FCB-Blog

Unseren Blog findet Ihr auch bei Blogger.Dieser Link bringt Euch direkt zu unserer Seite bei Blogger:

www.stern-des-suedens.blogspot.de 

                    

      

            


14. April 2021, 10:35

Trotz Sieg ausgeschieden

Das Wunder von Paris blieb erwartungsgemäß aus. Der FC Bayern ist im Viertelfinale der Champions League gegen Paris St. Germain ausgeschieden. Dabei zeigte der FC Bayern eine starke kämpferische Leistung, gewann das Rückspiel in Paris mit 1:0 und schied nur aufgrund der Auswärtstorregel aus. Der FC Bayern hat sich ehrenvoll und mit erhobenen Hauptes aus der Champions League in dieser Saison verabschiedet und verläßt die Königsklasse durch den Vordereingang.

Von den zuletzt ausgefallenen Spielern kehrten leider nur zwei ins Team zurück. Der in der Bundesliga gegen Union Berlin rot gesperrte Alphonso Davies und Lucas Hernandez waren wieder mit dabei, zudem standen die gegen Union geschonten Leroy Sane, David Alaba und Benjamin Pavard wieder in der Starformation. Aber die Ausfalliste blieb lang. Serge Gnabry (Quarantäne), Leon Goretzka (wurde nicht rechtzeitig fit), Robert Lewandowski (immerhin wieder im Lauftraining) und Niklas Süle (verletzt) fehlten weiterhin. Diese Ausfälle kann der Kader des FC Bayern nicht über einen längeren Zeitraum kompensieren. Zudem fehlten weiterhin Marc Roca, Corentin Tolisso, Douglas Costa (alle verletzt). Jamal Musiala saß zunächst nur auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Musiala hätte eigentlich nach seiner starken Leistung gegen Union Berlin eine Chance von Beginn an verdient gehabt.

Leider schaffte es der FC Bayern nicht wie im Hinspiel diesen enormen Druck auszuüben. So hatten die Pariser zunächst die besseren Torgelegenheiten. Mbappe hatte die erste Gelegenheit für Paris und Neymar wenig später die zweite. Aber auch der FC Bayern hatte durch Leroy Sane und Joshua Kimmich seine ersten beiden gefährlichen Abschlüsse. Dann wurde es aber Aberwitzig. Die Parser, besser gesagt Neymar, hatten dann innerhalb weniger Minuten mehrfach die Chance zur Führung. Erst retteten Manuel Neuer und der Pfosten gegen Neymar und dann traf kurz darauf Neymar zunächst die Latte und wenig später den Pfosten. In dieser Phase roch es noch der PSG-Führung. Aber der Treffer fiel auf der anderen Seite. Eric Maxim Choupo-Moting traf zur wichtigen 1:0-Führung für den FC Bayern. Kurz vor der Pause hatte der FC Bayern durch David Alaba und Leroy Sane noch zwei Gelegenheiten, aber es blieb zur Pause beim 1:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern hatte auch Gelegenheiten, aber die besseren Chancen hatte, zugegebener Maßen, Paris.

Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte der FC Bayern durch Alaba. Dann wurde es durch Di Maria und Neymar wieder gefährlich vor dem Bayern-Tor, aber die Null stand weiter. Thomas Müller, von dem leider nicht viel zu sehen war, hatte dann eine Möglichkeit für den FC Bayern und auch Coupo-Moting mit einer Gelegenheit für den FC Bayern. Der FC Bayern war mittlerweile klar Spiel bestimmend, PSG lauerte auf Konter und blieb gefährlich. Dann traf doch Mbappe für Paris, aber der Treffer zählte wegen Abseits zu Recht nicht. Sane hatte in der Schlußphase dann noch zwei Gelegenheiten auf das zweite Bayern-Tor, aber es sollte einfach nicht sein. Dann war das Spiel aus. Der FC Bayern gewann zwar auswärts mit 1:0 bei Paris St. Germain, schied aber aufgrund der Auswärtstorregel aus. Der Sieg in Paris war sicher nicht unverdient, auch wenn der FC Bayern, gerade in der ersten Halbzeit, etwas Glück hatte. Aber über beide Spiele gesehen war der FC Bayern die klar bessere Mannschaft und es ist unbestritten dass das bessere Team ausgeschieden ist. Das macht das Ausscheiden so bitter. Vor allem das Fehlen von Robert Lewandowski schmerzt, weil der FC Bayern mit Lewandowski mit Sicherheit eine Runde weiter gekommen wäre. Bei der Vielzahl an Chancen, gerade im Hinspiel, hätte Lewandowki alleine sicherlich drei Tore erzielt. Außerdem waren einige weitere ausgefallene Spieler nicht zu ersetzen, auf der Bank war kaum etwas zum Nachlegen. Ein wirbelnder Serge Gnabry und vor allem ein Leon Goretzka mit seiner Dynamik hätten dem Spiel des FC Bayern sicherlich gut getan und noch mehr Impulse gegeben.

Von den letzten 21 Champions League-Spielen hat der FC Bayern nur eine Partie verloren und das war ausgerechnet dieses so unglückliche 2:3 im Hinspiel des Viertelfinals gegen PSG. Die Hypothek von drei Gegentoren im Hinspiel war einfach zu groß. Aber das war eigentlich schon vor dem Rückspiel klar, obwohl nicht viel zum Wunder von Paris fehlte. Immerhin ist der FC Bayern seit 18 Auswärtsspielen in Folge in der Champions League ungeschlagen (Rekord). Eine starke Serie, aber natürlich kein Trost.

Jerome Boateng zeigte in Paris eine Weltklasseleistung. So einen Mann darf man nach dieser Saison nicht abgeben. Boateng sollte auf jeden Fall gehalten werden. Auch Boateng ist es zu verdanken, dass der FC Bayern im Rückspiel gegen die Weltklasse-Offensive von PSG ohne Gegentor blieb. Man kann nur hoffen, dass da noch ein Umdenken in der Personalie Boateng erfolgt.

Zur Wahrheit des Rückspiels gehört aber auch eine unterirdische Schiedsrichterleistung und die schauspielerischen Künste von PSG, allen voran von Neymar. Gerade Neymar lag viel am Boden und der Schiedsrichter pfiff ständig pro Neymar. Aufgrund dieser ständigen Unterbrechungen und Zeitspielerei war es in der zweiten Halbzeit kaum möglich den Druck auf das Pariser Tor dauerhaft hoch zu halten.

Was bleibt dem FC Bayern in dieser Saison jetzt noch? Nur noch die Meisterschaft, in der noch sechs schwere Bundesligaspiele auf dem Programm stehen. Man kann jetzt wirklich nur hoffen, dass ein Lewandowski und ein Goretzka und auch ein Gnabry möglichst schnell wieder einsatzbereit sind, ansonsten könnte diese Saison noch ein unangenehmes Ende, auch in der Meisterschaft, nehmen. Fünf Punkte Vorsprung sind nicht viel, vor allem wenn man bedenkt, dass der FC Bayern am kommenden Samstag das sehr schwere Auswärtsspiel beim Tabellendritten VfL Wolfsburg hat. Da droht der Vorsprung weiter zu schmilzen.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


12. April 2021, 13:14

Verspielt Flick auch die Meisterschaft?

