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30. Juni 2021, 10:31

Deutschland scheitert im Achtelfinale

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist bei der Europameisterschaft im Achtelfinale ausgeschieden. Im Londoner Wembley-Stadion unterlag das deutsche Team gegen Gastgeber England etwas unglücklich mit 0:2. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel und allgemein recht wenig Torchancen hatte das deutsche Team die besseren Möglichkeiten, aber die Engländer waren effizienter und nutzen zwei ihrer wenigen Torchancen.

Vor über 40.000 Zuschauern im stimmungsgeladen Wembley-Stadion (so macht Fußball Spaß), aber leider nur wenig deutschen Fans, kamen im alten Klassiker England gegen Deutschland gleich sieben Spieler des FC Bayern zum Einsatz. Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Thomas Müller standen in der Startelf und Serge Gnabry, Leroy Sane und Jamal Musiala kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit noch ins Spiel. Niklas Süle stand zwar im Spieltagskader, kam aber nicht zum Einsatz.

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte mangelte es auf beiden Seiten an großen Torchancen. Die Engländer hatten zwei, drei Torannäherungen, aber die größte Gelegenheit im ersten Durchgang vergab Timo Werner für die DFB-Elf.

Nach dem Wechsel vergab gleich Kai Havertz die dicke Möglichkeit zur deutschen Führung. Ansonsten blieben Torchancen auf beiden Seiten weiter Mangelware. Es war weiterhin eine ausgeglichene Partie, die sich weitestgehend im Mittelfeld abspielte. Doch dann schlugen die Engländer mit Beginn der Schlußphase wie aus dem Nichts zu. Sterling brachte England in Front. Doch das deutsche Team hatte wenig später die große Gelegenheit zum Ausgleich durch Thomas Müller. Aber Müller setzte den Ball statt ins Tor knapp daneben. Es ist müßig zu diskutieren wie es gelaufen wäre, wenn Müller getroffen hätte. Wahrscheinlich wäre es dann ein völlig anderes Spiel geworden. Stattdessen traf kurz vor Schluß noch Kane für die Engländer und machte den Deckel mit dem 2:0 drauf.

Es war eine unglückliche wie unverdiente und unnötige Niederlage. Die deutsche Mannschaft versäumte es aber das Tor zu machen, während die Engländer eiskalt zuschlugen. Das macht diese Niederlage und das Ausscheiden so bitter. Man ist nicht am Gegner gescheitert, sondern am Ende an sich selbst.

Nach dem Vorrunden-Aus 2018 bei der WM in Russland ist das DFB-Team damit zum zweiten Mal in Folge bei einem großen Turnier recht frühzeitig ausgeschieden. Sicherlich ist eine Niederlage gegen England keine Schande, aber die Pleite war absolut vermeidbar. Trotz allem muß man aber sagen, dass das deutsche Team bei dieser EM nicht gerade einfache Gegner hatte.

Mit dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft endet damit auch die Ära Joachim Löw, der nach dieser EM, wie vorher längst angekündigt, den Job als Bundestrainer an den Nagel hängt. Nachfolger als Bundestrainer wird der bisherige Trainer des FC Bayern Hansi Flick. Flick hat auch gleich große Ziele vor Augen. Bereits im nächsten Jahr, 2022, steht die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar an und 2024 die nächste Fußball-Europameisterschaft, die Heim-EM in Deutschland. Bis zu diesen Großereignissen muß Flick wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen stellen, die in der Lage sein sollte an alte Erfolge anzuknüpfen.

Trotz der blamablen WM 2018 und dem zu frühen Ausscheiden bei dieser EM sollten auf jeden Fall die positiven Erinnerungen an die 15jährige Amtszeit als hauptverantwortlicher Bundestrainer (von 2006-2021) von Joachim Löw in Erinnerung bleiben. Von 2008-2016 erreichte das deutsche Team bei jeder Weltmeisterschaft und jeder Europameisterschaft immer mindestens das Halbfinale. Die absolute Krönung war natürlich der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei dieser EM ist damit kein aktueller Spieler des FC Bayern mehr in dem Turnier vertreten, da Weltmeister Frankreich (mit Kingsley Coman, Benjamin Pavard, Lucas Hernandez und Corentin Tolisso) im Achtelfinale sensationell gegen die Schweiz ebenfalls ausgeschieden ist. Auf der einen Seite natürlich schade, aber auf der anderen Seite können sich die Spieler nach einer enorm anstrengenden Saison sich jetzt erstmal erholen und frische Kräfte tanken, bevor sie wieder ins Training beim FC Bayern einsteigen und die Vorbereitung auf die neue Saison aufnehmen.

Redakteur

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24. Juni 2021, 10:11

Goretzka rettet Deutschland ins Achtelfinale

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit. Nach einer über weite Strecken ideenlosen und uninspirierten Vorstellung der DFB-Elf rettete ein Tor von Bayern-Spieler Leon Goretzka kurz vor Schluß zum 2:2 im abschließenden Gruppenspiel gegen Ungarn die deutsche Mannschaft.

Vor leider nicht mal ganz 13000 Zuschauern in der Allianz Arena in München, in anderen Ländern und Stadien waren teilweise deutlich mehr Fans zugelassen, standen mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Leroy Sane und Serge Gnabry vier Spieler des FC Bayern in der Startformation. Thomas Müller war angeschlagen und saß zunächst nur auf der Bank. Müller wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt, genauso wie Goretzka und Jamal Musiala, der damit sein EM-Debüt gab. Niklas Süle war zwar im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Die erste Gelegenheit der Partie vergab Joshua Kimmich für den DFB. Doch dann der frühe Schock. Wie aus dem Nichts brachte Szalai die Ungarn in Führung. In der Folge drückte die Mannschaft auf den Ausgleich und hatte auch ein paar gute Gelegenheiten, u.a. traf Mats Hummels nur die Latte, aber der Druck der DFB-Elf nahm dann schnell wieder ab und man tat sich zunehmend schwer gegen gut verteidigende Ungarn. Mit dem Rückstand ging es in die Pause.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nicht viel. Der deutschen Mannschaft viel offensiv herzlich wenig ein und die Ungarn hatten kaum Mühe ihr Tor zu verteidigen. Nach vorne waren die Ungarn allerdings auch weitestgehend harmlos. Dennoch hatten die Ungarn sogar noch die beste Gelegenheit, als Sallai nur den Pfosten traf. Doch plötzlich Jubel in der Arena. Kai Havertz markierte für den DFB den Ausgleich. Die Freude über das Tor wehrte aber nicht lange. Praktisch im Gegenzug brachte Schäfer die Ungarn erneut in Front. Nun drohte endgültig das Vorrunden-Aus für den DFB. Eine große Blamage drohte. Der deutschen Mannschaft, die irgendwie gehemmt wirkte, fiel weiter nicht viel ein in der Offensive trotz klarer Feldvorteile. Wenige Minuten vor Schluß kam aber dann der eingewechselte Leon Goretzka an den Ball, zog trocken ab und traf. Der 2:2-Ausgleich. Das Tor von Goretzka verhinderte schließlich das frühe Ausscheiden, weil die deutsche Mannschaft die letzten Minuten unbeschadet über die Runden brachte. Es blieb also am Ende beim 2:2 gegen Ungarn. Statt einem Fußballfest und einem klaren Sieg, den man erwarten darf gegen so einen Gegner, mußte Deutschland am Ende gehörig zittern.

