tabellenführung auf neun Punkte Vorsprung vor Verfolger Borussia Dortmund ausbauen, weil die Dortmunder ihr Spiel daheim gegen RB Leipzig verloren.

Für den FC Bayern geht es jetzt Schlag auf Schlag weiter. Bereits am kommenden Mittwoch steht für den FC Bayern das Hinspiel im Viertelfinale der Champions League beim FC Villarreal auf dem Programm. Ein Gegner, den man sicher nicht unterschätzen darf. Eine Mannschaft, die auswärts bei Juventus Turin mit 3:0 gewinnt, hat Qualität und kann auch dem FC Bayern gefährlich werden. Das Ziel im Hinspiel beim FC Villarreal muß sein sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in München zu verschaffen.

Redakteur

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