Aus im DFB-Pokal, Aus in der Champions League, wenn nicht noch ein Wunder passiert, und auch in der Bundesliga schmilzt wieder der Vorsprung. Die Trophäen könnten am ende der saison andere in Händen halten.

Mit einer C-Elf aufgrund vieler Ausfälle und Schonungen mußte sich der FC Bayern im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1.FC Union Berlin mit einem 1:1 begnügen. Allerdings dominierte dennoch die C-Elf des FC Bayern klar die Partie, führte hochverdient, mußte aber kurz vor Schluß durch ein irreguläres Tor den hochgradig unverdienten Ausgleich gegen destruktive und harmlose Berliner hinnehmen.

Bester Spieler auf dem Platz war Bayerns Youngster Jamal Musiala, der auch das Bayern-Tor erzielte.

Beim FC Bayern fehlten insgesamt neun (!) Spieler. Robert Lewandowski, Leon Goretzka, Corentin Tolisso, Douglas Costa, Marc Roca, Niklas Süle, Lucas Hernandez (alle verletzt), Serge Gnabry (Quarantäne) und Alphonso Davies (gesperrt) fehlten allesamt. Zudem saßen Leroy Sane, David Alaba und Benjamin Pavard bei anpfiff nur auf der Bank. Da muß man sich schon fragen, wenn so viele Spieler fehlen, dann noch zusätzlich drei Etablierte auf die Bank zu setzen in einem wichtigen Bundesligaspiel, das geht gar nicht. So riskiert man auch noch die Meisterschaft, den wichtigsten Titel. Dann sollte man lieber im Champions League-Spiel in Paris die zweite Garde spielen lassen, damit die noch etwas Champions League-Luft schnuppern und die Stammkräfte für das folgende schwere und wichtige Auswärtsspiel in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg schonen. Der Glaube an ein Weiterkommen in Paris ist reine Utopie. Am Ende scheidet der FC Bayern in Paris aus und verliert zusätzlich wichtige Punkte in der Liga.

Stattdessen gab Josip Stanisic von den Bayern-Amateuren sein Profidebüt und das gleich in der Startelf, genauso wie der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Christopher Scott. Tiago Dantas stand in der Anfangsformation., auch Bouna Sarr bekam eine Chance. Javier Martinez spielte neben Jerome Boateng in der Innenverteidigung. Jamal Musials bekam die Gelegenheit von Beginn an und wurde der beste Mann auf dem Platz. Das war eine ganz starke Leistung.

Der FC Bayern dominierte auch ersatzgeschwächt die Partie, mußte sich aber erstmal mit dieser neu formierten Mannschaft logischerweise finden. Torchancen waren deshalb recht Mangelware. Eric Maxim Choupo-Moting und Thomas Müller hatten die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Dann ein Abschluß von Musiala. Von den Berlinern war bis auf eine Gelegenheit von Bülter in der ersten Hälfte offensiv nichts nennenswertes zu sehen. So ging es torlos in die Halbzeit.

Zur zweiten Halbzeit kam dann Leroy Sane für Kingsley Coman in die Partie. Am spiel änderte sich nichts. Der FC bayern blieb klar überlegen, wurde dann aber etwas zwingender. Jerome Boateng und Stanisic mit Abschlüssen für den FC Bayern. Auf der anderen Seite hatte Kruse mal eine der seltenen Möglichkeiten für Union. Neben Amateure-Spieler Scott wurden dann in der zweiten Halbzeit noch David Alaba und Benjamin Pavard eingewechselt. Der eingewechselte Sane hatte dann eine Gelegenheit für den FC Bayern, aber kurz darauf fiel dann das hochverdiente 1:0. Jamal Musiala erzielte die Führung. Nur wenige Minuten nach dem Tor wurde dann Musiala für Tanguy Nianzou ausgewechselt. Warum nahm Flick den besten Mann des Spiels runter und brachte bei einer knappen Führung den lange aufgrund einer Verletzung ausgefallenen Nianzou? Es ging um wichtige drei Punkte. Da nimmt man nicht den besten runter und bringt einen mit keiner Spielpraxis, gerade bei der angespannten Personalsituation. Da geht es darum das Ergebnis zu halten und nicht Spielern zum Comeback zu verhelfen. Das muß man klar kritisieren. Und so kam es wie es kommen mußte. Kurz vor Schluß gelang Union durch Ingvartsen der glückliche und unverdiente Ausgleich. Das Tor hätte aber nicht zählen dürfen, weil dem Tor ein falscher Einwurf voraus ging, falls es überhaupt ein Einwurf war und es nicht auf Handspiel und Freistoß für den FC Bayern entschieden werden hätte müssen. Da muß man sich wirklich fragen wozu man überhaupt noch den VAR hat, wenn derartig klare Sachen nicht gesehen werden. Es kommt beim FC Bayern in negativer Hinsicht in diesen Tagen halt alles zusammen.

So blieb es am Ende beim 1:1 und der FC Bayern hatte aufgrund einer merkwürdigen Aufstellung, mindestens eines nicht nachvollziehbaren Wechsels und einer krassen Fehlentscheidung der Schiedsrichter zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft verloren.

Der schöne Vorsprung, den sich der FC Bayern durch den hart erkämpften Sieg in Leipzig heraus gespielt hatte, schmilzt wieder. Aktuell führt der FC Bayern die Bundesligatabelle noch mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an. Aber der Vorsprung droht weiter zu schmelzen, denn am kommenden Samstag muß der FC Bayern beim starken VfL Wolfsburg antreten.

Man sollte sich beim FC Bayern lieber auf das Spiel in Wolfsburg konzentrieren und dafür Spieler in Paris schonen, denn das Wolfsburg-Spiel ist wichtiger. Da geht es noch um einen Titel. Ein Weiterkommen in Paris ist ausgeschlossen. Nicht mit dieser Mannschaft und nicht mit diesen Ausfällen, selbst wenn im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin ein oder zwei Spieler zurück kehren und in Paris dabei sein können.

Im Viertelfinal-Rückspiel morgen am Dienstag in Paris kann es für den FC Bayern nur noch darum gehen sich anständig aus der diesjährigen Champions League zu verabschieden. Mehr ist nicht drin, alles andere ist Utopie. Ohne den Toren von Robert Lewandowski keine Chance. Das sah man schon im Hinspiel, obwohl der FC Bayern eine starke Leistung bot. Mit Lewandowski hätte man das Hinspiel klar gewonnen, das ist sicher.