Da das Parallelspiel zwischen Frankreich und Portugal ebenfalls 2:2 endete, reichte der DFB-Elf der eine Punkt zum zweiten Platz in der Gruppe mit vier Zählern vor den punktgleichen Portugiesen aufgrund des direkten Vergleiches. Gruppensieger wurde Frankreich mit fünf Punkten. Am Ende erreichten die ersten drei der Tabelle, Frankreich, Deutschland und Portugal, das Achtelfinale. Die "Todesgruppe" wurde damit am Ende immerhin als Zweiter abgeschlossen, auch wenn die Leistung nicht immer stimmte. Aber das DFB-Team ist nicht die einzige der großen Mannschaften, die sich bei dieser EM in der Vorrunde schwer getan hatte.

Im Achtelfinale trifft die deutsche Mannschaft am kommenden Dienstag, den 29.Juni 2021, in Wembley auf England. Ein echter Klassiker und Kracher schon im Achtelfinale. Auch wenn die Engländer sich bei dieser EM bisher auch nicht mit Ruhm bekleckerten, muß das deutsche Team sich erheblich steigern, wenn das Achtelfinale nicht schon Endstation werden soll. Ab jetzt könnte jedes Spiel der deutschen Mannschaft das letzte Länderspiel unter Bundestrainer Joachim Löw werden.

Fast alle aktuellen Bayern-Spieler, die bei dieser EM dabei sind, haben das Achtelfinale erreicht. Manuel Neuer, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Jamal Musiala, Thomas Müller, Leroy Sane und Serge Gnabry für Deutschland. Benjamin Pavard, Lucas Hernandez, Corentin Tolisso und Kingsley Coman für Frankreich. David Alaba, bis 30.Juni 2021 noch offiziell Spieler des FC Bayern, für Österreich. Einzig Robert Lewandowski, obwohl er bei dieser EM drei Tore erzielte, ist mit seiner polnischen Mannschaft bereits nach der Vorrunde ausgeschieden.

Abseits des Sportes gab es aber erneut einen Zwischenfall kurz vor Spielbeginn. Beim ersten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich landete kurz vor Spielbeginn ein Öko-Extremist von Greenpeace per Paraglider auf dem Spielfeld und gefährdete und verletzte Besucher im Stadion. Kurz vor dem Spiel gegen Ungarn lief plötzlich ein Kerl, der offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank hat, bei noch laufender ungarischer Nationalhymne aufs Spielfeld und wedelte vor den ungarischen Spielern mit einer Regenbogenfahne rum. Abgesehen davon, dass dieser Typ natürlich auf dem Spielfeld nichts zu suchen hatte, war das ein absolut intolerantes, respektloses, niveauloses und anstandsloses Verhalten. Wer auf "tolerant" macht und eine Regenbogenfahne in der Hand hält, sollte sich auch anständig benehmen. Ein typischer Fall von Heuchelei. Man muß sich ernsthaft fragen, wo in beiden Fällen die Sicherheitsleute und die Sicherheitsmaßnahmen waren. Man kann nur hoffen, dass diese beiden Unruhestifter hart bestraft werden. Es ist ein Unding, dass irgendwelche Leute, die offensichtlich nicht ganz bei Trost sind, die Fußballbühne für ihre politischen Ansichten mißbrauchen.

Redakteur

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20. Juni 2021, 13:28

Deutschland wahrt Achtelfinal-Chance

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die Chance auf das Erreichen des Achtelfinals bei der Fußball-Europameisterschaft gewahrt. In ihrem zweiten Gruppenspiel gewann die DFB-Elf nach einer starken Leistung vor knapp 13000 Zuschauern in der Münchener Allianz Arena gegen Europameister Portugal mit 4:2.

Vier Spieler des FC Bayern, Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Thomas Müller und Serge Gnabry, standen in der Startformation. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurden die Bayern-Spieler Leon Goretzka (nach überstandener Verletzung), Niklas Süle und Leroy Sane noch eingewechselt. Somit kamen insgesamt sieben Spieler des FC Bayern zum Einsatz, die mithalfen den ersten Sieg bei dieser EM einzufahren. Jamal Musiala stand nicht im Spieltagskader.

Nach einem starken Beginn der DFB-Elf, ein Tor von Gosens wurde wegen Abseits nicht gegeben, der frühe Schock. Superstar Ronaldo brachte Portugal aus dem Nichts in Führung. Die DFB-Elf schüttelte sich, suchte aber direkt wieder den Vorwärtsgang und konnte die Partie noch vor der Pause drehen. Allerdings unter tatkräftiger Mithilfe der Portugiesen, denn zwei Eigentore Portugals durch Dias und Guerreiro brachten die DFB-Elf in Front.

Nach der Pause sorgte das DFB-Team dann schnell für klare Verhältnisse. Durch Treffer von Kai Havertz und Robin Gosens zog Deutschland auf 4:1 davon. Das Spiel schien entschieden, aber die Portugiesen gaben sich noch nicht geschlagen. So konnte Jota für Portugal auf 4:2 verkürzen.

Portugal hätte sogar noch ganz dicht ran kommen können, aber Ex-Bayern-Spieler Renato Sanches traf nur den Pfosten. In der Schlußphase vergab dann der eingewechselte Leon Goretzka einen höheren deutschen Sieg.

Am Ende blieb es beim verdienten 4:2-Sieg Deutschlands gegen Portugal und das war ein ganz wichtiger. Damit hat Deutschland das Erreichen des Achtelfinals in der eigenen Hand. In der Deutschland-Gruppe haben vor dem letzten Spieltag noch alle vier Mannschaften die Chance auf das Achtelfinale, weil das andere Spiel in der deutschen Gruppe zwischen Ungarn und Frankreich in Budapest überraschend 1:1 ausging. In der Tabelle liegt Deutschland jetzt mit drei Punkten auf dem zweiten Platz, einen Punkt hinter Tabellenführer Frankreich. Deutschland kann somit noch Gruppensieger werden, aber auch noch ausscheiden. Vor dem letzten Spieltag ist alles möglich.