Noch ein Wort zu Hansi Flick: Er sollte sich jetzt klar für den FC Bayern bekennen. Tut er das nicht, wäre es besser, wenn er seinen Abschied vom FC Bayern verkünden würde. Dieses Herumgeeiere nervt nur noch. Entweder man bekennt sich klar zum Verein, zum Arbeitgeber oder eben nicht. Wenn man sich nicht klar bekennt zum Verein, dann wäre eine Trennung das beste.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


08. April 2021, 09:45

MEINUNG: Bevor Flick geht, sollte Brazzo gehn!

Nach der Fußball-EM im Sommer wird der Posten des Bundestrainers bei der deutschen Nationalmannschaft frei. Es wird ständig spekuliert, ob Hansi Flick Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw werden könnte.

Dabei sollte man lieber über einen anderen Posten diskutieren. Über den von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Eine miserable Transferpolitik könnte dem FC Bayern in dieser Saison sämtliche Ziele kosten.

Nach der letzten Saison wurden Spieler, die großen Anteil am Gewinn des Triple hatten, nicht gehalten, bzw. ohne Not abgegeben. Ivan Perisic, Philippe Coutingo und Thiago. Spieler, die dem FC Bayern jetzt sehr gut tun würden.

Stattdessen wurden mit Bouna Sarr und Marc Roca drittklassige Spieler geholt, die nicht mal Bundesliga-Niveau, geschweige denn internationales Format haben. Es kam mit Douglas Costa ein Spieler, der schon eine Bayern-Vergangenheit hatte, aber in keinster Weise an seine erste Bayern-Zeit anknüpfen konnte und einfach nur schlecht spielte, wenn er in dieser Saison zum Einsatz kam. Es kam mit Tanguy Nianzou ein talentierter Spieler, der viel verletzt war. Ob er bundesligatauglich ist, ist fraglich. Es kam Eric Maxim Choupo-Moting. Ein erfahrener Spieler, der aber ebenfalls internationales Format vermissen läßt und als Back-up einen Robert Lewandowski nicht mal im Ansatz ersetzen kann. Dann kam noch Leroy Sane, ein Topstar, der seine Fähigkeiten aber zu selten zeigt. Er war zwar lange verletzt, ist jetzt aber schon lange dabei und seine Verletzung darf keine Ausrede mehr sein.

Der FC Bayern ist zu abhängig von den Toren eines Robert Lewandowski. Wenn der ausfällt, dann schießt der FC Bayern zu wenig Tore, bzw. läßt zu viele Großchancen liegen, wie im Champions League-Viertelfinale gegen PSG gesehen.

Man muß immer damit rechnen, dass ein Lewandowski mal ausfällt und dann braucht man Ersatz, der zumindest annähernd einen Lewandowski ersetzen kann. Choupo-Moting ist es nicht.

Spieler wie Sarr, Roca oder auch Choupo-Moting sind keine Spieler, die dem FC Bayern weiter helfen, die nicht zur Kragenweite des FC Bayern passen.

Zudem ist der Kader des FC Bayern sehr dünn. Wenn mal ein paar Spieler ausfallen, dann kriegt man kaum die Ersatzbank voll und hat erst recht keinen gleichwertigen Ersatz. Die starke Ersatzbank, die den FC Bayern über Jahrzehnte auszeichnete, ist nicht mehr da. Spätestens ab Spieler 14, 15 macht sich ein deutlicher Qualitätsverlust bemerkbar.

Diese schlechte Transferpolitik muß sich Hasan Salihamidzic ankreiden lassen. Hinzu kommt noch das Hickhack um David Alaba und jetzt wird wohl mit Jerome Boateng auch noch ein verdienter Spieler, der jahrelang für den FC Bayern seinen Mann stand und großen Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre hatte, fort geschickt.

Aufgrund der Corona-Pandemie mit dem engen Terminkalender hätte man für einen größeren Kader mit Spielern, die dem FC Bayern weiter helfen, sorgen müssen. Das ist nicht passiert. Im Vergleich zur letzten Saison ist der FC Bayern deutlich schlechter besetzt in der Qualität der Spieler.

Im DFB-Pokal ist der FC Bayern bereits ausgeschieden. Nächste Woche wird der FC Bayern, wenn nicht noch ein Wunder passiert, auch aus der Champions League ausscheiden. Bleibt noch die Meisterschaft. Aber aufgrund des dünnen Kaders und immer mehr Ausfällen im Saisonendspurt droht man auch hier die gute Ausgangslage für die letzten Spieltage zu verspielen.

Es ist durchaus möglich und sogar wahrscheinlich, dass diese Saison ein bitteres Ende nehmen wird und dass im Mai andere Vereine Titel bejubeln, aber nicht der FC Bayern. Dass hätte dann in erster Linie Salihamidzic wegen seiner katastrophalen Transferpolitik zu verantworten.

Hansi Flick muß mit dem Kader arbeiten, der ihn zur Verfügung gestellt wird und muß versuchen das beste draus zu machen. Wenn einer der Verantwortlichen den Verein verlassen sollte, dann sollte sich der FC Bayern von Hasan Salihamidzic trennen.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


08. April 2021, 09:44

An Chancenverwertung gescheitert

Es ist müßig darüber zu diskutieren, wie das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Paris St. Germain ausgegangen wäre, wenn Robert Lewandowski dabei gewesen wäre, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte der FC Bayern das Spiel nicht verloren. So steht aber eine sehr bittere und mehr als unverdiente 2:3-Niederlage, weil der FC Bayern trotz turmhoher Überlegenheit und haufenweiser Torchancen nur zwei Tore erzielte und Paris aus nahezu drei Chancen drei Tore machte. Ein Robert Lewandowski ist, gerade international, definitiv nicht zu ersetzen, nicht mal halbwegs.

Neben Lewandowski fiel auch noch Serge Gnabry nach einem positiven Coronatest aus und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Da muß man sich aber ernsthaft fragen, wo Gnabry sich überhaupt das Virus eingefangen haben könnte. Am letzten Samstag in Leipzig war er noch dabei. Sehr seltsam. Außerdem fielen beim FC Bayern Corentin Tolisso, Douglas Costa und Marc Roca aus (alle verletzt). Dafür waren die in Leipzig gesperrten Jerome Boateng und Alphonso Davies wieder dabei, saßen aber beide zunächst nur auf der Bank. Da muß man sich fragen, warum die nicht in der Startelf standen.

Der FC Bayern hatte durch Lucas Hernandez und Choupo-Moting, der nur die Latte traf, gleich die ersten beiden Möglichkeiten. Kurz darauf aber der Schock. Mbappe brachte PSG mit dem ersten gefährlichen Angriff gleich in Führung. Ein unnötiges Gegentor. Den Ball hätte Manuel Neuer abwehren müssen. Thomas Müller vergab die nächste Bayern-Chance und PSG traf wieder ins Tor. Aber der Treffer von Draxler zählte wegen einer vorherigen Abseitsstellung nicht. Leon Goretzka, Benjamin Pavard und Choupo-Moting vergaben weitere Bayern-Gelegenheiten, aber das Tor fiel wieder auf der anderen Seite. Marquinhos erzielte das 2:0 für PSG. Unfassbar. Dann fiel aber zumindest noch der Anschlußtreffer. Choupo-Moting traf zum 1:2. Damit ging es dann in die Halbzeit. Noch während der ersten Hälfte gab es weitere personelle Rückschläge für den FC Bayern, weil Leon Goretzka und Niklas Süle angeschlagen ausgewechselt werden mußten. Für sie kamen Davies und Boateng in die Partie.

Nach dem Wechsel hatte zwar PSG durch Neymar und Mbappe die erste Gelegenheit, aber danach spielte wieder nur der FC Bayern. David Alaba und Benjamin Pavard hatten die nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern. Doch dann fiel endlich der hochverdiente Ausgleich. Thomas Müller traf zum 2:2. Der FC Bayern wollte nun mehr und wurde bitter ausgekontert. Erneut Mbappe brachte PSG mit 3:2 wieder in Front. Einfach unvorstellbar. Der FC Bayern rannte weiter an und versuchte alles. David Alaba und Thomas Müller hatten noch weitere Torchancen für den FC Bayern, aber es sollte einfach nicht sein. Zum Schluß fiel der Schiedsrichter noch negativ auf, weil es nur zwei Minuten Nachspielzeit gab. Drei Minuten sind eigentlich Standard in der Champions League. Also hätte es vier bis fünf Minuten Nachspielzeit geben müssen. Aber das passte zu einem Abend, an dem eigentlich alles schief lief und sich gegen den FC Bayern verschworen hatte. Selten hatte wohl eine Mannschaft derart unverdient ein Spiel gewonnen wie PSG in München. Alleine 31:6 Torschüsse für den FC Bayern sprechen eine deutliche Sprache. Aber mangelnde Chancenverwertung und dazu eine Abwehr, die den Namen nicht verdient (das Abwehrproblem zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison) verhinderten einen hochverdienten Sieg.

Durch die erste Niederlage nach zuvor 19 ungeschlagenen Spielen in der Champions League droht dem FC Bayern im Viertelfinale das Aus. Man muß schon ein sehr großer Optimist sein um noch an ein Weiterkommen des FC Bayern zu glauben. Mit dieser desaströsen Abwehr nicht vorstellbar, zumal mit größter Wahrscheinlichkeit auch im Rückspiel Gnabry und Lewandowski fehlen werden, während die Personalsituation bei PSG (PSG hatte auch einige Ausfälle zu verkraften) im Rückspiel wohl eher wieder besser aussehen wird.

Bevor am kommenden Dienstag das Rückspiel in Paris ansteht, muß der FC Bayern vorher am kommenden Samstag daheim gegen den 1.FC Union Berlin antreten. Wieder so ein unangenehmer Gegner. Union Berlin spielt eine starke Saison und schnuppert an den internationalen Plätzen und haben noch nicht oft verloren in dieser Saison. Das Hinspiel, das 1:1 endete, sollte auch Warnung sein. Zumal sich die Personalsituation beim FC Bayern wohl weiter zuspitzt. Man hat kaum Alternativen auf der Bank. Wenn dann noch Spieler für das Rückspiel gegen PSG geschont werden sollten, dann sieht es ganz düster aus. Durch den Sieg in Leipzig hatte sich der FC Bayern gerade ein kleines Polster verschaffen. Das droht aber jetzt schon wieder verspielt zu werden. Es könnten bittere Tage für den FC Bayern werden. Das drohende Ausscheiden in der Champions League und das Verspielen des Vorsprungs in der Bundesliga droht. Wenn der FC Bayern nicht aufpasst, dann könnte diese Saison noch ein bitteres Ende nehmen.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


05. April 2021, 19:06

Dank Effektivität zum Topspielsieg

Der FC Bayern hat womöglich einen Big Point im Kampf um die Meisterschaft gesetzt. Im absoluten Topspiel beim Tabellenzweiten RB Leipzig gewann der FC Bayern nach einer starken kämpferischen Leistung verdient mit 1:0.

Die große Frage vor dem Spiel war wer den verletzten Weltfußballer Robert Lewandowski ersetzen würde. Die Antwort lautete Eric Maxim Choupo-Moting, der in der Sturmspitze spielte. Dafür saß Serge Gnabry zunächst auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Die offensiven Außenbahnen besetzten Kingsley Coman und Leroy Sane.

Neben Robert Lewandowski mußte der FC Bayern auf weitere Spieler verzichten. Alphonso Davies und Jerome Boateng fehlten beide gesperrt, zudem fehlten noch Corentin Tolisso und Douglas Costa (beide verletzt). Lucas Hernandez und Niklas Süle spielten für Davies und Boateng in der Viererkette.

Die Leipziger legten schwungvoll los. Mußten sie auch, denn sie mußten eigentlich das Spiel gewinnen. Anders als sonst üblich unter Hansi Flick stand der FC Bayern nicht so hoch und ließ die Leipziger erstmal anrennen. Außer einem Versuch von Sabitzer sprang für die Leipziger aber nichts nennenswertes heraus. Nach dem Leipziger Anfangsdruck übernahm dann der FC Bayern mehr und mehr die Kontrolle und schlug eiskalt zu. Leon Goretzka brachte den FC Bayern in Führung. Dieses Führungstor beflügelte den FC Bayern zusehends und kamen durch Leroy Sane und Eric Maxim Choupo-Moting kurz vor der Halbzeit noch zu Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. So ging es mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.

Analog zur ersten Hälfte legten nach dem Wechsel die Leipziger wieder forsch los und übten großen Druck aus. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit hatten die Leipziger nun aber auch Torchancen. Nkunku, Sabitzer, zweimal Olmo und noch zweimal Sabitzer vergaben aber für die Leipziger mehr oder weniger gute Möglichkeiten. In dieser Phase wackelte die Bayern-Abwehr, fiel aber nicht. Die Bayern-Abwehr, die in dieser Saison für Bayern-Verhältnisse schon zu viele Gegentreffer kassierte, hielt dem Druck der Leipziger stand.

Nach dieser Drangphase der Leipziger schaffte der FC Bayern das Spiel wieder etwas zu beruhigen und setzte auch nach vorne wieder Akzente. So hatten der eingewechselte Jamal Musiala und Thomas Müller noch Gelegenheiten das Ergebnis auszubauen.

Am Ende konnte der FC Bayern das 1:0 über die Zeit bringen und holte somit einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Die Anfangsphasen beider Halbzeiten gehörte den Leipzigern. Der FC Bayern überstand mit etwas Glück und Geschick die Drangphasen der Leipziger, konnte aber in beiden Halbzeiten das Geschehen wieder beruhigen. Der FC Bayern überzeugte auf jeden Fall kämpferisch, nach vorne lief aber nicht ganz so viel wie man es vom FC Bayern gewohnt ist. Da macht sich schon der Ausfall von Robert Lewandowski bemerkbar. Allerdings muß man schon erwähnen, dass ein Auswärtsspiel in Leipzig derzeit national wohl die größtmögliche Herausforderung für den FC Bayern ist. Unterm Strich war der Sieg des FC Bayern in Leipzig sicher nicht unverdient. Die Abwehr hielt den Druckphasen der Leipziger stand und vorne gab es die ein oder andere Möglichkeit für den FC Bayern. Es ist natürlich schön, dass man so ein Spitzenspiel auch ohne Lewandowski gewinnen kann, allerdings fehlt Lewandowski, das merkte man schon beim Spiel in Leipzig. Bleibt zu hoffen, dass Lewandowski schnell wieder fit wird.