Für die deutsche Nationalmannschaft steht am kommenden Mittwoch, wieder in München, das letzte Vorrundenspiel auf dem Programm. Dann geht es gegen Ungarn. Ein Gegner, den man mit Sicherheit nicht unterschätzen darf wie das Spiel der Ungarn gegen Frankreich gezeigt hat. Bei einem Sieg wäre Deutschland sicher im Achtelfinale.

Redakteur

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16. Juni 2021, 12:10

Deutschland verpatzt EM-Auftakt

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die Fußball-Europameisterschaft gestartet. In der Münchener Allianz Arena verlor die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw gegen Weltmeister Frankreich etwas unglücklich mit 0:1. Das einzige Tor erzielte ausgerechnet Mats Hummels per Eigentor in der ersten Hälfte.

Immerhin 14000 Zuschauer waren in der Arena und sorgten so nach vielen Monaten, die überwiegend von Geisterspielen geprägt waren, endlich mal wieder für so etwas wie echte Fußball-Atmosphäre im Stadion. Abgesehen von den dürftigen 250 Zuschauern am letzten Bundesligaspieltag beim Spiel des FC Bayern gegen den FC Augsburg war die Allianz Arena erstmals seit März 2020 wieder einigermaßen gut besucht und es wurde vor Fans im Stadion Fußball gespielt. Endlich und längst überfällig.

Die Partie zwischen Deutschland und Frankreich war ein Stell-Dich-ein von Bayern-Profis. Gleich sechs Bayern-Spieler waren bei Anpfiff auf dem Platz. Vier bei Deutschland (Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Serge Gnabry und DFB-Rückkehrer Thomas Müller) und zwei bei den Franzosen (Lucas Hernandez und Benjamin Pavard). Zudem wurden in der zweiten Halbzeit bei Deutschland noch Leroy Sane und bei Frankreich noch Corentin Tolisso eingewechselt. Somit kamen insgesamt acht Bayern-Spieler zum Einsatz. Leon Goretzka (noch angeschlagen) und Niklas Süle auf Seiten des DFB und Kingsley Coman bei den Franzosen kamen nicht zum Einsatz.

Das Spiel verlief über weite Strecken recht ausgeglichen. Das DFB-Team war weitestgehend Spiel bestimmend, aber die Franzosen hatten die besseren Gelegenheiten in einer Partie, in der allerdings Torraumszenen Mangelware waren. Torchancen gab es hauptsächlich in der zweiten Halbzeit. Rabiot traf für Frankreich nur den Pfosten, kurz darauf vergab Serge Gnabry die größte Gelegenheit für den DFB. Mbappe und Benzema konnten zwar noch Manuel Neuer im DFB-Tor überwinden, aber beide Treffer zählten wegen Abseits zu Recht nicht. Das DFB-Team versuchte alles, machte kein schlechtes Spiel, aber im Angriff fehlte die Durchschlagskraft um zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Die Franzosen verteidigten den Vorsprung geschickt und setzten auf Konter. Da nützte dem DFB auch der viele Ballbesitz nichts. Am Ende schaukelten die Franzosen den 1:0-Sieg über die Zeit.

Durch diese Auftaktniederlage steht die deutsche Mannschaft im zweiten Spiel am kommenden Samstag, erneut in München, gegen Portugal bereits gehörig unter Druck. Die Portugiesen konnten das andere Spiel in der deutschen Gruppe in Ungarn mit 3:0 gewinnen. Eine weitere Niederlage und die beiden ersten Plätze dürften dann bereits schon weg sein. Eventuell kommt dem DFB-Team aber der Modus zu Gute. Denn auch die besten vier Gruppendritter der insgesamt sechs Gruppen bei dieser Europameisterschaft qualifizieren sich auch noch für das Achtelfinale. Aber selbst Ungarn, die trotz der klaren Niederlage gegen Portugal, ein gutes Spiel machten sind nicht zu unterschätzen. Gegen Portugal um Superstar Christiano Ronaldo, der gegen Ungarn zwei Treffer erzielte, sollte aber schon gepunktet werden, am besten Dreifach. Ansonsten könnte diese EM, wie schon die WM in Russland vor drei Jahren, ein frühes und unerfreuliches Ende nehmen.

Übrigens, beim Spiel der Ungarn gegen Portugal in Budapest war scheinbar die Hütte voll, über 60000 Zuschauer. Das war mal wieder richtige Fußball-Atmosphäre wie man es sehen will. Kompliment, dass das ermöglicht wurde. Daran sollten sich in Deutschland mal einige Politiker, allen voran MP Söder und OB Reiter, ein Beispiel nehmen. Aber in München wurde man mit einer vergleichsweise niedrigen Besucherzahl trotz eines minimalen Infektionsgeschehens und extrem niedriger Inzidenzen abgespeist. In diesem Fall hat Ungarn gezeigt wie es geht und wie es laufen muß.

Redakteur

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24. Mai 2021, 09:51

Lewandowski setzt sich Denkmal

Er hatte es mehrfach versucht, hatte einige gute Möglichkeiten, aber es schien nicht sein sollen. Das 41. Bundesligator in der Saison 2020/21 wollte Robert Lewandowski einfach nicht gelingen. Aber dann kam die letzte Minute am letzten Bundesligaspieltag gegen den FC Augsburg. Leroy Sane zog noch mal ab, Augsburgs Keeper konnte den Ball nicht festhalten und dann war er da. Da wo ein Stürmer zu stehen hat. Lewandowski kam an den Abpraller und schob den Ball ins Tor. Es war zwar "nur" der Treffer zum 5:2, aber ein Treffer der Bundesliga-Geschichte schrieb. Es war der 41. Bundesligatreffer in dieser Saison von Lewandowski. So viele Treffer innerhalb einer Bundesligasaison gelang vorher noch keinem Spieler. Damit überbot Lewandowski den 49 Jahre alten Rekord von Bomber Gerd Müller aus der Saison 1971/72. 41 Bundesligatore in einer Saison, möglicherweise ein Rekord für die Ewigkeit. Noch phänomenaler wird dieser Rekord wenn man bedenkt, dass Lewandowski sogar einige Spiele verletzungsbedingt pausieren mußte. Quasi mit der letzten Aktion der Saison schnappte sich Lewandowski doch noch den alten Rekord von Gerd Müller und ist jetzt alleiniger Rekordhalter.

Dieser neue Rekord von Robert Lewandowski war nur das i-Tüpfelchen eines rundum gelungen letzten Spieltags in der Fußball-Bundesliga. Zum letzten Saisonspiel des FC Bayern kam der bereits gerettete FC Augsburg in die Allianz Arena. Der FC Bayern zeigte zum Saisonabschluß, vor allem in der ersten Halbzeit, eine bärenstarke Partie und gewann am Ende völlig verdient mit 5:2. Mit dem Ergebnis waren die Augsburger sogar noch gut bedient.

Vor dem Anpfiff wurden erstmal einige Spieler und Trainer vom FC Bayern verabschiedet. Jerome Boateng, David Alaba, Javier Martinez, Tiago Dantas, Hansi Flick, "Tiger" Hermann Gerland und Miroslav Klose, die allesamt den Verein verlassen, wurden gebührend verabschiedet.

Boateng und Alaba standen in ihrem letzten Spiel für den FC Bayern nochmal in der Startelf. Martinez saß zunächst auf der Bank, kam aber in der zweiten Halbzeit noch in die Partie und bestritt ebenfalls sein letztes Spiel für den FC Bayern. Der FC Bayern, der erstmals in den neuen schwarzen Auswärtstrikots antrat, bot zum Saisonabschluß nochmal seine best mögliche Mannschaft auf. Verzichten mußte Hansi Flick in seinem letzten Spiel als Bayern-Trainer auf Leon Goretzka und Douglas Costa (beide verletzt), sowie auf Tanguy Nianzou (gesperrt).

Erstmals seit März 2020 (damals übrigens auch gegen den FC Augsburg) waren wieder Zuschauer in der Allianz Arena zugelassen. Allerdings nur lediglich 250 Besucher. Angesichts immer mehr sinkender Infektionszahlen und der Größe der Allianz Arena muß man sich fragen, wer auf eine derart beschämende Anzahl gekommen ist. Da hätte man deutlich mehr Zuschauer rein lassen können. Immerhin wurden verdiente Spieler und Trainer verabschiedet und der FC Bayern bekam nach dem Spiel die Meisterschale. Ein passender Rahmen wären schon 20000-25.000 Zuschauer gewesen, was man sicher hätte ermöglichen können.

Der FC Bayern dominierte die Partie nach Belieben und ging schon früh durch ein Eigentor des Augsburger Gouweleeuw mit 1:0 in Führung. Damit war schon früh klar, dass der FC Bayern in jedem der 34 Bundesligaspiele in dieser Saison mindestens ein Tor erzielte. Serge Gnabry hatte dann die nächste Gelegenheit für den FC Bayern. Auf der anderen Seite dann mal die Augsburger mit einer Möglichkeit durch Caligiuri. David Alaba vergab die nächste Gelegenheit für den FC Bayern. Ein Abschiedstreffer wollte ihm nicht gelingen. Das 2:0 für den FC Bayern erzielte dann aber Serge Gnabry. Zuvor scheiterte zweimal Lewandowski, Kingsley Coman traf nur den Pfosten, aber dann war Gnabry da und netzte ein. Kurz darauf dann aber plötzlich Strafstoß für den FC Augsburg nach einem vermeintlichen Foul von Lucas Hernandez an Caligiuri. Caligiuri trat selbst an, aber Manuer Neuer "the wall" könnte den Strafstoß parieren. Weiter 2:0 für den FC Bayern. Dann wieder der FC Bayern, aber Alaba und Lewandowski scheiterten mit ihren Versuchen. Kurz darauf war es aber passiert. Joshua Kimmich zog einfach mal ab und traf. Traumtor. 3:0 für den FC Bayern. Und weiter ging es fast nur in eine Richtung. Der FC Bayern wollte mehr, aber Lewandowski und Alaba vergaben die nächsten Möglichkeiten. Nachdem Lewandowski abermals vergab, war es schließlich Kingsley Coman, der den nächsten Bayern-Treffer erzielte. 4:0. Mit diesem klaren 4:0 für den FC Bayern ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel blieb eigentlich nur noch eine Frage offen, ob Lewandowski noch das 41. Tor erzielt. Zunächst nicht, er vergab wieder eine Gelegenheit. Die Mitspieler suchten ihn und wollten ihm noch ein Tor auflegen. Dann mal wieder Gnabry mit einer Gelegenheit für den FC Bayern. Die Augsburger standen jetzt aber etwas besser und beim FC Bayern war die letzte Entschlossenheit wie in der ersten Halbzeit nicht mehr so da. Ist aber bei der klaren Führung und nach einer äußerst anstrengenden Saison nicht verwunderlich.

Dann wurde es erstmal richtig emotional. Jerome Boateng wurde in seinem letzten Bayern-Spiel ausgewechselt. Für ihn kam Javier Martinez in die Partie, auch für ihn das letzte Spiel im Bayern-Trikot. Außerdem kamen noch Leroy Sane und Jamal Musiala ins Spiel.

Plötzlich muckten die Augsburger auf. Aus dem Nichts plötzlich das 4:1 durch Hahn. Und nachdem Lewadowski eine weitere Gelegenheit vergab traf Niederlechner für die Augsburger. Plötzlich nur noch 4:2. Boateng ausgewechselt und kurz darauf zwei Gegentore. Hoffentlich kein schlechtes Omen für die Zukunft. Dann wurde es wieder emotional. Auch David Alaba wurde in seinem letzten Bayern-Spiel ausgewechselt. Für ihn kam Corentin Tolisso in die Partie. Auch Eric Maxim Choupo-Moting kam noch für Thomas Müller ins Spiel. In der Schlußphase machte der FC Bayern nochmal Druck. Aber Lucas Hernandez, Jamal Musiala, Choupo-Moting und auch Tolisso scheiterten mit ihren Versuchen. Und dann kam die 90. Minute. Nach einem Schuß von Sane, den der Augsburger Keeper nicht festhalten konnte, war Lewandowski zur Stelle und machte das vielumjubelte 5:2, seinen 41. Saisontreffer. Das war praktisch die letzte Szene der Partie. Kurz darauf war Schluß. Der FC Bayern gewinnt sein letztes Saisonspiel mit 5:2 gegen den FC Augsburg. Ein hochverdienter Bayern-Sieg. In der ersten Hälfte war es eine Bayern-Gala. Nach der Pause ließ der FC Bayern die Augsburger etwas besser ins Spiel kommen, die dann überraschend zu zwei Toren kamen, weil der FC Bayern, auch wegen zahlreicher Wechsel, etwas Tempo raus nahm. Zum Schluß aber doch noch das historische Tor des Robert Lewandowski.

Nach dem Spiel bekam der FC Bayern in Person von Bayern-Kapitän Manuel Neuer den verdienten Lohn, die Meisterschale. Der Jubel war groß. Es ist die neunte gewonnene Meisterschaft in Folge, die mittlerweile 31.Meisterschaft insgesamt. Weil der FC Bayern in der Bundesliga zum 30. Mal Deutscher Meister wurde bekommt der FC Bayern zur nächsten Saison den fünften Stern. Die fünf Sterne werden dann auf dem neuen Home-Trikot sein.