Durch den Sieg in Leipzig konnte der FC Bayern seine Tabellenführung zunächst erstmal ausbauen und führt die Bundesligatabelle aktuell mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an. Allerdings sind immer noch sieben Bundesligaspieltage zu absolvieren. Da kann noch viel passieren.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den FC Bayern weiter. Dann steht in München in der Allianz Arena das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Paris St. Germain auf dem Programm. Die Neuauflage des Finals aus der letzten Saison. Der FC Bayern ist seit 19 Spielen in der Champions League ungeschlagen und man sollte diese Serie fortsetzen, wenn man eine Chance auf das Halbfinale haben will. Das wird auf jeden Fall eine ganz schwere Aufgabe, sicherlich mindestens genauso schwer wie das Spiel in Leipzig. Erneut wird der FC Bayern ohne Lewandowski auskommen müssen, was die Aufgabe damit natürlich noch schwerer machen wird.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


22. März 2021, 14:17

Gala im Südschlager trotz Unterzahl

Der FC Bayern kam im Südschlager gegen den VfB Stuttgart daheim in der Allianz Arena zu einem souveränen 4:0-Sieg. Dabei mußte der FC Bayern bereits ab der 12.Minute nach einer Roten Karte gegen Alphonso Davies in Unterzahl spielen, aber zeigte dennoch, vor allem in der ersten Halbzeit, eine Gala-Vorstellung.

Neben den schon länger verletzten Corentin Tolisso, Tanguy Nianzou und Douglas Costa hatte der FC Bayern noch einen schweren Ausfall zu verkraften. Mittelfeldmotor Joshua Kimmich war aufgrund einer Erkältung nicht einsatzfähig. Dafür waren wieder Manuel Neuer, der natürlich gleich wieder in der Startelf stand, und Kingley Coman, der zunächst auf der Bank saß, wieder an Bord. Coman wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Als Kimmich-Ersatz rückte David Alaba ins Mittelfeld. Niklas Süle spielte neben Jerome Boateng in der Innenverteidigung.

Die Stuttgarter begannen mutig und dann schien sich alles zu Gunsten der Schwaben zu entwickeln. Nach einem zugegeben groben Foulspiel von Alphonso Davies gegen den Stuttgarter Endo sah Davies zunächst die Gelbe Karte. Dann meldete sich aber der VAR, daraufhin änderte der Schiedsrichter seine Meinung und zog die Rote Karte. Ein absolutes Unding. Es war keine klare Fehlentscheidung, deswegen hätte es bei der Gelben Karte bleiben müssen und der VAR sich gar nicht melden dürfen. Zudem war keine Absicht zu erkennen, es war eine unglückliche Situation.

Kurz nach dem Platzverweis hatten die Stuttgarter durch Kalajdzic eine gute Gelegenheit, es sollte aber die vorerst letzte brenzlige Situation vor dem Bayern-Tor bleiben. In der Folge übernahm der FC Bayern trotz Unterzahl die Initiative und brannte förmlich ein Feuerwerk ab. Vor allem ein Mann war wieder so richtig on fire. Weltfußballer Robert Lewandowski. Er erzielte das wichtige 1:0 für den FC Bayern. Kurz darauf Serge Gnabry. Der Flügelflitzer machte das 2:0 und wieder nur wenig später legte Lewandowski noch einen nach. 3:0 für den FC Bayern in nur relativ wenigen Minuten und das in Unterzahl. Unfassbar. Und der FC Bayern hatte noch nicht genug. Erneut Lewandowski legte dann noch einen drauf. 4:0 für den FC Bayern. Es war bereits das 35. Saisontor in der Bundesliga von Lewandowski. Damit fehlen ihm nur noch fünf Tore bis zu den 40-Tore-Rekord von Bomber Gerd Müller aus der Saison 1971/72 und sechs Tore um den Rekord sogar zu überbieten.

Mit dem beruhigenden 4:0 für den FC Bayern ging es dann in die Halbzeit. Nach dem Wechsel wurden die Stuttgarter wieder etwas mutiger und aktiver, große Torchancen sprangen für den VfB dabei aber nicht heraus. Der FC Bayern achtete mehr auf die Defensive, hatte aber dennoch noch die eine oder andere gute Gelegenheit. Kalajdzic hatte noch eine Möglichkeit nach der Pause für die Stuttgarter. Dann hätte Lewandowski eigentlich seinen vierten Treffer in dem Spiel machen machen müssen, vergab aber. Die Stuttgarter konnten das Bayern-Tor nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Der Stuttgarter Klimowicz hatte noch einen Abschluß. Der Bayern-Sieg hätte am Ende sogar noch höher ausfallen können, aber Leroy Sane, der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting und Leon Goretzka brachten den Ball nicht im Stuttgarter Tor unter. So blieb es an Ende beim souveränen und hochverdienten 4:0-Sieg des FC Bayern über den VfB Stuttgart.

Nach dem frühen Platzverweis gegen Davies riss sich die Mannschaft des FC Bayern zusammen und zeigte Charakter und Moral und legte eine mannschaftlich geschlossen starke Leistung hin, bei der natürlich einmal mehr Robert Lewandowski heraus stach. Bemerkenswert ist, dass dem FC Bayern etwas in Unterzahl gelang, dass zuletzt mit elf Spielern fast schon eine Rarität war. Man brachte ein Spiel ohne Gegentor über die Bühne. Das wird bestimmt besonders Manuel Neuer freuen. Trotz Unterzahl ließ der FC Bayern vor dem eigenen Tor kaum etwas zu.

Durch den Sieg im Südschlager gegen den VfB Stuttgart konnte der FC Bayern seinen Vorsprung an der Tabellenspitze verteidigen und führt die Bundesligatabelle weiterhin mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an.

Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Allerdings können viele Spieler nicht unbedingt durchschnaufen, denn die Nationalspieler müssen mit ihren Nationalmannschaften einige Länderspiele absolvieren. Hoffentlich kommen alle gesund und munter zurück nach München.