Dass der FC Bayern absolut verdient Deutscher Meister wurde, zeigen auch Statistiken. Bestes Heimteam, bestes Auswärtsteam, meiste Siege, wenigste Niederlagen, meiste Tore geschossen, bestes Hinrundenteam und bestes Rückrundenteam. Am Ende der Saison hat der FC Bayern satte 13 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig. Am Saisonende stehen beim FC Bayern 99:44 Tore und 78 Punkte zu Buche. 44 Gegentore sind zwar etwas viel, aber bei 99 erzielten Toren konnte man das verkraften. Zudem gelang dem FC Bayern etwas, was in den letzten Jahren nicht oft gelang. Der FC Bayern schließt eine Bundesligasaison endlich mal wieder ohne Heimniederlage ab. Lediglich vier Remis, aber 13 Siege stehen in der Heimbilanz zu Buche. Überhaupt kassierte der FC Bayern in sämtlichen Wettbewerben in der Saison 2020/21 nur eine einzige Heimniederlage, dieses unglückliche 2:3 in der Champions League gegen Paris St. Germain. Außerdem stellt der FC Bayern in Person von Robert Lewandowski durch seine 41 Treffer auch und erneut den Torschützenkönig dieser Bundesligasaison.

Das war es dann für diese Saison was den FC Bayern angeht. Jetzt heißt es erstmal gut erholen nach dieser anstrengenden Saison, Urlaub genießen und Kraft tanken. Im August startet wieder die nächste Bundesligasaison. Die Saison 2021/22. Dann geht alles wieder von vorne los. Der FC Bayern wird dann ein etwas anderes Gesicht haben. Mit Boateng, Alaba und Martinez werden drei Gesichter des Erfolgs der letzten Jahre den Verein verlassen, genauso Erfolgstrainer Hansi Flick. Mit Julian Nagelmann steht dann ein neuer Bayern-Trainer an der Seitenlinie.

Für diverse Bayern-Spieler ist die Saison allerdings noch nicht beendet. Denn es steht ja noch die Fußball-Europameisterschaft an, die am 11.Juni 2021 beginnt.

Redakteur

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17. Mai 2021, 09:28

Lewy knackt Müller-Rekord

Robert Lewandowski hat sich jetzt endgültig in der Geschichte des FC Bayern und des Weltfußballs verewigt. Beim Bundesligaspiel des FC Bayern beim SC Freiburg erzielte er sein 40.Saisontor in der Bundesliga und stellte damit den Rekord von Bayern-Legende Gerd Müller aus der Saison 1971/72 ein, als dem Bomber der Nation ebenfalls 40 Tore gelangen. Allerdings hat Lewandowski am kommenden Samstag am letzten Bundesligaspieltag noch die Chance sogar einen neuen Rekord aufzustellen.

Für den FC Bayern ging es im letzten Auswärtsspiel der Saison um nicht mehr allzu viel. Der Gewinn der Meisterschaft, der neunten in Folge, wurde bereits am vorherigen Spieltag klar gemacht. Dennoch entwickelte sich ein munteres Spiel gegen einen Gegner aus Freiburg, der noch eine kleine Chance auf einen Europapokalplatz hat. Der FC Bayern erreichte am Ende ein 2:2, wobei aufgrund klarer Torchancen eigentlich ein Sieg hätte heraus springen müssen.

Beim FC Bayern fehlten Leon Goretzka, Douglas Costa (beide verletzt) und Tanguy Nianzou, der nach seinem Platzverweis aus dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach für zwei Spiele gesperrt wurde.

Manuel Neuer bekam eine Pause. Für ihn stand Alexander Nübel im Bayern-Tor. Neben Neuer saßen zudem u.a. Benjamin Pavard, Jamal Musiala und Kingsley Coman nur auf der Bank. Coman wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Niklas Süle ersetzte Pavard auf der defensiven Außenbahn und Coman wurde von Leroy Sane vertreten.

Der FC Bayern war die überlegene Mannschaft, aber die Freiburger hielten kämpferisch dagegen. Torchancen waren zunächst Mangelware. Leroy Sane hatte eine gute Möglichkeit, brachte den Ball aber nicht am Freiburger Keeper vorbei. Kurz darauf wurde aber Geschichte geschrieben. Der Freiburger Kübler foulte im Freiburger Strafraum Thomas Müller und es gab nach Video-Schiedsrichter-Einsatz zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Robert Lewandowski und erzielte damit sein 40. Saisontor und stellte den fast 50jährigen Rekord von Gerd Müller ein. Nach dem Tor stand die Bayern-Bank am Spielfeldrand Spalier und klatschten mit Lewandowski ab. Wohl eines der Szenen der Saison.

Der FC Bayern war wohl aufgrund des Jubels um Lewandowski noch zu sehr berauscht, dass man nur ein paar Minuten später durch Gulde den überraschenden Ausgleich kassierte. Insgesamt sah die erste Hälfte überlegene Bayern, aber große Torchancen blieben aus. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel legte der FC Bayern einen Zahn zu und kam recht schnell zum zweiten Treffer durch Serge Gnabry. Aber der Treffer zählte wegen einer angeblich haudünnen Abseitsstellung nicht. Dann machte es eben Sane. Nur kurz darauf war der Ball wieder im Tor der Freiburger und diesmal zählte der Treffer. Leroy Sane mit der erneuten Bayern-Führung. Kurz danach hatten die Freiburger, abgesehen vom Treffer, ihre erste echte Gelegenheit durch Demirovic.

Beim FC Bayern kam dann der lange verletzt fehlende Corentin Tolisso, sowie mit Marc Roca und Bouna Sarr Spieler aus der zweiten Reihe in die Partie und so kamen die Freiburger etwas stärker auf und hatten durch Höler und Haberer zwei gute Gelegenheiten. Aber der FC Bayern war auch noch da und hätte die Partie zum einen entscheiden müssen und Lewandowski einen neuen Torrekord aufstellen können. Robert Lewandowski vergab eine fast 1000%-Chance. Das zeigt aber, dass Lewandowski auch nur ein Mensch ist. Statt der Entscheidung kassierte der FC Bayern kurz darauf den erneuten Ausgleich zum 2:2 durch Günter. Lewandowski vergab dann noch eine gute Gelegenheit für den FC Bayern, aber mit dem alleinigen Rekord sollte es wohl nicht sein. Letzendlich blieb es beim 2:2-Unentschieden, mit dem der FC Bayern sicher leben kann, obwohl der FC Bayern aufgrund der Feldvorteile und der besseren Möglichkeiten den Sieg verdient gehabt hätte. Aber aufgrund einiger Spielerwechsel in der zweiten Halbzeit reichte es am Ende nicht ganz zum Sieg.

Am kommenden Samstag steht dann am 34. und letzten Bundesligaspieltag das letzte Spiel des FC Bayern dieser Saison auf dem Programm. Dann geht es daheim in der Allianz Arena gegen den FC Augsburg im bayerischen Derby. Für die Augsburger, die den Klassenerhalt sicher haben, geht es auch um nichts mehr. Der FC Bayern, der diese Saison in der Bundesliga zu Hause noch ungeschlagen ist, sollte das Spiel zumindest nicht verlieren, damit man endlich mal wieder, was in den letzten Jahren selten vorkam, eine komplette Bundesliga-Runde ohne Heimniederlage abschließt. Zudem stehen einige Abschiede an. Neben Trainer Hansi Flick werden auf jeden Fall auch David Alaba, Jerome Boateng und Javier Martinez den Verein verlassen. Es wäre schön, wenn man zum Abschied sich mit einer starken Leistung der Mannschaft aus der Saison verabschieden könnte. Außerdem bekommt der FC Bayern in Form der Meisterschale den verdienten Lohn für eine starke Saison.

Redakteur

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10. Mai 2021, 09:30

Erst Meister, dann Gala

MIA SAN MEISTER! Der FC Bayern ist zum insgesamt 31. Mal und zum neunten Mal in Folge Deutscher Fußballmeister.

Die Meisterschaft war bereits vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eingetütet, weil vor dem Bayern-Spiel Verfolger RB Leipzig bei Borussia Dortmund verlor. Als alter und neuer Deutscher Meister trat der FC Bayern dann gegen Borussia Mönchengladbach wie ein würdiger Meister auf, zelebrierte eine Fußball-Gala und gewann klar und deutlich mit 6:0. Bei dem Kantersieg stach einmal mehr Weltfußballer Robert Lewandowski hervor, der seine Bundesliga-Saisontore 37-39 erzielte und ihm jetzt nur noch ein Tor bis zum legendären Gerd Müller-Rekord aus der Saison 1971/72 fehlt. Zwei Tore in den beiden letzten Saisonspielen bräuchte Lewandowski noch um einen neuen Rekord aufzustellen.

Beim FC Bayern fehlten verletzungsbedingt Eric Maxim Choupo-Moting, Corentin Tolisso und Douglas Costa. Ansonsten waren alle an Bord. Unter anderem saßen Leroy Sane, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Niklas Süle zunächst nur auf der Bank. Während Sane, Gnabry und Goretzka im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurden, blieb Süle ohne Einsatz. In der Innenverteidigung spielte Lucas Hernandez neben Jerome Boateng, David Alaba dafür im Mittelfeld. Offensiv bekam Jamal Musiala eine Gelegenheit in der Startelf.

Der FC Bayern übernahm vom Anpfiff weg das Kommando und machte sofort Druck. Der Lohn folgte schon nach wenigen Augenblicken. Robert Lewandowski brachte den FC Bayern früh in Führung. Der FC Bayern wirbelte in der ersten Halbzeit nach Belieben und hatte weitere Möglichkeiten. Kingsley Coman scheiterte am Pfosten und auch Lewandowski vergab zwei weitere Gelegenheiten. Schließlich war es dann Thomas Müller, der auf 2:0 für den FC Bayern stellte. Dann wurde es artistisch. Erneut netzte Lewandowski ein, aber was war das für ein Tor? Ein sensationeller Seitfallzieher zum 3:0 für den FC Bayern. Lewandowski war on fire und jagd den Müller-Rekord. Es war bereits das 200. Bundesligator von Lewandowski für den FC Bayern. Kurz vor der Pause legte Kingsley Coman sogar noch einen drauf. Der FC Bayern führte nach einer starken ersten Halbzeit auch in der Höhe völlig verdient mit 4:0.

Nach der Pause ließ der FC Bayern bei der deutlichen Führung die Gladbacher etwas mitspielen, die dann auch durch Plea zu zwei Aktionen kamen. Aber das Spiel war natürlich längst entschieden und der Torhunger des FC Bayern noch nicht gestillt. Benjamin Pavard, Lewandowski und Thomas Müller vergaben zunächst den fünften Treffer, aber der Gladbacher Neuhaus bekam den Ball an den Arm. Nach Videobeweis gab es Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Robert Lewandowski zum 5:0 und erzielte sein 39. Saisontor in dieser Bundesligasaison.

Ein kleiner Wehrmutstropften war dann aber die Rote Karte gegen Bayerns Tanguy Nianzou. Erst ein paar Minuten vorher eingewechselt mußte er wegen einer Notbremse nach Videobeweis wieder runter. Warum sich der Videoschiedsrichter in der Szene überhaupt einschaltete und ob es eine klare Fehlentscheidung war ist dann doch sehr zweifelhaft. Aber Spiel entscheidend war es nicht mehr. Kurz vor Schluß legte der FC Bayern in Unterzahl noch einen nach. Der eingewechselte Leroy Sane erzielte das 6:0 für den FC Bayern und machte das halbe Dutzend voll.

Dabei blieb es dann. Der FC Bayern gewann mit 6:0 gegen Borussia Mönchengladbach und präsentierte sich mit dieser Fußball-Gala als würdiger Deutscher Meister. Javier Martinez, der genauso wie David Alaba und Jerome Boateng den FC Bayern nach dieser Saison verlassen wird, wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt und bekam noch etwas Spielzeit. Der ebenfalls eingewechselte Leon Goretzka mußte allerdings einige Minuten später wieder angeschlagen ausgewechselt werden. Ansonsten war es aber ein rundum gelungener Spieltag für den FC Bayern.

Vor den letzten beiden Saisonspielen führt der FC Bayern die Bundesligatabelle vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig mit zehn Punkten Vorsprung an. Durch den vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft hat der FC Bayern innerhalb von nicht mal 12 Monaten sage und schreibe sieben Titel gewonnen. Das sind die erfolgreichsten Monate der Vereinsgeschichte. Der Lohn ist, dass der FC Bayern den fünften Stern auf dem Trikot bekommt.

Dennoch bleiben vor den beiden letzten Spielen beim SC Freiburg und daheim gegen den FC Augsburg noch zwei Ziele für diese Saison. Zum einen hat Robert Lewandowski die Chance den Rekord von Gerd Müller zu knacken und zum anderen hat der FC Bayern, vorausgesetzt man verliert nicht das letzte Heimspiel gegen Augsburg, die Chance endlich mal wieder eine komplette Bundesliga-Runde ohne Heimniederlage abzuschließen.

Eigentlich hätte es Gerd Müller verdient, wenn er seinen Rekord behalten würde, andererseits würde Gerd Müller es Robert Lewandowski sicher von Herzen gönnen, wenn er den Rekord brechen würde. Wenn es einer verdient hätte, diese magische Zahl von 40 Toren zu überbieten, dann Lewandowski.

Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg weiter. Wird es dann historisch? Knackt Lewandowski den fast 50 Jahren alten 40 Tore-Rekord von Gerd Müller?

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28. April 2021, 15:30

Nagelsmann wird neuer Bayern-Trainer - warum nicht ten Hag?