Nach der Länderspielpause steht dann direkt der Schowdown in Leipzig an. Am Samstag, den 3.April 2021, muß der FC Bayern zum absoluten Topspiel bei RB Leipzig antreten. Die Meisterschaft wird in dem Spiel aber sicher noch nicht entschieden, denn danach sind immer noch sieben Bundesligaspieltage zu absolvieren. Bitter ist allerdings, dass der FC Bayern in Leipzig nicht nur auf Alphonso Davies dann verzichten muß, sondern auch auf Jerome Boateng, der gegen den VfB Stuttgart seine fünfte Gelbe Karte sah und damit beim Topspiel in Leipzig gesperrt ist. Da muß Hansi Flick sich was einfallen lassen wie er das kompensieren will. Das Gute ist aber, dass der FC Bayern selbst bei einer Niederlage in Leipzig noch Tabellenführer bleiben würde.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


19. März 2021, 16:56

CL-Viertelfinale: Wiedersehen mit PSG

Die Erinnerung dürfte bei jedem Bayern-Fan noch frisch sein. Der Abend des 23. August 2020. Kingsley Coman köpfte in Lissabon den FC Bayern im Finale der Champions League gegen Paris St. Germain zum Champions League-Sieger.

Nun kommt es nach über sieben Monaten zu einem Wiedersehen mit dem französischen Topklub. Im Viertelfinale der Champions League trifft der FC Bayern in einer Neuauflage des Endspiels der letzten Saison auf Paris St. Germain.

Der deutsche Trainer Thomas Tuchel, letzte Saison noch Trainer bei PSG, ist mittlerweile beim FC Chelsea angestellt und auch noch im Wettbewerb. Im Vergleich zur letzten Saison kommt PSG diesmal mit einem anderen Trainer daher, mit Pochettino.

Für Eric Maxim Choupo-Moting gibt es ein besonderes Wiedersehen, war der Stürmer doch letzte Saison noch Spieler bei PSG und wechselte zur neuen laufenden Saison dann zum FC Bayern.

PSG, derzeit Tabellenzweiter in Frankreich, qualifizierte sich in der dieser Saison in der Gruppenphase in der Leipzig-Gruppe als Gruppensieger vor RB Leipzig für das Achtelfinale. In dem Achtelfinale setzte sich Paris dann gegen den FC Barcelona durch, wobei in erster Linie der klare 4:1-Auswärtssieg von PSG in Barcelona beeindruckend war und heraus sticht.

Paris St. Germain ist ein harter Brocken und wird eine schwierige Aufgabe (schon das Finale in der letzten Saison war ein enges Spiel), bei der es sicherlich in erster Linie auf die Tagesform ankommen wird. Allerdings sind im Viertelfinale eh nur noch sehr starke Mannschaften vertreten. Gegen jeden anderen der möglichen Gegner wäre es sicher kaum leichter geworden.

Bisher kreuzten im Europapokal der FC Bayern und Paris St. Germain neun mal die Klingen, alle Spiele in der Champions League. Die Bilanz ist relativ ausgeglichen. Fünf mal siegte PSG und vier mal der FC Bayern. Ein Unentschieden gab es zwischen diesen beiden Teams bisher noch nicht.

Erstmals trafen beide in der Gruppenphase der Saison 1994/95 aufeinander. Beide Spiele konnte Paris gewinnen. 2:0 in Paris und 1:0 in München. In der Gruppenphase der Saison 1997/98 kam es zum nächsten Aufeinandertreffen. Der FC Bayern gewann sein Heimspiel mit 5:1, verlor aber in Paris mit 1:3. Die nächsten Duelle gab es in der Gruppenphase 2000/01. In Paris verlor der FC Bayern mit 0:1, gewann aber das Heimspiel mit 2:0. In der Gruppenphase 2017/18 dann die nächste Auseinandersetzung der beiden Teams. In Paris verlor der FC Bayern mit 0:3, woraufhin der damalige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti entlassen wurde. Das Heimspiel konnte der FC Bayern aber mit 3:1 gewinnen. Und schließlich das letzte Duell der beiden, das Finale der Champions League in der letzten Saison, das der FC Bayern in Lissabon mit 1:0 gewann. Auffällig ist bei der Bilanz, dass der FC Bayern bisher alle vier Auswärtsspiele bei Paris St. Germain verloren hatte.

Ein kleiner Nachteil in diesem Viertelfinale ist, dass der FC Bayern das Hinspiel zu Hause austrägt und das Rückspiel in Paris statt findet. Da aber aller Voraussicht nach auch diese Spiele ohne Zuschauer statt finden werden, ist das dann wohl eher nur ein Mini-Nachteil. Das Hinspiel in München findet am Mittwoch, den 7.April 2021 statt und das Rückspiel in Paris steigt am Dienstag, den 13.April 2021.

Sollte der FC Bayern die hohe Hürde PSG meistern, würde es im Halbfinale entweder ein Wiedersehen mit Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola oder zur Neuauflage des Champions League-Finales von 2013 und German Clasico kommen. Der Gegner im Halbfinale wäre der Sieger des Duells aus Manchester City und Borussia Dortmund. Das ergab ebenfalls die heutige Auslosung in Nyon.

Aber das ist, wenn überhaupt, erst noch Zukunftsmusik. Erstmal hat der FC Bayern mit Paris St. Germain einen großen Brocken vor der Brust und das wird sehr schwer werden da weiter zu kommen. Da wird der FC Bayern zwei absolute Topleistungen und Sahnetage brauchen.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


18. März 2021, 17:20

Problemlos ins CL-Viertelfinale

Der FC Bayern steht im Viertelfinale der Champions League. Nachdem bereits das Hinspiel auswärts klar mit 4:1 bei Lazio Rom gewonnen wurde, siegte der FC Bayern auch im Rückspiel nach einer über weite Strecken souveränen Vorstellung verdient mit 2:1.

Neben den bereits länger verletzten Corentin Tolisso, Douglas Costa und Tanguy Nianzou mußte der FC Bayern gegen Lazio Rom auch auf Kingsley Coman (angeschlagen) und Manuel Neuer (Erkältung) verzichten. Dafür stand aber wieder David Alaba zur Verfügung. Für Neuer hütete Alexander Nübel das Tor und für Coman stand Leroy Sane in der Startaufstellung.

Man merkte, dass Lazio nach dem Hinspiel auf Wiedergutmachung aus war und versuchte dem FC Bayern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Der FC Bayern fand zunächst nur selten die Lücke um zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Leroy Sane hatte dann mal eine gute Gelegenheit, traf aber nicht das Tor. Lazio verteidigte zwar ordentlich, war offensiv aber äußerst harmlos. Dann gab es Strafstoß für den FC Bayern. Acerbi foulte im Lazio-Strafraum Leon Goretzka und der Schiedsrichter entschied zu Recht auf Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Robert Lewandowski zum 1:0 für den FC Bayern. Damit ging es dann schließlich in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel wurde die Überlegenheit des FC Bayern noch deutlicher. Torchancen blieben aber Mangelware. Robert Lewandowski vergab dann aber die Gelegenheit zum zweiten Treffer, er traf aber nur den Pfosten. Der fiel dann aber ein paar Minuten später. Der kurz zuvor eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting machte das 2:0 für den FC Bayern und vermeintlich auch im Rückspiel alles klar.