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, aber dann ging es doch ganz schnell. Julian Nagelsmann wird ab der kommenden Saison 2021/22 neuer Trainer beim FC Bayern. Er erhält einen Fünfjahresvertrag bis zum 30.Juni 2026.

Nagelsmann gilt mit seinen 33 Jahren als das größte deutsche Trainertalent und führte bereits die TSG Hoffenheim in die Spitzengruppe der Bundesliga und formte RB Leipzig zu einer deutschen Spitzenmannschaft, die dem FC Bayern Paroli bietet. Ohne Frage ein Toptrainer. Allerdings kann man gespannt sein, wie er im "Haifischbecken" München zurecht kommt. Beim FC Bayern sind die Ansprüche deutlich größer als in Hoffenheim oder Leipzig, wo ein zweiter Platz als Erfolg gilt. In München sind zweite Plätze eher ein Mißerfolg. Hinzu kommt sein junges Alter von erst 33 Jahren. Ob er gegenüber Weltmeistern, Champions League-Siegern und mehrfachen Deutschen Meistern den nötigen Respekt genießt, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu anderen Schauplätzen in Deutschland, wie z.B. Leipzig, ist München eine Pressestadt mit diversen Zeitungen, die gerne mal Druck und Kritik üben. Ob er dem standhält muß sich zeigen. Selbst der erfahrene und mit Titeln dekorierte Trainer Otto Rehhagel scheiterte nicht zuletzt an der Presse in den Neunzigerjahren in München. Wobei man allerdings sagen muß, dass Rehhagel nicht gerade ein Freund der Presse war.

Die Verpflichtung von Nagelsmann kam zwar irgendwie nicht überraschend, aber dennoch recht zügig. Wurde nicht genug um Hansi Flick gekämpft? Flick übernahm den FC Bayern im Herbst 2019 in einer schwierigen Situation und führte den FC Bayern innerhalb von nicht mal 12 Monaten zu sechs Titeln und damit zum erfolgreichsten Jahr der Vereinsgeschichte. So einen Mann darf man nicht einfach gehen lassen. Wenn es Spannungen gibt zum Sportvorstand Salihamidzic und eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich scheint, dann muß abgewogen werden, welche Person wichtiger für den FC Bayern ist. Und das ist eindeutig der Trainer. Nicht nur Flicks Erfolge sprechen für sich, sondern er ist auch sehr beliebt in der Mannschaft. Das Verhältnis Trainer/Mannschaft stimmt, so wie es vorher in der jüngeren Vergangenheit wohl nur bei Ottmar Hitzfeld und Jupp Heynckes der Fall war.

Der FC Bayern zahlt angeblich eine Ablösesumme von ca. 25 Millionen Euro für Nagelsmann. Eine Stange Geld, erst recht für einen Trainer. Hätte es sich angesichts dieser Summe nicht gelohnt stärker um Hansi Flick zu kämpfen und möglicherweise sich von Salihamidzic zu trennen? Jedenfalls sind ca. 25 Millionen für einen Trainer deutlich zu viel Geld, erst recht, wenn man einen Toptrainer, bei dem das Gesamtpaket passt, schon hat.

Warum hat der FC Bayern nicht Erik ten Hag von Ajax Amsterdam geholt? Einen Toptrainer, der für erfrischenden Offensivfußball steht. Zudem kennt ten Hag den FC Bayern bereits. Er war von 2013-2015 Trainer der FC Bayern Amateure und verpasste 2014 nur ganz knapp den Aufstieg in die 3.Liga. Zudem kann er Titel vorweisen. Mit Ajax Amsterdam wurde er 2019 niederländischer Meister und Pokalsieger. Zudem war während seiner Zeit bei den Bayern-Amateuren der Startrainer Pep Guardiola Trainer der Profimannschaft des FC Bayern.

Wie dem auch sei. Julian Nagelsmann wird ein schweres Erbe von Hansi Flick beim FC Bayern antreten. Sechs Titel innerhalb eines Jahres müssen erstmal gewonnen werden. Und zu toppen ist die Leistung von Flick sowieso nicht, denn mehr als sechs Titel innerhalb eines Jahres geht nicht. Zudem muß Nagelsmann erstmal im zwischenmenschlichen Bereich so einen Zugang zur Mannschaft bekommen, wie es Flick geschafft hatte. Und dann ist da ja noch der Sportvorstand Salihamidzic, an dem der Verein ja eisern festzuhalten scheint. Spannend wird sein, ob das Verhältnis von Salihamidzic zu Nagelsmann besser sein wird, als das Verhältnis zu Hansi Flick.

Die Zukunft wird zeigen, ob die Verpflichtung von Nagelsmann die richtige Entscheidung war.

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26. April 2021, 10:11

Peinliche Vorstellung in Mainz

Der FC Bayern hätte bei einem Sieg im Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 vorzeitig Deutscher Meister werden können. Was die Mannschaft aber ablieferte war eine einzige Blamage. Das Team wirkte müde, unkonzentriert und nicht entschlossen genug um gegen hoch motivierte Mainzer, die mitten im Abstiegskampf stecken, entscheidend dagegen zu halten. Am Ende stand eine bittere wie unnötige 1:2-Niederlage.

Vor dem Spiel gab es aber erstmal gute Nachrichten. Robert Lewandowski ist nach seiner Verletzung wieder fit und stand direkt in der Startelf. Dafür mußte Choupo-Moting zunächst erstmal auf die Bank. Auch Serge Gnabry war nach seiner Quarantäne wieder dabei, saß zunächst aber auch auf der Bank. Beide wurden aber noch im Verlauf des Spiels eingewechselt.

Der FC Bayern hatte durch Benjamin Pavard die erste Gelegenheit der Partie, aber was dann passierte ist unerklärlich und recht seltsam. Mit der ersten Chance gingen die Mainzer dann durch Burkardt in Führung. Bei dem Gegentreffer sah Manuel Neuer alles andere als gut aus. Aber keinen Vorwurf. Neuer hatte schon oft genug mit Paraden dem FC Bayern vor Gegentoren bewahrt. Dieses Tor beflügelte die Mainzer und der FC Bayern fand überhaupt nicht ins Spiel. Kurz darauf die nächste gute Möglichkeit für die Mainzer, aber Latza traf nur den Pfosten. Dann mal ein Abschluß von Robert Lewandowski für den FCB. Quaison mit einer Gelegenheit für die Mainzer kurz darauf. Dann wieder Pfosten. Der Mainzer da Costa im Alu-Pech. Aber dann war es passiert. Das 0:2 aus Sicht des FC Bayern. Quaison traf für die Mainzer. 0:2 zur Pause. Das waren wohl die schlechtesten 45 Minuten des FC Bayern in dieser Saison. Zur zweiten Halbzeit kamen beim FC Bayern dann Choupo-Moting, Jamal Musiala und Tanguy Nianzou für Kingsley Coman, Leon Goretzka und Leroy Sane, der mal wieder ein Totalausfall war.