In der Schlußphase kam dann aber Lazio wie aus dem Nichts durch Parolo zum Anschlußtreffer. Das fast schon obligatorische Gegentor für den FC Bayern in diesen Wochen. Lazio, das bis dahin offensiv nicht nennenswert in Erscheinung trat, hatte kurz darauf durch Acerbi sogar noch eine Gelegenheit. Auf der anderen Seite vergab kurz vor Schluß Serge Gnabry noch eine Möglichkeit das Ergebnis auszubauen.

Dann war Schluß. Der FC Bayern siegte nach einer über weite Strecken souveränen Vorstellung absolut verdient mit 2:1 und steht im Viertelfinale der Champions League. Es war zwar keine Galavorstellung, aber ein ungefährdeter Sieg. Das Erreichen des Viertelfinals stand ohnehin an oberster Stelle und war nach dem Hinspiel bereits so gut wie sicher. Da ist es klar, dass man versucht mehr oder weniger im Schongang das Spiel zu absolvieren um auch Kräfte zu sparen aufgrund der nächsten schweren Aufgaben, die in den kommenden Tagen und Wochen auf den FC Bayern warten. Nebenbei wurde noch ein Rekord aufgestellt. Der FC Bayern steht in diesem Wettbewerb bereits zum 19.mal im Viertelfinale, das ist ein neuer Rekord. Durch den Sieg gegen Lazio Rom blieb der FC Bayern zudem zum 19.mal in Folge in der Champions League ungeschlagen. Das ist eingestellter Vereinsrekord. Eine derartige Serie gelang dem FC Bayern zuvor bereits von 2001-2002.

Am morgigen Freitag wird in Nyon das Viertelfinale (und ein mögliches Halbfinale) ausgelost. Der FC Bayern wird sicherlich einen Kracher bekommen. Neben dem FC Bayern haben der FC Porto, der vermeintlich leichteste Gegner, der FC Liverpool, FC Chelsea, Manchester City, Borussia Dortmund, Real Madrid und Paris St. Germain das Viertelfinale erreicht. Am angenehmsten wäre als Gegner sicher der FC Porto, auch wenn man die nicht unterschätzen darf. Aber alle anderen sechs möglichen Gegner sind absolute Kracher.

Am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter mit dem schweren Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Die Stuttgarter spielen eine starke Saison, sind seit ein paar Spielen ungeschlagen, zeigten vor allem auswärts starke Leistungen und kommen den internationalen Plätzen immer näher. Da wird der FC Bayern eine Topleistung brauchen, wenn man die vier Punkte Vorsprung auf RB Leipzig verteidigen will. Nach der dann folgenden Länderspielpause kommt es dann gleich direkt zum Topspiel RB Leipzig gegen den FC Bayern. Allerdings riecht der Spielplan etwas nach Wettbewerbsverzerrung. Die Leipziger brauchten nach ihrem Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt erst am Sonntag anzutreten, der FC Bayern muß bereits am Samstag wieder ran. Auf diesem hohen Niveau, wo es oft nur um Kleinigkeiten geht, kann ein Tag mehr oder weniger Pause, gerade bei diesem eng getakteten Spielplan, ein großer Vor-oder Nachteil sein. Zumal die Stuttgarter, der nächste Gegner des FC Bayern, unter der Woche kein Spiel hatten.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


15. März 2021, 13:35

Souverän in Bremen

Durch einen souveränen 3:1-Auswärtssieg bei Werder Bremen konnte der FC Bayern seine Tabellenführung verteidigen und sogar ausbauen. Der Sieg in Bremen hätte aber durchaus höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. Alleine Robert Lewandowski traf dreimal das Aluminium.

Beim FC Bayern fehlten weiterhin Corentin Tolisso, Douglas Costa und Tanguy Nianzou verletzt, dazu fiel auch David Alaba angeschlagen aus. Dafür war Benjamin Pavard wieder dabei, der auch gleich in der Startformation stand. Niklas Süle blieb nur die Bank. Für Alaba begann Lucas Hernandez auf der Innenverteidigerposition. In der Offensive bekam Serge Gnabry den Vorzug gegenüber Leroy Sane.

Der FC Bayern war von Beginn an das dominierende Team, drängte die Bremer an den eigenen Strafraum und kam schnell zu ersten Möglichkeiten. Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Kingsley Coman hatten die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Folgerichtig ging der FC Bayern dann auch in Führung. Leon Goretzka erzielte das wichtige 1:0 für den FC Bayern. Die Überlegenheit des FC Bayern war mittlerweile drückend, der versuchte nach zu legen. Und das gelang. Serge Gnabry machte schließlich das 2:0 für den FC Bayern. Mit dieser relativ beruhigenden zwei Tore-Führung für den FC Bayern ging es dann in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen des Weltfußballers Robert Lewandowski. Lewandowski gegen das Aluminium. Der FC Bayern dominierte und kontrollierte weiter klar die Partie und kam zu Torchancen. Zunächst traf Robert Lewandowski den Pfosten. Ein paar Minuten später erneut Lewandowski, erst scheiterte er am Torwart, den Nachschuß haute er an die Latte. Und nochmal vergab Lewandowski eine gute Gelegenheit. Aber kurz darauf hatte er dann doch sein Tor erzielt und traf zum 3:0 für den FC Bayern. Das mittlerweile 32.Saisontor in der Bundesliga von Lewandowski in dieser Saison bedurfte aber etwas Anlauf. Es hätte aber nicht sein einziger Treffer in dem Spiel bleiben müssen, denn er traf noch ein drittes mal das Aluminium. Unglaublich. Aber durch sein Tor zum 3:0 steht Lewandowski jetzt insgesamt bei 268 Bundesligatoren und zog damit mit Klaus Fischer auf Platz zwei der ewigen Torjägerliste gleich. Ein Treffer fehlt Lewandowski noch zum alleinigen zweiten Platz hinter Bomber Gerd Müller.

In der Schlußphase wurde beim FC Bayern noch munter gewechselt. Leistungsträger gingen raus, stattdessen kamen u.a. Marc Roca, Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr in die Partie. Dadurch ging etwas die Ordnung verloren und so kamen die Bremer, die über die gesamte Spieldauer keine einzige echte Torgelegenheit hatten, durch Füllkrug noch zum Anschlußtreffer. Der FC Bayern kassierte sein obligatorisches Gegentor. Das ist schon ärgerlich, denn es deutete sich nun nicht an und ein Spiel ohne Gegentor hätte dem FC Bayern sicherlich gut getan. In diesem Spiel war es aber nicht mehr als ein Schönheitsfehler.

Durch den souveränen Sieg in Bremen konnte der FC Bayern seine Tabellenführung verteidigen und sogar noch etwas ausbauen, da RB Leipzig im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt sich Unentschieden trennte. Der FC Bayern führt die Bundesligatabelle aktuell mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an.