Die erste Tornannäherung nach dem Wechsel hatte der FC Bayern durch Lewandowski. Überhaupt spielte nach dem Wechsel nur noch der FC Bayern. Von den Mainzern kam in der zweiten Hälfte offensiv nichts nennenswertes mehr, aber der FC Bayern machte deutlich zu wenig aus seiner klaren Überlegenheit. Es fehlte die Durchschlagskraft nach vorne. Mehr als zwei Möglichkeiten durch den eingewechselten Choupo-Moting sprang nicht heraus, bis zur Nachspielzeit. Dann war doch noch Robert Lewandowski zur Stelle und erzielte sein 36. Saisontor. Der Treffer kam aber deutlich zu spät. Kurz darauf war Schluß. Der FC Bayern verlor beim FSV Mainz 05 aufgrund einer indiskutablen Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, mit 1:2.

Durch die Niederlage in Mainz hat der FC Bayern es verpasst die Meisterschaft bereits einzutüten und hat jetzt vor den drei letzten Spieltagen nur noch sieben Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig.

Da am kommenden Wochenende das Halbfinale im DFB-Pokal ansteht, in dem der FC Bayern bekanntlich nicht mehr vertreten ist, geht es für den FC Bayern erst am Samstag, den 8.Mai 2021, in der Bundesliga weiter und zwar mit einem echten Kracher. Dann muß der FC Bayern daheim in der Allianz Arena gegen Borussia Mönchengladbach antreten. Die Gladbacher kämpfen noch um einen Platz im Europapokal und haben sich wieder deutlich stabilisiert und sind gut drauf. Das wird die nächste sehr schwere Aufgabe für den FC Bayern. Die Meisterschaft ist noch nicht gewonnen, ein Sieg fehlt dem FC Bayern noch. Im Vergleich zum Mainz-Spiel muß sich der FC Bayern aber deutlich steigern, ansonsten steht zu befürchten, dass es auch am 8.Mai für den FC Bayern nichts zu feiern gibt. Aber vielleicht tut dem FC Bayern nach den zuletzt sehr anstrengenden Wochen und Monaten mit vielen Spielen diese kleine Pause mal ganz gut.

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21. April 2021, 12:19

Die Meisterschaft ganz nah

Der FC Bayern hat einen großen Schritt in Richtung neunter Meisterschaft in Folge gemacht und könnte theoretisch am kommenden Samstag in Mainz bereits die Meisterschaft klar machen. Gegen Bayer Leverkusen gewann der FC Bayern nach einer starken Leistung souverän und hochverdient mit 2:0.

Der FC Bayern mußte wieder auf eine ganze Reihe an Spielern verzichten. Robert Lewandowski, Niklas Süle, Corentin Tolisso, Douglas Costa und Marc Roca fehlten verletzt und auch Serge Gnabry (Quarantäne) stand weiterhin nicht zur Verfügung. Immerhin war Leon Goretzka nach überstandener Verletzung wieder dabei, saß aber zunächst nur auf der Bank. Er kam aber im Verlauf des Spiels noch zum Einsatz. In der Offensive bekam Kingsley Coman den Vorzug vor Leroy Sane. Aber auch Sane wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.

Der FC Bayern war von Beginn an das dominierende Team und stellte die weichen früh auf Sieg. Bereits nach wenigen Minuten ging der FC Bayern mit 1:0 in Führung. Zunächst scheiterte noch Thomas Müller, aber Eric Maxim Choupo-Moting war zur Stelle und erzielte die frühe Führung. Und der FC Bayern legte nach. Nur ein paar Minuten später zog Joshua Kimmich ab und traf zum 2:0 für den FC Bayern. Damit waren früh für klare Verhältnisse gesorgt. Auch wenn es kein Chancenfestival war, der FC Bayern hatte alles im Griff und verbuchte durch Kimmich und David Alaba noch Möglichkeiten. Von den Leverkusenern war in der ersten Halbzeit mit Ausnahme einer Annäherung von Schick offensiv nichts nennenswertes zu sehen. So ging es mit einer 2:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel vergab zunächst Thomas Müller die Möglichkeit auf den dritten Bayern-Treffer, der dann etwas später durch Choupo-Moting auch fiel. Das Tor fand aber keine Anerkennung, wegen einer knappen Abseitsstellung. Es blieb also beim 2:0 für den FC Bayern.

In der zweiten Halbzeit spielten die Leverkusener allerdings mit, auch weil der FC Bayern im Gefühl der sicheren Führung sie ließ. Es wurde allerdings selten brenzlig vor dem Bayern-Tor. Gefährlich wurde es, als der Leverkusener Bellarabi die Latte des Bayern-Tores traf. Ein Anschlußtreffer und es hätte noch mal zittrig werden können. Jamal Musiala hatte noch zwei Gelegenheiten für den FC Bayern und kurz vor Schluß verpasste der eingewechselte Leon Goretzka knapp. Außer dem Latten-Ball wurde es auch in der zweiten Halbzeit selten gefährlich für Manuel Neuer im Bayern-Tor. Der Leverkusener Amiri hatte noch einen Abschluß.

Am Ende brachte der FC Bayern das sichere 2:0 nach Hause und steht jetzt ganz dicht vor dem Gewinn der neunten Meisterschaft in Folge und dem Gewinn der 31. Meisterschaft, der 30. in der Bundesliga, insgesamt. Eine Meisterschaft würde zudem ein besonderes Schmankerl parat haben. Denn sollte der FC Bayern Deutscher Meister werden, dann würde der FC Bayern den fünften Stern auf dem Trikot bekommen.

Durch den Sieg gegen Bayer Leverkusen konnte der FC Bayern seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf den Tabellenzweiten RB Leipzig auf zehn Punkte ausbauen, weil die Leipziger völlig überraschend beim 1.FC Köln verloren.

Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga mit dem schweren Auswärtsspiel bei Mainz 05 weiter. Die Mainzer stecken mitten im Abstiegskampf, spielen aber eine starke Rückrunde. Im Hinspiel in München gewann der FC Bayern zwar mit 5:2, lag aber zwischenzeitlich mit 0:2 zurück. Es dürfte also eine schwierige Aufgabe für den FC Bayern werden. Bei einem Sieg in Mainz wäre der FC Bayern allerdings erneut Deutscher Meister. Das sollte doch eigentlich Ansporn genug sein. Möglicherweise ist in Mainz dann auch wieder Robert Lewandowski mit dabei. 35 Tore erzielte er bisher in dieser Bundesligasaison. Die Torjägerkanone dürfte ihm wohl längst sicher sein. Es bleiben aber nur noch ein paar Spiele um den legendären 40-Tore-Rekord von Gerd Müller aus der Saison 1971/72 zu knacken.

Redakteur

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