Am kommenden Samstag hat der FC Bayern den nächsten schweren Gegner in der Bundesliga vor der Brust. Dann geht es daheim in der Allianz Arena im Südschlager gegen den starken Aufsteiger VfB Stuttgart, die sogar an den internationalen Plätzen schnuppern. Und nach der dann anstehenden Länderspielpause muß der FC Bayern zum ultimativen Showdown bei RB Leipzig antreten.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Vorher und als nächstes geht es für den FC Bayern erstmal am kommenden Mittwoch in der Champions League weiter. Dann steht das Rückspiel im Achtelfinale gegen Lazio Rom auf dem Programm. Der nächste schwere Gegner. Allerdings geht der FC Bayern nach dem 4:1-Auswärtssieg im Hinspiel in Rom mit einer sehr guten Ausgangslage in das Rückspiel. Das Ziel muß das Erreichen des Viertelfinals sein.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


08. März 2021, 14:06

Famose Aufholjagd im Clasico

Der FC Bayern errang einen späten, aber hochverdient Sieg im German Clasico gegen Borussia Dortmund. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand dominierte der FC Bayern das Geschehen klar, drehte die Partie und gewann am Ende mit 4:2.

Beim FC Bayern fehlten weiterhin Alexander Nübel, Douglas Costa und Corentin Tolisso (alle verletzt), sowie Benjamin Pavard. Dafür stand Thomas Thomas Müller wieder in der Startelf. Leroy Sane bekam auf dem Flügel den Vorzug vor Serge Gnabry, der zunächst auf der Bank saß, aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurde.

Das Spiel begann wie es kaum schlechter hätte beginnen können. Schon nach wenigen Augenblicken mußte Manuel Neuer den Ball das erste mal aus dem Netz holen. Der Dortmunder Haaland zog ab und traf. 0:1. Es waren keine zehn Minuten gespielt, da stand es nach einem weiteren Haaland-Treffer sogar 0:2. War es das schon? Drohte gar ein Debakel? Mitnichten. In der Folge riss sich der FC Bayern zusammen, brauchte zwar ein paar Minuten um den Schock abzuschütteln, aber nach und nach biss sich der FC Bayern immer besser rein und fand so langsam ins Spiel. Der FC Bayern wurde immer überlegener und dominanter und drängte auf den Anschluß. Leroy Sane vergab zunächst noch eine Gelegenheit, aber etwas später war der FC Bayern endgültig wieder im Spiel. Robert Lewandowski traf zum 1:2. Der FC Bayern setzte nun nach. Kurz vor der Pause wurde Kingsley Coman eindeutig vom Dortmunder Dahoud im Dortmunder Strafraum gefoult. Zunächst lief das Spiel weiter, aber nach Eingriff des Video-Schiedsrichters gab es dann doch folgerichtig Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Lewandowski zum verdienten 2:2. Die verschlafene Anfangsphase war zumindest repariert. Mit diesem Unentschieden ging es dann in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel hatten zwar die Dortmunder durch Hazard die erste Gelegenheit, aber ansonsten dominierte ganz klar der FC Bayern das Geschehen auf dem Feld. Dann der FC Bayern durch Joshua Kimmich mit einem Versuch und Kingsley Coman bekam die Kugel im Nachsetzen nicht am Dortmunder Torwart Hitz vorbei. Der FC Bayern wurde immer dominanter, von den Dortmundern kam offensiv gar nichts nennenswertes mehr. Robert Lewandowski, der eingewechselte Serge Gnabry und Joshua Kimmich mit Abschlüssen. Kurz vor Schluß war es dann aber soweit. Leon Goretzka zog ab und traf. Das 3:2 für den FC Bayern. Spiel komplett gedreht und das absolut verdient. Robert Lewandowski setzte dann sogar noch einen drauf, erzielte seinen dritten Treffer in der Partie und traf zum 4:2.

Dabei blieb es dann. Nach mißglücktem und verschlafenen Start in die Partie zeigte der FC Bayern eine Reaktion und starke Moral, drehte die Partie und gewann hochverdient. Nach den zwei Gegentoren brauchte der FC Bayern ein paar Minuten, dominierte aber in der Folge bis zum Ende eindeutig die Partie und holte am Ende die wichtigen drei Punkte.

Ein kleiner Wehrmutstropfen auf den großen Sieg ist, dass Jerome Boateng in der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden mußte. Ob und wenn ja wie lange er ausfällt, ist noch nicht sicher.

Robert Lewandowski steht jetzt bei 31 Bundeliga-Toren in dieser Saison. Ihm fehlen noch neun Treffer um die legendären 40 Tore vom Bomber Gerd Müller aus der Saison 1971/72 zu erreichen und zehn Tore um die Bestmarke von Gerd Müller sogar zu übertreffen. Auch wenn es noch ein weiter Weg ist, in dieser Saison scheint ein neuer Rekord möglich. Wenn es nicht der aktuelle Weltfußballer schafft, wer könnte es denn sonst schaffen?

Durch den 4:2-Sieg im German Clasico gegen Borussia Dortmund konnte der FC Bayern seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigen. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten RB Leipzig beträgt aber weiterhin nur zwei Punkte.

Weiter geht es für den FC Bayern am kommenden Samstag in der Bundesliga mit einem Auswärtsspiel bei Werder Bremen. Wieder so eine knifflige Aufgabe. Die Bremer haben sich in den letzten Wochen deutlich stabilisiert und konnten kürzlich daheim immerhin gegen Eintracht Frankfurt gewinnen. Schon im Hinspiel tat sich der FC Bayern recht schwer, als es nur zu einem Unentschieden reichte. Angesichts der derzeitigen Form von RB Leipzig darf sich der FC Bayern keinen Ausrutscher erlauben.

Offensiv ist der FC Bayern bislang bärenstark. 71 erzielte Treffer nach 24 Bundesliga-Spieltagen ist beeindruckend. Das Problemfeld ist und bleibt weiterhin die Defensive. Bereits 34 Gegentreffer sind nicht meisterverdächtig. An der Defensive muß gefeilt werden, ansonsten könnte es mit der Meisterschaft eng werden. 14 Gegentreffer mehr als RB Leipzig ist deutlich zu viel. Man sagt ja nicht grundlos, dass Offensive Spiele gewinnt, aber Defensive Meisterschaften. An der Defensivleistung muß definitiv gearbeitet werden. Man kann nicht in jedem Spiel drei oder vier Tore schießen, um mal ein Spiel zu gewinnen. Zudem sollte der FC Bayern künftig nicht mehr die Anfangsphasen verschlafen. Gegen Borussia Dortmund geriet der FC Bayern zum x-ten mal in dieser Saison in Rückstand, teilweise sogar gleich mit zwei Toren. Auch wenn man Rückstände oft noch komplett drehen oder zumindest ausgleichen konnte, kostet dieses ständige hinterherlaufen von Rückständen enorm Kraft, sowohl körperlich, als auch vom Kopf her. Zudem schafft man es nicht jedes mal Rückstände zu drehen. Es wäre schön, wenn der FC Bayern einfach mal mit 1:0 in Führung gehen könnte, dann von vorne ein Spiel souverän zu Ende spielen würde, vielleicht noch ein zweites oder drittes Tor nachlegt und vor allem endlich mal ohne Gegentreffer bleiben würde. Das wäre für die Nerven sicher angenehmer.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren

Seite 1 von 74